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Nachhaltige Energieversorgung

Schon im Jahr 2000 verkündete der Bundestag, dass eine nachhaltige Energieversorgung für die volkswirtschaftliche Entwicklung von zentraler Bedeutung ist. Um die Energiewende voranzutreiben, erließ die Bundesregierung verschiedene Gesetze, beispielsweise das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) und die Energie-Einspar-Verordnung (EnEV). Um die Klimaziele zu erreichen, gibt es dennoch einiges zu tun.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Definition: Was ist mit nachhaltiger Energieversorgung gemeint?
  3. Leitlinien für eine nachhaltige Energieversorgung
  4. Wie kann eine nachhaltige Energieversorgung gelingen?
  5. Verwandte Themen
  6. Weiterführende Links
  7. Jetzt Stromtarif sichern

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine nachhaltige Energieversorgung muss auf Ressourcen basieren, die ausreichend vorhanden sind und möglichst nicht zur Zerstörung der Umwelt beitragen.
  • Die Energieversorgung wirklich nachhaltig zu gestalten, lässt sich nur durch einen vollständigen oder fast vollständigen Verzicht auf fossile Brennstoffe verwirklichen.
  • Zu den Leitlinien einer nachhaltigen Energieversorgung gehören neben Verteilungsgerechtigkeit und Umwelt- beziehungsweise Klimaverträglichkeit unter anderem auch Versorgungssicherheit und eine bedarfsgerechte Nutzung.
  • Zu den wichtigsten Elementen der Energiewende zählen der Umstieg auf regenerative Energieträger und die Steigerung der Energieeffizienz.

Definition: Was ist mit nachhaltiger Energieversorgung gemeint?

Die UN-Kommission für Umwelt und Entwicklung definierte Nachhaltigkeit 1987 wie folgt: „Eine nachhaltige Entwicklung befriedigt die Bedürfnisse der heutigen Generation, ohne die Fähigkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre Bedürfnisse zu befriedigen und ihre eigenen Lebensstile zu wählen“. Eine nachhaltige Energieversorgung muss daher auf dauerhaft in ausreichendem Maße verfügbaren und geeigneten Energieressourcen basieren. Zugleich ist es notwendig, die negativen Auswirkungen der Produktion, des Transports und der Nutzung von Energie zu begrenzen.

In letzter Konsequenz bedeutet eine nachhaltige Energieversorgung daher, komplett oder zumindest größtenteils auf die Nutzung fossiler Brennstoffe zu verzichten, also eine Energiewende einzuleiten. Anders lässt sich das im Pariser Klimaabkommen festgelegte Ziel, die Klimaerwärmung auf deutlich unter zwei und möglichst unter anderthalb Grad Celsius zu beschränken, nicht erreichen. Schließlich entstehen bei der Verbrennung fossiler Energieträger große Mengen an Kohlendioxid, welches mitverantwortlich für die globale Erwärmung ist.

Leitlinien für eine nachhaltige Energieversorgung

Im Rahmen des Verbundprojekts „Global zukunftsfähige Entwicklung – Perspektiven für Deutschland“ stellten Wissenschaftler Leitlinien auf, die sich als Mindestanforderungen an eine nachhaltige Energieversorgung verstehen lassen. Dazu gehören vor allem:

  • Verteilungsgerechtigkeit im Hinblick auf Energieressourcen und -dienstleistungen
  • Ressourcenschonung
  • Gesundheits-, Umwelt- und Klimaverträglichkeit
  • Soziale Verträglichkeit
  • Minimierung von Risiken und Gefahren
  • Gesamtwirtschaftliche Effizienz
  • Bedarfsgerechte Nutzung
  • Versorgungssicherheit
  • Internationale beziehungsweise globale Kooperation

Wie kann eine nachhaltige Energieversorgung gelingen?

Das Ziel der Energiewende besteht darin, eine gleichermaßen sichere wie wirtschaftliche und umweltfreundliche Energieversorgung zu gewährleisten. Dies stellt die Staaten vor große Herausforderungen, denn es sind umfangreiche Veränderungen notwendig. Alte Atommeiler und Kohlekraftwerke einfach durch regenerative Energiequellen zu ersetzen reicht nicht aus. Die Erzeugung erneuerbarer Energie stellt nämlich einen dezentralen Vorgang dar, der die intelligente Vernetzung der einzelnen Anbieter erfordert. Um eine nachhaltige Energieversorgung zu realisieren, gilt es daher, sich auf verschiedene Handlungsfelder zu fokussieren:

Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien stellen ein wichtiges Kernelement der nachhaltigen Energieversorgung dar. Der Begriff umfasst sämtliche Energiequellen, die quasi unbegrenzt zur Verfügung stehen beziehungsweise sich anders als fossile Brennstoffe vergleichsweise schnell erneuern. Dazu zählen im Wesentlichen Wind- und Sonnenenergie, Wasserkraft, Erdwärme und Bioenergie beziehungsweise -masse, also nachwachsende Rohstoffe. Bis 2050 sollen regenerative Energiequellen circa 60 Prozent des Bruttoendenergieverbrauchs und 80 Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland abdecken.

Mehr Energieeffizienz

Um die Energieeffizienz zu erhöhen, bieten sich verschiedene Maßnahmen an. Es ist beispielsweise möglich, Kraftwerke zu modernisieren und energieeffizientere Motoren zu entwickeln. Ebenso lässt es sich realisieren, industrielle Prozesse und Haushaltsgeräte noch energiesparender zu gestalten. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Gebäude zu sanieren, also beispielsweise die Dämmung zu verbessern und/oder das alte Heizsystem gegen eine moderne Anlage auszuwechseln. Auch die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) – also die Nutzung von Abwärme – stellt in diesem Zusammenhang ein wichtiges Werkzeug dar.

Ausbau des Stromnetzes

Die dezentrale Struktur der Erzeugungsanlagen regenerativer Energie sorgt dafür, dass eine Anpassung des Energieversorgungssystems unumgänglich ist. Es besteht die Notwendigkeit, regionale Strukturen intelligent miteinander zu vernetzen. Dies betrifft sowohl die Erzeuger und Verbraucher als auch Speicher und Netzbetriebsmittel. Die Vernetzung ermöglicht den Energieaustausch zwischen einzelnen Regionen, die zeitweilig beispielsweise zu viel Strom verbrauchen oder erzeugen.

Energiespeicher

Wann die Sonne scheint und wie stark der Wind weht, lässt sich nicht beeinflussen. Daher ist es erforderlich, überschüssige Energie für Phasen zu speichern, in denen das Erzeugungsniveau witterungsbedingt sinkt. Dazu bieten sich verschiedene Möglichkeiten an. Tendenziell lässt sich Wärme unkomplizierter speichern als Strom. Das klappt zum Beispiel mithilfe von Speicher- und Pumpspeicherkraftwerken.

Mobilitätswende

Um zu einer nachhaltigen Energieversorgung zu gelangen, muss es gelingen, den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren und umweltfreundliche Mobilitätskonzepte zu entwickeln. Dazu empfiehlt es sich beispielsweise, den öffentlichen Nahverkehr auszubauen und Carsharing-Modelle zu unterstützen. Verbraucher sollten zudem Kurzstreckenflüge nach Möglichkeit vermeiden und kurze Strecken zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren.

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