Einfluss auf die Kfz-Versicherungsprämie

Regionalklasse

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Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Verschiedene Regionalklassen
  3. Regionalklasse und Kfz-Versicherung
  4. Gute und schlechte Regionalklassen
  5. Übersicht der Regionalklassen nach Bundesländern
  6. Welche Faktoren haben noch Einfluss auf die Versicherung?
  7. Individuelle Merkmale der Tarifierung

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Einstufung in eine Regionalklasse beruht auf der Schadensbilanz im jeweiligen Zulassungsbezirk.
  • Je niedriger die Regionalklasse, desto billiger die Autoversicherung.
  • Die Regionalklasse kann in der Haftpflichtversicherung anders ausfallen als in der Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung.
  • Die Zuordnung in eine Regionalklasse erfolgt jedes Jahr aufs Neue.

Verschiedene Regionalklassen

Die Regionalklassen stellen ein wesentliches Merkmal bei der Tarifierung eines Autos, Motorrades oder Wohnmobils dar. In Deutschland gibt es insgesamt 413 Zulassungsbezirke. Diese sind für die Kfz-Haftpflicht in zwölf Regionalklassen aufgeteilt, für die Vollkaskoversicherung in neun. Die Teilkasko greift bei der Tarifierung auf 16 Klassen zurück.

Regionalklasse und Kfz-Versicherung

Die Regionalklassen dienen dazu, Fahrzeuge nach Risikomerkmalen einzustufen und so die Höhe der Versicherungsprämie zu berechnen.

Einmal im Jahr analysiert der Gutachterausschuss des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GdV) die Schadenshäufigkeit in den einzelnen Zulassungsbezirken. Anhand dieser Zahlen erfolgt dann die Einstufung des jeweiligen Bezirks in die Regionalklassen. Wenn die Zahl der Unfälle zugenommen hat, kann sich die Prämie erhöhen. Es kann aber auch bei Abnahme der Unfallhäufigkeit zu einer Beitragssenkung kommen. Dieser Sachverhalt kann bei Vollkasko und Haftpflicht unterschiedlich ausfallen.

In der Kaskoversicherung werden neben der Unfallhäufigkeit auch Wildunfälle, Sturm- und Hagelschäden und die Zahl der Diebstähle mit einberechnet.

Wenn Ihre Kfz-Versicherung durch eine Höherstufung der Regionalklasse teurer wird, haben Sie übrigens ein Sonderkündigungsrecht.

Gute und schlechte Regionalklassen

Der Hohenlohekreis in Baden-Württemberg gilt als einer der Zulassungsbezirke mit der besten Schadensbilanz. Autofahrer können sich dort über eine Einstufung in der Regionalklasse eins freuen. Karlsruher Versicherungsnehmer dagegen kommen deutlich schlechter weg. Karlsruhe wartet mit der Regionalklasse zehn auf. Seit Jahren schon bildet Berlin mit den höchsten Schadensquoten das bundesrepublikanische Schlusslicht.

Grundsätzlich gilt, je niedriger die Einstufung bei der Regionalklasse erfolgt, desto weniger muss der Versicherungsnehmer für seine Kfz-Versicherung bezahlen.

Übersicht der Regionalklassen nach Bundesländern

Der GdV veröffentlicht jedes Jahr die Neueinstufung der jeweiligen Zulassungsbezirke in die entsprechende Regionalklasse. Der besseren Übersicht halber werden diese Daten nach Bundesländern sortiert. Eine interaktive Karte der Regionalklassen finden Sie im Verivox-Verbraucheratlas.

Der GdV veröffentlicht auch den Indexwert, der zu einer Zuteilung in die entsprechende Regionalklasse führt. Dieser Indexwert errechnet sich aus der Schadensbilanz. Der Wert 100 repräsentiert den Bundesdurchschnitt. Liegt der Index-Wert über 100, ist die Schadensbilanz schlechter als der Durchschnitt.

Welche Faktoren haben noch Einfluss auf die Versicherung?

Abgesehen von den Regionalklassen gibt es noch weitere Einflussfaktoren auf die Tarifierung und letztendlich auf die Versicherungsprämie.

An der Einstufung in die jeweilige Regionalklasse kann der einzelne Autofahrer nichts ändern. Hier ist er im Kollektiv gefangen. Fast der gleiche Sachverhalt gilt für die Typklasse seines Fahrzeuges. Diese wird ebenfalls jedes Jahr neu festgelegt. In früheren Jahren wurde ein Auto umso preiswerter versichert, je älter es war und je kleiner die Motorisierung ausfiel. Dieser Sachverhalt hat sich grundlegend geändert. Zwei Faktoren spielen hier hinein:

  1. Die Zahl der Unfallverursacher liegt in der Altersgruppe 18 – 23 Jahre besonders hoch.
  2. Diese Altersgruppe fährt in den meisten Fällen ältere Fahrzeuge mit weniger PS, da diese in der Anschaffung billiger sind.

Die Konsequenz daraus ist seit einigen Jahren, dass ein 15 Jahre alter Opel Corsa in der Haftpflichtversicherung teurer sein kann als ein fünf Jahre alter Skoda Octavia. Ein Versicherungsnehmer kann zumindest teilweise die Höhe der Prämie beeinflussen, indem er vor dem Kauf eines Autos prüft, in welcher Typklasse der Wagen angesiedelt ist. Klassische Anfängerautos sind:

  • Opel Corsa
  • Fiat Punto und Panda
  • VW Polo und Golf
  • Seat Ibiza
  • Renault Clio
  • Ältere japanische Kleinwagen

Manchmal kann es in der Summe aus Kaufpreis und Haftpflichtversicherung günstiger sein, ein etwas teureres neueres Auto zu erwerben und dafür in der Versicherung zu sparen.

Individuelle Merkmale der Tarifierung

Losgelöst von den kollektiven Merkmalen Typklasse und Regionalklasse legen die Versicherer auch individuelle Tarifierungskriterien zugrunde. Dazu zählt beispielsweise der Umstand, ob im Haushalt Kinder von unter 16 Jahren leben. Die Statistiken belegen, dass Eltern von Kindern vorsichtiger fahren. Ebenfalls dem Vorsichtsprinzip wird der Besitz von Immobilieneigentum eingestuft. Es ist statistisch belegt, dass Immobilieneigentümer weniger Unfälle verursachen als Mieter.

Ein anderer Faktor, der sich prämiensenkend auswirkt, ist der öffentliche Personennahverkehr. Besitzt der Versicherungsnehmer ein Jobticket, mindert dies ebenso den Versicherungsbeitrag wie eine Bahncard. Wer viel Bus und Bahn fährt, ist selbst weniger auf der Straße und senkt folglich das Risiko, einen Unfall zu verursachen.

Für die Teilkasko und die Vollkasko wirkt sich darüber hinaus aus, ob das Fahrzeug nachts in einer Einzelgarage, einer Sammelgarage, in einem abgeschlossenen Hof oder frei zugänglich auf der Straße parkt.

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