Arbeitsrechtsschutz: Individuell optimalen Schutz finden

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Warum Arbeitsrechtsschutz sinnvoll ist

Nicht selten kommt es zu Auseinandersetzungen mit dem Arbeitgeber. Wenn die Sache vor Gericht landet, kann das richtig teuer werden. Hier können sich Versicherte mit einer Arbeitsrechtsschutzversicherung günstig absichern, denn das arbeitsgerichtliche Verfahren wartet mit einer Besonderheit auf:

In der 1. Instanz muss jede Partei ihre gerichtlichen und außergerichtlichen Anwaltskosten selbst tragen. Dabei spielt es keine Rolle, wer den Rechtsstreit gewinnt bzw. verliert (§12a Arbeitsgerichtsgesetz). Diese Bestimmung entpuppt sich für den Arbeitnehmer als zweischneidiges Schwert der Justitia. Sie schützt den Arbeitnehmer, falls er den Prozess verliert, gewinnt er jedoch, muss er die eigenen Anwaltskosten, den Verdienstausfall etc. selbst tragen. Mit einem Arbeitsrechtsschutz lässt sich hier wirksam vorbeugen. Die Police, die optimalen Versicherungsschutz bietet, finden Sie im Verivox-Vergleich.

Wann und wie leistet der Versicherer beim Arbeitsrechtsschutz?

Galt früher die Regel: „Die Sache muss erst vor Gericht landen“, leisten die Versicherer heute bereits bei einem Gespräch über einen Aufhebungsvertrag – denn gerade hier ist Expertenrat gefragt. Der Arbeitsrechtsschutz übernimmt generell die anfallenden Kosten bei Konflikten mit dem Arbeitgeber oder dem jeweiligen Dienstherrn (für Beamte) bis zur vereinbarten Versicherungssumme. Dies betrifft unter anderem die Kündigung des Arbeitnehmers, ein fehlerhaftes Arbeitszeugnis, falsche Gehaltseinstufung, Nichtzahlung des Lohns oder Streitigkeiten um die Betriebsrente. Aber auch bei arbeitsrechtlichen Streitigkeiten mit Behörden oder der Berufsgenossenschaft leistet die Rechtsschutz-Police.

Gerade bei einem Beruf in einer Risikobranche empfiehlt sich der Arbeitsrechtsschutz. Da der Arbeitgeber im Streitfall die größeren finanziellen Ressourcen hat, haben Versicherte ohne Versicherung wenig Aussicht auf Erfolg.

Wartezeit beim Arbeitsrechtsschutz

In der Regel muss jedoch zwischen Abschluss der Arbeitsrechtsschutzversicherung und der ersten Inanspruchnahme eine 3-monatige Wartezeit in Kauf genommen werden. Vor Abschluss der Versicherung sollte geprüft werden, welche Wartezeit eingehalten werden muss. Kommt es innerhalb der Wartezeit zu einem Rechtsstreit, muss die Versicherung nicht leisten. Es empfiehlt sich daher beim Arbeitsrechtsschutz rechtzeitig vorzusorgen.

Besonderheiten je nach Berufsgruppe

Versicherungsunternehmen gehen bei Beamten mit einem geringeren Risiko für einen arbeitsbezogenen Rechtsstreit aus, da diese nur unter bestimmten Umständen gekündigt werden können. Sie profitieren daher beim Berufsrechtsschutz von geringeren Beiträgen.

Selbstständige und Freiberufler haben keine Vorgesetzten und daher auch keine Probleme mit Kündigung oder falscher Gehaltseinstufung. Dafür müssen Risiken mit Kunden oder Auftraggebern vom Arbeitsrechtsschutz abgedeckt werden. Auch bei Arbeitern in führenden Managementpositionen oder bei Ärzten kann es zu Besonderheiten im Vertrag kommen. Für solche Berufsgruppen werden teilweise sogar eigenständige Rechtsschutzversicherungen angeboten.

Welche Kosten übernimmt der Berufsrechtsschutz

Eine Arbeitsrechtsschutzversicherung kommt für alle wichtigen Kosten, die bei einem Rechtsstreit mit dem Arbeitgeber entstehen, auf. Dazu zählen:

  • Anwaltskosten (Anwalt sollte frei wählbar sein)
  • Kosten für Gutachter oder Sachverständige
  • Zeugengeld
  • Kosten für das Gerichtsverfahren
  • Kosten für eine Mediation
  • Kosten der Gegenseite (falls notwendig)

Die Deckungssumme der Arbeitsrechtsschutzversicherung sollte mindesten 300.000 Euro betragen. Diese Summe reicht bei arbeitsrechtlichen Streitigkeiten in der Regel aus.

Nicht alle Streitfälle werden übernommen

Die Rechtsschutzversicherung zahlt jedoch nicht für jeden Rechtsstreit, der sich im Arbeitsleben ereignet. Dazu zählt beispielsweise die allgemeine Beratung in Rechtsfragen. Kosten hierfür werden von der Versicherung nur übernommen, wenn ein Versicherungsfall vorliegt. Bahnt sich vorher durch Gespräche mit dem Arbeitgeber ein Rechtsstreit an, muss die Versicherung für Beratungen nicht zahlen. Je nach Police ist ein solcher Service in den Leistungen jedoch enthalten.

Ein Rechtsschutz bei Kündigungen auf Grund einer Straftat sind ebenfalls vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Da das Arbeitsrecht sehr viele Bereiche umfasst, gibt es auch eine Vielzahl an Streitigkeiten. Daher muss besonders bei der Rechsschutzversicherung für Arbeitsrecht auf das Kleingedruckte im Vertrag geachtet werden. Im Zweifel sollten die Vertragsbedingungen genau studiert werden oder ein Versicherungsberater hinzugezogen werden.

Schritt für Schritt zur passenden Arbeitsrechtsschutzversicherung

Der Arbeitsrechtsschutz ist meist Teil einer Rechtsschutzversicherung. Im Vergleichsrechner vom unabhängigen Verbraucherportal Verivox müssen Versicherte zuerst Ihre aktuelle Tätigkeit und das Alter eingegeben. Danach können die Bausteine der Versicherung ausgewählt werden. Im Basisschutz sind „Privater Bereich“ (private Rechtsschutzversicherung), „Arbeit und Beruf“ (Arbeitsrechtsschutz) sowie „Verkehr Familie“ (Verkehrsrechtsschutz) enthalten und bereits voreingestellt sind.

Der Versicherungsnehmer kann nun entscheiden, ob der Bereich Verkehr abgewählt werden soll oder ob mit „Eigentum und Mieter“ noch der Mietrechtsschutz der Versicherung hinzugefügt werden soll. Bitte beachten Sie aber, dass der Arbeitsrechtsschutz nur zusammen mit der privaten Rechtsschutzversicherung gebucht werden kann, also muss der „Private Bereich“ aktiviert sein. Der Umfang der Leistung wirkt sich natürlich auf die Prämienhöhe aus.

Auch beim Arbeitsrechtsschutz winken Rabatte

Einige Gesellschaften bieten ihren Kunden mehrjährige Verträge mit Laufzeitrabatt an. Eine günstigere Tarifeinstufung lässt sich beim Arbeitsrechtsschutz auch durch eine mehrjährige oder sogar vollkommen schadenfreie Vorversicherung realisieren. Versicherte mit einer hohen Zahl an arbeitsrechtlichen Streitigkeiten müssen hingegen mit einer höheren Prämie oder hohen Selbstbeteiligung bei ihrer Arbeitsrechtsschutzversicherung rechnen.

„Weitere Angaben“ wurden in den Vergleichsrechner integriert, um eine noch gezieltere Suche zu ermöglichen. Neben der Höhe der Deckungssumme oder einer möglichen Strafkaution können hier zum Beispiel die „Schadensregulierung nach der Folgeereignistheorie“ auswählen. Dann schützt die Versicherung auch bei Schadensfällen, deren Ursachen in der Vergangenheit liegen. In der Übersicht des Vergleichsrechners können die Versicherungen einem ausführlichen Leistungsvergleich unterzogen werden. Jetzt Arbeitsrechtsschutz vergleichen und online beantragen.

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