Rechtsschutz für Streit mit Mietern, Gemeinden & Ämtern

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Vermieterrechtsschutz – gut versichert bei Streitigkeiten

Nebenkosten, Kündigung, Mietminderung oder Schönheitsreparaturen – Gründe für Mieter und Vermieter in Streit zu geraten, gibt es viele. Eine Vermieterrechtsschutzversicherung schützt Vermieter dabei vor finanziellen Belastungen, indem Sie bei gerichtlichen und außergerichtlichen Auseinandersetzungen die entstehenden Kosten übernimmt. Während die Leistungen der Tarife sehr ähnlich sind, unterscheiden sich die Prämien deutlich voneinander. Ein Vergleich vor Vertragsabschluss lohnt sich.

Inhalt dieser Seite
  1. Vermieterrechtsschutz vergleichen
  2. Was ist Vermieterrechtsschutz?
  3. Wann greift der Rechtsschutz?
  4. Was leistet die Versicherung?
  5. Welche Kosten werden übernommen?
  6. Was kostet Rechtsschutz?
  7. Das ist Verivox
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  1. Vergleich starten: Geben Sie Ihre aktuelle berufliche Tätigkeit sowie Ihr Alter im Rechtsschutzversicherungsrechner an.
  2. Versicherungsumfang auswählen: Wählen Sie Ihren gewünschten Versicherungsumfang anhand der verschiedenen Bausteine aus und fügen Sie einzelne Leistungen im Rechner einfach hinzu. Für den Bereich Vermieterrechtsschutz muss im Rechner der Privatrechtsschutz abgeschlossen werden. Neben dem Rechtsschutz für Vermieter sind vor allem der Verkehrs-, Arbeits- und Privatrechtsschutz sehr beliebt.
  3. Tarif abschließen: Vergleichen Sie günstige Angebote zur Rechtsschutzversicherung und schließen Sie Ihren Tarif bequem online ab.

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Was ist eine Vermieterrechtsschutzversicherung?

Wie der Name andeutet, handelt es sich beim Vermieterrechtsschutz um eine Rechtsschutzversicherung speziell für Vermieter. Sie schützt Vermieter vor finanziellen Belastungen durch Anwalts- und Gerichtskosten, wenn es zu Uneinigkeiten mit Mietern kommt oder wenn Ämter oder Gemeinden überzogene Forderungen stellen. Die Versicherung ist objektbezogen und sichert Streitfälle rund um die angegebene Immobilie ab – unabhängig davon, ob es sich um eine Ferienwohnung, ein Ein- oder Mehrfamilienhaus handelt.

Die Vermieterrechtsschutzversicherung erleichtert Vermietern und Verpächtern, Ihr Recht wahrzunehmen und Forderung abzuweisen, indem sie die Prozesskosten übernimmt und Anwälte stellt, die sie juristisch beraten und bei Widerspruchsverfahren unterstützen.

Die Vermieterrechtsschutzversicherung stellt das Gegenstück zur Mietrechtsschutzversicherung dar, die Mieter abschließen können, um bei einem Rechtsstreit abgesichert zu sein. Für beide greift unter anderem der Wohnungs- und Grundstücksrechtsschutz.

Wann der Vermieterrechtsschutz greift

Wohnungen oder Häuser zu vermieten ist in der Regel ein lukratives Geschäft, bringt allerdings auch Verpflichtungen gegenüber Mietern, der Gemeinde oder Ämtern mit sich. Dadurch können Konflikte entstehen, die nur mit einem Anwalt oder gar vor Gericht zu klären sind – was viel Zeit und Geld in Anspruch nimmt. Zu häufigen Konfliktursachen mit Mietern gehören zum Beispiel

  • Vertragsverletzungen,
  • Widerspruch gegen Betriebskostenabrechnungen,
  • Einbehalten der Mietkaution,
  • Räumungsklagen,
  • Inanspruchnahme des Vermieterpfandrechts
  • oder Streitigkeiten wegen Schönheitsreparaturen.

Daneben kann es auch mit Ämtern und Gemeinden zu Meinungsverschiedenheiten kommen. Das ist beispielsweise der Fall, wenn die Grundstückssteuer falsch berechnet wird, Steuervergünstigungen nicht anerkannt werden oder Uneinigkeit bei der Zuständigkeit der Ver- und Entsorgung herrscht.

Eigentümerrechtsschutz vorhanden?

Eine Wohnungs- und Grundstücksrechtsschutzversicherung hilft bei Streitigkeiten rund um das eigene Haus bei Fällen des dinglichen Rechts – bei Auseinandersetzungen mit Mietern schützt sie dagegen nicht. Besteht bereits eine Eigentümerversicherung, ist es empfehlenswert zu prüfen, ob einzelne Vertragsbausteine wie beispielsweise der Rechtsschutz bei Streitigkeiten um Erschließungsabgaben versichert sind. Der Vermieterrechtsschutz kann in diesem Fall oft in einer Basis-Variante abgeschlossen werden. Beide Versicherungen zusammen bieten dann einen umfassenden Versicherungsschutz für Eigentümer, die ein oder mehrere Wohneinheiten, Gewerbeflächen oder Garagen vermieten.

Was leistet die Versicherung?

Je nach Anbieter und Tarif fällt der Versicherungsumfang sehr unterschiedlich aus. Die Basistarife decken jeweils die wichtigsten Rechtsstreitigkeiten für Vermieter ab. Dazu gehören in der Regel:

  • eine kostenfreie juristische Erstberatung,
  • Vermittlung geeigneter Rechtsanwälte,
  • Durchsetzung und Abwehr von Forderungen aus Mietverhältnissen und dinglichen Rechten,
  • Forderungsmanagement für Mietausfälle,
  • Mediation (außergerichtliche Einigungen),
  • Steuer-Rechtsschutz vor Gericht.

Daneben bieten Versicherer auch umfassende Schutzpakete mit freiwählbaren Tarifbausteinen an, sodass Versicherte ihren individuellen Tarif zusammenstellen können. Ergänzend werden hier abgesichert:

  • Vertragsstreitigkeiten mit Handwerkern und Dienstleistern,
  • Streitigkeiten um Erschließungsabgaben,
  • Benachteiligungen bei Plan- und Feststellungsverfahren,
  • Mietausfallschutz für sechs oder bis zu zwölf Monate.

Zur Durchsetzung oder Abwehr der jeweiligen Forderungen steht es dem Vermieter frei, selbst einen Anwalt zu wählen. Wenn gewünscht, stellen die Versicherungen auch einen Anwalt aus einer Partnerkanzlei zur Verfügung und bieten dafür zusätzliche finanzielle Anreize.

Strafrechtliche Auseinandersetzungen

Selten werden auch strafrechtlich relevante Fälle, die die Immobilie betreffen, über die Vermieterrechtsschutzversicherung abgedeckt. In der Regel kommt dafür jedoch die Vermieterhaftpflicht auf. Versäumt der Vermieter beispielsweise vor dem Haus zu streuen und ein Passant rutscht auf dem glatten Boden aus und bricht sich etwas, kann er dafür Schadensersatz fordern.

Welche Kosten werden übernommen?

Eine Vermieterrechtsschutzversicherung übernimmt zunächst alle Gerichts- und Anwaltskosten, die bei einer außergerichtlichen oder gerichtlichen Auseinandersetzung mit Mietern anfallen. Vorab wird der jeweilige Fall jedoch auf die Erfolgschancen überprüft. Besteht eine ausreichende Aussicht auf Erfolg, wird die Versicherung den Fall auch bezahlen. Sie zahlt auch dann, wenn der Vermieter den Prozess verliert. Der Vermieterrechtsschutz übernimmt das Risiko für:

  • Anwalts- und Gerichtskosten,
  • Außergerichtliche Anwaltskosten,
  • Kosten für die Vollstreckung eines Räumungstitels,
  • Auslagen für Zeugen und Sachverständige,
  • Kosten für Gutachten,
  • Notarkosten,
  • bei verlorenem Prozess die Kosten der Gegenseite.

Die Höhe der versicherten Kosten ist auf die im Vertrag vereinbarte Deckungssumme begrenzt. Die Deckungssumme gilt pro Fall und sollte mindestens 300.000 Euro betragen. Dies reicht in der Regel aus, um durch mehrere Instanzen zu gehen. Einige Versicherungen bieten auch eine unbegrenzte Deckungssumme an.

Wie viel kostet der Vermieterrechtsschutz?

Für die Berechnung der Kosten der Rechtsschutzversicherung ziehen die Versicherer die Bruttojahresmiete des vermieteten Objekts als Maßstab heran. Das erklärt sich folgendermaßen: Höhere Mieten bedeuten einen höheren Streitwert und damit auch höhere Anwalts- und Gerichtskosten. Weiterhin beeinflusst die Anzahl der vermieteten Wohneinheiten die Höhe der Prämie. Je mehr Mietparteien vorhanden sind, desto eher kann es zu Streitigkeiten kommen. Gegen einen Aufpreis können auch Gewerbeimmobilien oder Garagen versichert werden. Zusätzlich erhöhen weitere Tarifbausteine oder umfassende Komfortangebote die Prämie, sie erweitern aber auch gleichzeitig den Deckungsumfang des Vertrags.

Aufgrund der individuellen Faktoren lässt sich die Frage nach dem Preis nicht pauschal beantworten. Günstige Basistarife sind bereits ab 13 Euro pro Monat zu haben; Komforttarife beginnen bei 30 Euro pro Monat. Vor Abschluss einer Vermieterrechtsschutzversicherung sollten sich Eigentümer genau überlegen, welchen Schutz sie benötigen.

Rabatte durch Selbstbeteiligung

Eine Vermieterrechtsschutzversicherung wird meist mit einer Selbstbeteiligung angeboten. Als Faustregel gilt: Je höher die Selbstbeteiligung ausfällt, desto niedriger ist die Prämie. Es ist sinnvoll, die Konditionen mit Selbstbeteiligung in verschiedener Höhe zu vergleichen, um die optimalen Konditionen zu ermitteln. Da die Kosten für einen Mietrechtsstreit schnell mehrere Tausend Euro betragen, ist eine Eigenbeteiligung in Höhe von 150 oder auch 250 Euro vorgesehen. Bei einigen Versicherern ist die Rechtsschutzversicherung für Vermieter auch ohne Selbstbeteiligung erhältlich.

Wartezeiten beachten

Wie in der Sparte Rechtsschutzversicherung üblich, gelten auch beim Vermieterrechtsschutz für einzelne Versicherungsleistungen Wartezeiten von in der Regel drei Monaten, bevor Sie diese in Anspruch nehmen können. Dazu zählen juristische Auseinandersetzungen, die das Wohnungs- und Grundstücksrecht, das Verwaltungsrecht, Erschließungs- und Anliegerbeiträge sowie Verfahren zur Enteignung, Planfeststellung oder Flurbereinigung betreffen. Je nach Anbieter kann die Wartezeit für einzelne Tarifbausteine, die über den reinen Vermieterrechtsschutz hinausgehen, auch sechs Monate betragen.

Die Versicherungen leisten damit nur für Streitigkeiten, die nach der Wartezeit entstanden sind. So möchten die Unternehmen verhindern, dass die Verträge erst dann abgeschlossen werden, wenn eine gerichtliche Auseinandersetzung abzusehen ist. Die Wartezeit sorgt für faire Bedingungen für die Versicherten und schützt die Gemeinschaft vor steigenden Prämien. Antragssteller sollten daher die Tarifbedingungen der Versicherer genau prüfen.

Ratgeber für Vermieter

Neben einem ausreichenden Versicherungsschutz für die vermieteten Wohneinheiten sollten auch das gesamte vermietete Gebäude gegen Wetterschäden sowie der Vermieter selbst bei Haftungsansprüchen versichert sein. Eine Übersicht mit nützlichen Tipps rund ums Vermieten finden Sie in unserem Ratgeber für Vermieter.

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