Tatort Küche: Die 6 besten Kosten-Killer

Heidelberg - Fast ein Viertel des Stromverbrauches fällt in der Küche an. Doch mit ein paar Tricks können Sie Stromfressern das Handwerk legen und Stromkosten senken. Hier die besten als Video.

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Bild: Junges Mädchen mit ihrer Mutter beim Backen Bild: ©Jacob Lund / Adobe Stock / Text: Verivox

1. Backofen nicht vorheizen & Restwärme nutzen

Vorheizen ist bei den meisten Gerichten nicht nötig. Elektrische Backöfen und Herde können außerdem bereits 10 bis 15 Minuten vorher abgeschaltet werden. So wird das Essen günstig mit Restwärme fertig gekocht. Aber Achtung: Das funktioniert nicht bei modernen Induktionskochfeldern!

Wenn der Backofen vorgeheizt wird, dann am besten vorher alle Bleche entfernen. Dann geht es nicht nur schneller, sonder es wird auch Strom gespart. Außerdem erhält das Backgut keinen Temperatur-Schock durch das heiße Blech. Beispielsweise bei Plätzchen werden so deutlich bessere Ergebnisse erzielt.

Die Heißluft/Umluft-Funktion des Backofens verbraucht weniger Strom als Ober- oder Unterhitze und die Temperatur muss nicht so hoch eingestellt werden. Daher ist diese Variante fast immer zu empfehlen.

2. Auf die Topfgröße kommt es an

Die Auswahl des richtigen Kochgeschirrs hat deutlichen Einfluss auf den Stromverbrauch. Der Topf sollte in jedem Fall nicht kleiner als die Herdplatte sein. Denn jeder Zentimeter, den die Kochplatte übersteht, kostet 20 bis 30 Prozent mehr Strom. Die Topfgröße sollte auch der zu kochenden Menge entsprechen – mit einem zu großen Gefäß wird Strom verschwendet.

3. Deckel drauf

Mit einem Topfdeckel wird die notwendig Energie um rund ein Viertel reduziert. Wer immer wieder den Deckel hebt, muss auch länger kochen. Ideal sind daher Deckel aus Glas, die für Durchblick sorgen. Das gilt natürlich auch für Backöfen – je öfter die Tür geöffnet wird, desto mehr Energie wird verbraucht und desto länger dauert es.

4. Schnellkochtopf spart

Lang kochende Gerichte sollten Sie in einem Schnellkochtopf zubereiten. Das spart 50 Prozent Zeit - und 30 Prozent Energie.

5. Wasserkocher und Toaster sind günstig

Wasser bekommt man am schnellsten und günstigsten mit einem elektrischen Wasserkocher heiß. Der lässt sich auch in Kombination mit dem Herd benutzen. Wenn Brötchen oder ähnliches aufgebacken wird, schafft das in der Regel der Toaster schneller und billiger als der Backofen.

6. Kühlschrank gut füllen

Vermeiden Sie Lücken im Kühlschrank! Ein gut gefüllter Kühlschrank kann die Kälte besser speichern und verbraucht weniger Strom im Betrieb.

Tipp zum Schluss

Keine Energie ist günstiger als die, die erst gar nicht verbraucht wird. Doch sollten Sie deshalb nicht auf kulinarische Genüsse vezichten müssen: Ein Wechsel des Stromanbieters dauert nur wenige Minuten und kann jährlich mehrere Hundert Euro sparen.

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