Persönliche Bauzinsen berechnen

Bauzinsrechner

Bauzinsrechner

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Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Ihr Bauzinsrechner
  3. So funktioniert der Bauzinsrechner
  4. Sollzins und effektiver Jahreszins
  5. Bei niedrigen Bauzinsen höhere Tilgung auswählen
  6. Die nächsten Schritte zur Baufinanzierung
  7. Die Beleihung beeinflusst die Bauzinsen
  8. Eintragung der Grundschuld

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Bauzinsrechner berechnet Ihren persönlichen Zinssatz, wenn bereits alle grundlegenden Informationen zum Finanzierungsvorhaben vorliegen.
  • Der Bauzinsrechner braucht nur wenige Angaben zur Immobilie, dem Darlehensbedarf und zu Ihrer Person – die Nutzung ist unverbindlich und kostenfrei.
  • Im Anschluss können Sie ein persönliches Angebot inklusive Beratung online anfordern.
  • Einen Tilgungsplan und den Verlauf bei eventuellen Sondertilgungen ermitteln Sie im Tilgungsrechner.

Zum Tilgungsrechner

Ihr Bauzinsrechner

Der Bauzinsrechner bei Verivox unterstützt Verbraucher bei der Vorbereitung ihrer Baufinanzierung. Sie erhalten einen genauen Überblick ihrer anfallenden Bauzinsen und sehen, welche Restschuld nach Ablauf der Zinsbindung übrig bleibt. Der Bauzinsrechner zeigt auch an, wie sich der Sollzins, die Höhe der Raten und die Restschuld bei einer kürzeren bzw. längeren Zinsbindungsfrist verändern würden. Erwerber können ihre Finanzierung für die gesamte Laufzeit durchplanen, um alle Eventualitäten auszuschließen.

So funktioniert der Bauzinsrechner

Im Baukredit-Vergleich erhalten Bauherren bereits mit der Eingabe der gewünschten Sollzinsbindung, des Kaufpreises und Eigenkapitals einen ersten Überblick über den vermutlichen Jahreszins. Der persönliche Bauzinsrechner liefert aber eine genauere Berechnung, da er noch weitere Angaben berücksichtigt:

  • Vorhaben (Bau, Kauf, Sanierung, Anschlussfinanzierung)
  • Nutzung (Vermietung, selbst bewohnt)
  • Wert der Immobilie bzw. des Grundstücks
  • Nettodarlehensbetrag
  • Postleitzahl
  • Anfänglich gewünschter Tilgungssatz oder Volltilgung

Sollzins und effektiver Jahreszins

Beim Vergleich ist nicht der gebundene Sollzins, sondern der effektive Jahreszins die ausschlaggebende Kennzahl. Beim Baukredit darf zwar keine Bearbeitungsgebühr erhoben werden. Dennoch fallen neben dem reinen Sollzins diverse Zusatzkosten an, und auch die Zinsverrechnung kann die endgültigen Kosten beeinflussen. Der Effektivzins fasst alle Kostenfaktoren zusammen und bildet eine verlässliche Grundlage zur Berechnung der monatlichen Raten und zum Vergleich der Bauzinsen.

Bei niedrigen Bauzinsen höhere Tilgung auswählen

Der Bauzinsrechner schafft Klarheit über die Höhe der anfallenden Zinsen und die Höhe der Restschuld am Ende der Zinsbindungsfrist. Günstige Bauzinsen sind verlockend. Verbunden mit einer niedrigen anfänglichen Tilgung lässt sich eine Baufinanzierung leicht stemmen. Das Risiko lauert hier aber, wenn die Zinsbindung endet.

Eine niedrige Rate bedeutet, dass das Darlehen langsamer getilgt wird. Die monatlichen Raten eines Annuitätendarlehens enthalten nämlich zwei Bestandteile: Die Zinsen für den Baukredit und die Tilgung des Darlehens selbst. Weil die Restschuld (der noch nicht zurückgezahlte Kredit) durch die Tilgung von Monat zu Monat abnimmt, sinkt auch die Zinsbelastung, die der Kreditnehmer für das verbleibende Darlehen zu zahlen hat. Die Höhe der monatlichen Rate ist beim Annuitätendarlehen aber immer gleich. Der Tilgungsanteil steigt so über die Jahre immer weiter an. Mit einem höheren Sollzins und gleicher Tilgung lässt sich deshalb ein Baukredit schneller zurückzahlen als mit einem niedrigen.

Steigen die Bauzinsen während der Zinsbindung, kann es kritisch werden. Bei einer hohen Restschuld kann die neue Rate für die Anschlussfinanzierung höher ausfallen als für die erste Finanzierungsphase. Der Tilgungsrechner hilft zu kalkulieren, wie hoch bei welchem angenommenen Zins für die Anschlussfinanzierung die Tilgung sein muss, um dieses Risiko zu umgehen. Der Tilgungsplan gibt genaue Auskunft über die Restschuld.

Die nächsten Schritte zur Baufinanzierung

Steht das persönliche Gerüst für die Finanzierung, erfolgt die Finanzierungsanfrage. Der potenzielle Darlehensgeber prüft die Anfrage und erstellt ein Angebot. Nun beginnt das Feintuning auf der Grundlage des ermittelten Finanzierungsplans. Hat eine Bank einer Finanzierung grundsätzlich zugestimmt, wird sie auch auf die persönlichen Wünsche eingehen. Es beginnt der Prozess der Bonitäts- und Beleihungswertprüfung.

Die Bonitätsprüfung des Antragstellers basiert auf den üblichen Daten: Schufa-Auskunft, Gehaltsnachweis, finanzielle Situation.

Die Beleihung beeinflusst die Bauzinsen

Je niedriger der Beleihungsauslauf (die Quote von Beleihungswert und Eigenkapital) ausfällt, umso bessere Bauzinsen bietet die Bank an. Grundsätzlich gibt es vier Stufen, die auch vom Darlehensgeber abhängen:

  • Bis 40 Prozent des Beleihungswertes (Versicherungen)
  • Bis 60 Prozent des Beleihungswertes (Hypothekenbanken)
  • Bis 80 Prozent des Beleihungswertes (Geschäftsbanken, Bausparkassen, Sparkassen)
  • Über 80 Prozent des Beleihungswertes (Geschäftsbanken, Sparkassen)

Mehr Eigenkapital bedeutet bei einer Baufinanzierung nicht nur einen geringeren Nettodarlehensbetrag, sondern auch einen niedrigeren Jahreszins.

Die Beleihung ermitteln

Für die Beleihungsprüfung benötigt das finanzierende Institut unter anderem folgende Unterlagen:

  • Baubeschreibung
  • Katasterauszug
  • Lageplan
  • Grundbuchauszüge
  • Bei Eigentumswohnungen die Teilungserklärung
  • Fotos des Objektes
  • Eventuell ein Gutachten
  • Brandversicherungsnachweis
  • Eigenkapitalnachweis
  • Notariell beglaubigten Kaufvertrag

Die Beleihungsprüfung erfolgt in zwei Stufen. Zunächst kommt die Vorabprüfung mit der vorläufigen Darlehenszusage. Der Kaufvertrag sollte erst unterzeichnet werden, wenn diese Vorabbestätigung vorliegt. Andernfalls besteht das Risiko, dass der Käufer den Vertrag unterschreibt, aber keine Finanzierung bekommt. Liegt der Kaufvertrag vor, finalisiert die Bank die Beleihungsprüfung und stellt das Darlehen zur Auszahlung.

Eintragung der Grundschuld

Da eine Baufinanzierung durch dingliche Sicherheiten besichert ist, muss zunächst das Grundpfandrecht im Grundbuch eingetragen werden. Dies geschieht mit der Grundschuldbestellung. Im Rahmen der Grundschuldbestellung unterwirft sich der Darlehensnehmer bei einem Zahlungsausfall der sofortigen Vollstreckung. Damit muss die Bank nicht den Umweg über ein Gericht gehen. Die Eintragung der Grundschuld erfolgt über den Notar, der den Kaufvertrag protokollierte. Die Kosten dieses Vorgehens berechnet der Grundbuch- und Notarkostenrechner. Liegen alle Unterlagen vor, wird das Darlehen entweder direkt an den Verkäufer oder auf ein Notaranderkonto ausbezahlt.

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