Wärmepumpen: Effiziente Technik oder Energiefresser?

24.11.2010 | 10:59

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: Verivox

Berlin – 37 Prozent aller Bauwilligen planen den Einbau einer Wärmepumpenheizung. Für eine Erdgasheizung würden sich 33 Prozent entscheiden, für eine Ölheizung noch 15 Prozent der Bauherren. Das hat die gemeinnützige co2online GmbH auf Basis von 38.000 Beratungsanfragen ermittelt. Bereits heute werden circa 24 Prozent der Neubauten über Wärmepumpen beheizt. Wärmepumpen nutzen die Umgebungswärme aus Luft, Erdreich und Grundwasser für die Wärmeproduktion. Dafür benötigen sie jedoch Strom.

Mit interaktiven Beratungsangeboten informiert der Energiesparclub von co2online jetzt darüber, wie Wärmepumpen effizient und umweltfreundlich arbeiten, ohne viel Strom zu verbrauchen. Mit dem erweiterten Ratgeber HeizCheck kann ab sofort der Heizenergieverbrauch von Wärmepumpenheizungen überprüft werden. Das kostenlose, vom Bundesumweltministerium geförderte Energiesparkonto hilft zudem, den eigenen Heizwärmeverbrauch so weit zu verringern, dass Wärmepumpen kostengünstig und klimaschonend eingesetzt werden können.

Damit Wärmepumpen eine effiziente Nutzung erneuerbarer Wärmeenergie ermöglichen, muss das Verhältnis zwischen gewonnener Wärmeenergie und dafür benötigter elektrischer Energie stimmen. Auf den Seiten des neuen Wärmepumpen-Themenspezials auf www.energiesparclub.de diskutieren Experten darüber, unter welchen Bedingungen Wärmepumpen zum Vorteil von Umwelt und Haushaltskasse arbeiten.

Außerdem erläutert die Verbraucherzentrale NRW verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten, ein Energieberater gibt praktische Tipps zu Anschaffung und Betrieb und die Stiftung Warentest erklärt, wann die Pumpen effizient laufen. Ob Energieverbrauch, Heizkosten und CO2-Emissionen einer bereits bestehenden Wärmepumpenheizung überhöht sind, zeigt der Ratgeber HeizCheck. Der kostenlose Online-Ratgeber wurde um Wärmepumpen sowie Holzpellet- und Gasetagenheizungen erweitert. So können die Werte dieser Heizsysteme mit Durchschnittswerten verglichen und beurteilt werden.