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Volkswagen – Erfolg durch Diversität

Ein Blick auf die Zulassungs-Statistiken für Neuwagen in Deutschland lässt es erahnen: Der Name „Volkswagen“ kommt nicht von ungefähr. Mehr als 20% und damit jedes fünfte in Deutschland zugelassene Fahrzeug ist ein VW. Doch damit nicht genug. Der Volkswagenkonzern vereint unter seinem Dach eine Vielzahl von Marken, sodass zusammen mit Audi (8%), Skoda (6%) und Seat (3%) sowie Porsche, Bentley und Lamborghini (zusammen etwa 1%) fast 40% aller neuzugelassenen Fahrzeuge hierzulande aus dem Volkwagen-Portfolio stammen.

Die beeindruckende VW-Modellvielfalt

Volkswagen produzierte nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst nur den Käfer, der synonym für Volkswagen stand. Erst im Jahr 1950 kam mit dem T1 (Bulli) ein zweites Modell dazu, der aber eine gänzlich andere Zielgruppe als der Käfer hatte. Der ebenfalls in den 50er Jahren entwickelte Karmann Ghia war das erste und verhältnismäßig teure Sportcoupé von Volkswagen und deutete auf die Erfolge des Wirtschaftswunders hin.

Nach den Mittelklassemodellen VW Typ 3 (1500 und 1600) Anfang der 60er Jahre und dem Typ 4 (411 und 412) Ende der 60er läutete Volkswagen in den 70er Jahren in Teilen die aktuelle Modellpolitik ein. Nach dem Passat 1972 folgten in engen Abständen der Golf, der Scirocco und der Polo. Während der Polo schon 1977 sein Stufenheckpendent Derby bekam musste der Golf bis 1979 warten, bis er mit dem Jetta um eine entsprechende Ausführung bereichert wurde. Ach der Passat hatte einst eine eigene Stufenheckversion. Der Santana blieb aber eine Sackgasse und der Passat selbst belegte bald alle Bauarten selbst. Ähnlich erging es dem Derby.

Während Golf, Polo und Passat bis heute fest im Modellportfolio verankert sind, wurde der Jetta 1992 zunächst in Vento und später in Bora umbenannt, um schließlich doch wieder zum Jetta zu werden. Da Letzterer offiziell in der 6. Generation gefertigt wird, kann man daraus schließen, dass Vento und Bora Fußnoten des Modells Jetta bleiben werden.

In den 2000er Jahren nahm die Modellvielfalt weiter zu. Immer mehr Nischen mussten bedient werden, um am Markt bestehen zu können. Neben der Großraum-Limousine Sharan, die seinerzeit gemeinsam mit Seat (Alhambra) und Ford (Galaxy) entwickelt wurde, kamen der Touran, eine Art Miniaturversion des Sharan auf Golf-Basis und der Golf Plus auf den Markt. Der Pheaton positionierte sich gegen Audi A8, BMW 7er und Mercedes S-Klasse im Top-Segment und der Touareg sollte die Aufmerksamkeit kaufkräftiger SUV-Interessenten wecken. Zur gleichen Zeit kam mit dem New Beetle eine moderne Version des Käfers und mit dem T5 Multivan beziehungsweise Caravelle die mittlerweile fünfte Generation des Bullis auf den Markt.

Schließlich rundeten Amarok und Tiguan die Palette der Offroader und SUVs ab. Erst der Lupo, dann der Fox und schließlich der up! Bedienten das Kleinstwagen-Segment und mit dem Scirocco III, dem Passat CC und dem Eos waren nun auch ein Coupé und Coupé-Cabrio im Angebot. Mit nunmehr 19 aktuellen Modellreihen in Europa ist die aktuelle Modellpalette von Volkswagen die umfangreichste die es je gab.

Volkswagen – weltweiter Erfolg und regionale Eigentümlichkeiten

Doch damit ist noch längst nicht alles gesagt. Insbesondere in Südamerika und China positioniert sich Volkswagen mit zusätzlichen und leicht abgewandelten Modellen. Grund dafür sind die unterschiedlichen regionalen Gegebenheiten und Vorlieben. Volkswagen hat auch in Brasilien einen Marktanteil von fast 19%. Hier hören und hörten die Volkswagen aber auf Namen, wie „Gol“, „Apollo“, „Logus“, „Pointer“ und wurden meist zusammen mit anderen Herstellern, wie Ford, entwickelt. 

In Nordamerika ist zusätzlich der VW Routan erhältlich. Die namentliche Verwandtschaft zum Touran kommt dabei nicht von ungefähr. Die Großraum-Limousine Routan ist aber – amerikanischen Bedürfnissen entsprechend – deutlich größer als der Touran und wurde dort tatsächlich von Chrysler auf Basis des Voyager produziert. Auf eine Einführung in den europäischen Markt wurde aufgrund der schlechten Verarbeitungsqualität und der für europäische Verhältnisse absurden Motorenauswahl (hubraumstarke V6-Motoren mit viel Verbrauch und relativ wenig Leistung) jedoch verzichtet. Ein 3,8 Liter V6-Motor mit gerade einmal 197 PS, 310 Nm Drehmoment und einem CO2-Ausstoß von 308 g/km wären in Europa inakzeptabel gewesen. Zum Vergleich: Der 2,0-Liter Common-Rail-TDI mit Bi-Turbolader entfaltet 450 Nm bei 204 PS und erreicht dabei einen CO2 Ausstoß von 171 g/km.

Die Ironie der Geschichte ist es wohl, dass das vermeintliche Saubermann-Image schließlich trotzdem durch die Nordamerikaner zu Fall gebracht wurde. Der Abgasskandal ist aber sicherlich ein ganz eigenes Thema.

Volkswagen: Firmengründung und Inhaber

Volkswagen ist, anders als viele andere Marken, nicht aus einer Familientradition allein heraus entstanden, sondern wurde zu Beginn des Dritten Reiches von Amts wegen ins Leben gerufen. Die damalige Führung verlangte nach einem „Wagen fürs Volk“. Aus dieser Idee entsprang der KdF-Wagen, der später aufgrund seiner signifikanten Silhouette zum Käfer wurde. Federführend beim Aufbau des Unternehmens waren der Ingenieur Ferdinand Porsche sowie dessen Schwiegersohn, der Wirtschaftsexperte Anton Piech. Beide Familien steuern auch heute noch direkt- und indirekt die Geschicke des Weltkonzerns.

Die Frankfurter Allgemeine beschrieb es anlässlich der damals akuten beiderseitigen Übernahme-Ambitionen von Porsche und VW am 12. November 2006 so: „Porsche-Piëch und VW, das ist eine uralte Beziehungskiste. Der Einstieg des kleinen Sportwagenbauers Porsche beim größten Autohersteller auf dem europäischen Kontinent war in gewisser Weise der materielle Vollzug einer Verbindung, die schon immer da war.“

 

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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