Waschmaschine und Trockner halten länger mit der richtigen Pflege

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Das Wichtigste in Kürze

  • Waschmaschine und Trockner halten lange und werden oft benutzt.
  • Darum ist ihre regelmäßige Pflege umso wichtiger.
  • Für beide Geräte gibt es eine Reihe von einfachen Reinigungstipps.

Wäsche waschen, trocknen und pflegen ist eine Hausarbeit, die in den meisten Haushalten jede Woche ansteht. Mit Hilfe moderner Maschinen geht das deutlich einfacher als früher. Wer die Geräte regelmäßig pflegt, kann ihre Lebensdauer deutlich verlängern. Waschmaschine und Trockner sollten daher immer wieder gewartet werden.

„Beide Geräte laufen nur dann reibungslos und effizient, wenn sie regelmäßig gereinigt“, stellt Christine Maginot-Rohde von der Initiative HAUSGERÄTE+ fest. „Gerade, weil beide Geräte in den meisten Haushalten mehrmals die Woche in Betrieb sind, wünscht man sich eine lange Lebensdauer. Dazu trägt die richtige Maschinenpflege bei.“

Sicherheit geht vor: Geräte vor der Pflege vom Netz trennen

Um Unfälle zu vermeiden, sollten die Waschmaschine und der Trockner vor der Pflege immer ausgeschaltet werden. Zusätzlichen sollten die Netzstecker gezogen werden. Wichtig ist auch, der Bedienungsanleitung des jeweiligen Gerätes genau zu folgen.

Sechs Wartungstipps für Waschmaschinen

  1. Das Flusensieb sollte immer wieder von Fusseln befreit werden. Hier können sich auch Kleinteile ansammeln, die ebenfalls regelmäßig entfernt werden sollten. Hier sind die Anweisungen der Bedienungsanleitung genau zu beachten.
  2. Dichtungen reinigen. Bei Waschmaschinen mit Front-Beladung betrifft das in erster Linie die Tümanschette. Unter dem Dichtungsgummi an der Trommel bleibt häufig ein Rest Wasser stehen. Hier kann Schimmel entstehen.
  3. Waschmittel richtig dosieren. Die Menge des Waschmittels sollte an den Verschmutzungsgrad und die örtliche Härte des Wassers angepasst werden. Hier helfen die Packungsangaben weiter. So wird die Wäsche so sauber wie möglich und die Maschine ist besser vor Verkalkung geschützt.
  4. Die meiste Wäsche ist so gering verschmutzt, dass eine Waschtemperatur von 30 oder 40 Grad mehr als ausreichend ist. Doch einmal im Monat sollte man die Maschine mit einem pulverförmigen Vollwaschmittel bei 60 Grad laufen lassen. So werden Keime und Bakterien immer wieder abgetötet.
  5. Tür der Waschmaschine offenlassen. Wenn der Waschgang durch ist, sollte man die Tür und die Waschmittelschublade noch offenlassen werden. So kann die restliche Feuchtigkeit verdunsten und es entstehen weniger Keime und Schimmel.
  6. Waschmittelschublade abspülen. Mit der Zeit sammelt sich im Behälter für das Waschmittel so mancher Rest an. Diese Waschmittelreste können sich festsetzen und zu Verstopfungen führen. Daher sollte die Waschmittelschublade regelmäßig unter fließendem Wasser gesäubert werden.

Wartungstipps für den Wäschetrockner

  1. Das Flusensieb ist beim Wäschetrockner noch wichtiger als bei der Waschmaschine. Es sollte nach jeder Benutzung gesäubert werden, denn dann kann die Luft leichter zirkulieren. Die Wäsche wird schneller trocken und das Gerät braucht weniger Strom. Bei einigen Geräten erinnert die Anzeige in der Bedienblende an die Reinigung.
  2. Wasserbehälter nach jedem Durchgang leeren – wenn das Gerät nicht schon an einen externen Ablauf angeschlossen ist.
  3. Der Wärmetauscher muss bei vielen Trocknern regelmäßig gereinigt werden. Die speziellen Angaben in der Bedienungsanleitung sind hier besonders wichtig. Praktisch sind Wäschetrockner, die mit einer automatischen Reinigung des Kondensators und Wärmetauschers ausgestattet sind oder bei denen der Wärmetauscher nicht mehr gereinigt werden muss.
  4. Bei Wärmepumpentrocknern stellen Feinfilter sicher, dass möglichst wenige Flusen in den Kondensator gelangen. Wie Feinfilter und Kondensator sauber gehalten werden, ist in der entsprechenden Bedienungsanleitung des Herstellers angegeben.
  5. Die Trommel des Trockners kann im Laufe der Zeit durch Wäschepflegemittel oder kalkhaltiges Wasser beschlagen. Daher sollte sie in regelmäßigen Abständen feucht abgewischt werden.