Festgeld-Vergleich: Geld mittelfristig anlegen

Festgeld

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Inhalt dieser Seite
  1. Festgeld bei Verivox vergleichen
  2. Laufzeit und Zinsen beachten
  3. Europaweiter Vergleich
  4. Zinsgutschrift und der Zinseszinseffekt
  5. Referenzkonto, Anlagekonto und Verrechnungskonto
  6. Mindestanlage ermitteln
  7. Einlagensicherung
  8. Quellensteuer und mögliche Freistellungsaufträge beim Festgeld

Festgeld bei Verivox vergleichen

Wer eine mittelfristige Geldanlage mit überdurchschnittlichen Zinsen sucht, kann die Angebote für Festgeld und Sparbriefe vergleichen. Im Festgeld-Vergleich bei Verivox finden Sie ganz leicht das passende Konto für Ihre Bedürfnisse – stets mit 100% Einlagensicherung.

Laufzeit und Zinsen beachten

Beim Festgeld-Vergleich gilt: Je länger die Laufzeit, desto höher der für den Anlagezeitraum festgeschriebene Zinssatz. Doch die Geldanlage ist auf einem Festgeldkonto für die gesamte Laufzeit gebunden. Der Verbraucher kann also weder weiteres Geld einzahlen noch sich die Anlagesumme vor der Fälligkeit auszahlen lassen. Dafür sichert er sich mit der Festgeldanlage aber auch feste Zinsen für die gesamte Laufzeit. So weiß der Anleger schon zu Beginn, welche Zinserträge ihn am Ende der Anlagedauer erwarten. Die Laufzeiten für Festgeld liegen in der Regel zwischen 30 Tagen und zehn Jahren.

Neben den Zinsen kann die Bank auch weitere finanzielle Anreize bieten, etwa eine Willkommensprämie für Neukunden. Dadurch erhöht sich der Effektivzins. Im Festgeld-Vergleich werden solche Anreize zum Zinssatz addiert.

Europaweiter Vergleich

Bei Verivox vergleichen Sie nicht nur die Angebote deutscher Banken, sondern auch Zinsportale wie WeltSparen und Zinspilot. Neben dem Zinssatz und der Rendite unterschiedlicher Festgeldkonten finden Sie im Festgeld-Vergleich unter "Details zum Angebot" Informationen wie:

  • Vorzeitige Kündigung: Es gibt keine gesetzliche Verpflichtung dazu, sie zu erlauben, doch einige Banken bieten diese Leistung an. Der Zinsertrag wird aber in einem solchen Fall normalerweise nicht ausgezahlt, nur der Anlagebetrag.
  • Automatische Wiederanlage: Wenn der Sparer das Festgeld nicht zum Ende der Laufzeit kündigt, erfolgt eine automatische Verlängerung des Vertrags. Der Zinssatz wird dabei an die aktuelle Marktlage angepasst. Das Kapital bleibt gebunden.
  • Voraussetzung für die Kontoeröffnung: Je nach Bank können Kunden ein Festgeldkonto nur dann eröffnen, wenn sie bereits ein anderes Produkt der gleichen Bank – zum Beispiel ein Girokonto mit kostenpflichtiger Kontoführung – besitzen. Für die Kontoeröffnung bei ausländischen Banken über ein Zinsportal wie WeltSparen oder Zinspilot brauchen Anleger ein Verrechnungskonto bei der Partnerbank des jeweiligen Portals.
  • Gemeinschaftskonto: Nicht bei allen Banken kann ein Festgeldkonto von mehreren Personen geführt werden.
  • Häufigkeit der Zinszahlung: Je häufiger die Zinsgutschrift erfolgt, desto größer ist der Zinseszinseffekt.

Findet die Zinszahlung erst zum Laufzeitende statt, können Anleger den Zinseszinseffekt dennoch nutzen, wenn sie Festgeld-Angebote mit kürzeren Laufzeiten und automatischer Wiederanlage wählen.

Zinsgutschrift und der Zinseszinseffekt

Interessenten sehen auch, ob die Zinszahlung auf das Referenzkonto erfolgt (ausschüttend) oder ob die Zinsen auf dem Anlagekonto verbleiben (thesaurierend). Diese Unterscheidung ist für Festgeld-Angebote mit automatischer Wiederanlage oder mit Zinszahlung während der Laufzeit relevant.

  • Bei Zinsgutschrift auf das Anlagekonto kommen die Zinserträge immer zum Anlagebetrag dazu und werden mitverzinst. Dadurch hat der Anleger am Ende der Laufzeit eine höhere Geldmenge zur Verfügung und profitiert vom Zinseszinseffekt. Im Festgeld-Vergleich bei Verivox wird der Zinseszinseffekt berechnet und als höherer effektiver Zins angezeigt. Den nominalen Zinssatz finden Interessenten unter "Details zum Angebot".
  • Bei Zinszahlung auf das Referenzkonto steigt die Anlagesumme langsamer an. Doch der Sparer kann auf die Zinserträge zugreifen, sobald die Zinsgutschrift erfolgt, und muss nicht bis zum Laufzeitende warten.

Referenzkonto, Anlagekonto und Verrechnungskonto

Bei der Kontoeröffnung muss ein Referenzkonto angegeben werden, über das die Einzahlung auf das und mögliche Auszahlungen von dem Anlagekonto vorgenommen werden. Zu manchen Festgeld-Angeboten gehört nun ein drittes Konto, das sogenannte Verrechnungskonto. Es steht sozusagen zwischen dem Festgeld- und dem Referenzkonto: Sämtlicher Zahlungsverkehr, der das Festgeldkonto betrifft, wird über dieses Konto abgewickelt.

Sollte ein solches Verrechnungskonto bei einer Festgeldanlage vertraglich vorgeschrieben sein, wird es gleichzeitig mit dem Anlagekonto eröffnet. Während das Referenzkonto auch bei einer anderen Bank sein darf, müssen Verrechnungs- und Festgeldkonto bei derselben Bank eingerichtet werden. Wer also Festgeld anlegen möchte, ohne ein Verrechnungskonto eröffnen zu müssen, sollte nach entsprechenden Angeboten Ausschau halten.

Mindestanlage ermitteln

Die meisten Festgeldkonten können mit einem Betrag zwischen 500 und 1.500 Euro eröffnet werden. Manche Banken verlangen jedoch keine Mindesteinlage. Solche Konten können mit einem beliebigen Betrag eröffnet werden.

Gesetzliche Einlagensicherung

Wer wünscht sich nicht ein wenig mehr Sicherheit für sein Geld? Mit einer Anlage auf einem Festgeldkonto gehen Sie keinerlei Risiko ein. Tagesgeld und Festgeld sind EU-weit über die gesetzliche Einlagensicherung derzeit bis zu einem Betrag von 100.000 Euro pro Kunde und Bank abgesichert. EU-Länder ohne Euro passen die gesetzliche Einlagensicherung regelmäßig einem Gegenwert von 100.000 Euro an.

Freiwillige Einlagensicherung

Darüber hinaus sichern viele Banken Geldanlagen freiwillig über ihre Einlagensicherungsfonds ab. So schützen Privatbanken über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. Anlagen bis zu 1 Million Euro, die Sparkassen in unbegrenzter Höhe. Lesen Sie mehr im Ratgeber Einlagensicherung.

Quellensteuer und mögliche Freistellungsaufträge beim Festgeld

Anleger mit Festgeldkonto sollten prüfen, ob sie gegebenenfalls von der Quellensteuer befreit werden können. Alle Kapitalerträge inklusive Einkünfte aus Festgeldzinsen sind steuerpflichtig und werden direkt von der Bank versteuert.

Die Abgeltungssteuer wird also automatisch von den Zinseinkünften abgezogen, es sei denn, der erwirtschaftete Betrag liegt unterhalb einer Freigrenze (801 Euro für alleinstehende Anleger, 1.602 Euro für Ehepaare). Wer weiß, dass die Zinseinkünfte aller Kapitalanlagen unter diese Grenze fallen, sollte bei der Bank einen Freistellungsauftrag einreichen und so die Zahlung unnötiger Steuern vermeiden.

Darüber hinaus können Menschen mit geringem oder ohne Einkommen von der Abgeltungssteuer befreit werden, auch wenn der Ertrag durch Zinsen die Höchstgrenze von 801 bzw. 1.602 Euro übersteigt. Dazu bedarf es einer Nichtveranlagungsbescheinigung, die bei der Bank eingereicht wird und nachweist, dass das jährliche Einkommen unter einer bestimmten Grenze liegt. Für Einzelpersonen liegt diese bei 8.820 Euro, bei Ehepaaren bei 17.640 Euro.

Anleger, die ihr Festgeldkonto im Ausland, ihren festen Wohnsitz aber in Deutschland haben, werden genauso besteuert. Allerdings zahlt die ausländische Bank nicht direkt an das deutsche Finanzamt, sondern der Anleger muss seine Einkünfte selbst in der jährlichen Steuererklärung angeben. Wichtig ist auch, dass viele Länder auf Anlagen bei heimischen Banken ebenfalls eine Quellensteuer erheben. Mit einer Ansässigkeitsbescheinigung vom deutschen Finanzamt kann dann allerdings eine Doppelbesteuerung umgangen werden.

Häufig gestellte Fragen

Festgeld ist eine festverzinliche Geldanlage, bei der ein Betrag über einen festen Zeitraum zu einem festen Zins angelegt wird. Die Laufzeit variiert in der Regel zwischen einem Monat und zehn Jahren. Währenddessen sind weder Einzahlungen noch Verfügungen möglich.

Festgelder unterscheiden sich nach der Art der Zinsausschüttung. Bei einem thesaurierenden Festgeld werden alle Zinszahlungen auf die Festgeldanlage gutgeschrieben und im folgenden Abrechnungszeitraum mitverzinst. Vorteil für den Anleger: Er profitiert vom Zinseszinseffekt.

Bei einem ausschüttenden Festgeld erhält der Anleger die Zinsen dagegen auf sein Konto ausgezahlt.

Der Festgeld-Vergleich von Verivox berücksichtigt neben dem klassischen Festgeld weitere festverzinsliche Anlageformen. Dazu zählen Sparbriefe sowie Festzinssparanlagen. Durch diese Produktvielfalt möchten wir sicherstellen, dass Sie mit unserer Hilfe die für Sie geeignete Festgeldanlage finden.

Egal ob Festgeld, Sparbrief oder Festzinssparen: Grundsätzlich kann der Anleger nicht vorab über das Geld verfügen. Wer dennoch vor Laufzeitende an sein Erspartes möchte, muss auf die Kulanz seiner Bank hoffen. Als Ausgleich für den entgangenen Gewinn kann das Kreditinstitut dann jedoch Vorschusszinsen oder eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen, die die Rendite der Festgeldanlage drastisch sinken lässt oder gar auf Null reduziert.

Verträge, die per Internet, Telefon oder einem anderen Fernkommunikationsmittel abgeschlossen werden, können innerhalb einer Frist von 14 Tagen widerrufen werden. Den Widerruf senden Sie bitte schriftlich direkt an das Kreditinstitut, von dessen Vertrag Sie zurücktreten möchten.

Hand stapelt Münzen auf Tisch im Garten

Sparbrief

Im Festgeld-Vergleich bei Verivox finden Sie auch Sparbrief-Angebote. So unterscheidet sich ein Sparbrief vom Festgeld.

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Junges lächelndes Paar auf dem Bett liegend vor dem Laptop

Termingeld

Das Festgeld ist eine der Varianten des Termingeldes. Lesen Sie, welche weiteren Formen es gibt.

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Lächelnde junge Frau hält Sparschwein in der Hand

Freistellungsauftrag

Mit einem Freistellungsauftrag die Zinserträge von der Abgeltungssteuer befreien.

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