Deutschland exportiert immer mehr Strom

16.12.2014

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Wiesbaden - Deutschland bleibt Exportland für Strom. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden 2013 71,8 Terawattstunden (TWh; 1 Milliarde Kilowattstunden; KWh) ausgeführt.

Gleichzeitig führte Deutschland rund 36,9 TWh über die europäischen Stromnetze ein. Damit ergibt sich ein Exportüberschuss von 34,9 TWh. Gegenüber 2010 habe sich der Überschuss nahezu verdoppelt - vor allem wegen des kräftigen Ausbaus der Erneuerbaren Energien.

Deutschland lieferte seinen überschüssigen Strom, der meist aus den Quellen Wind und Sonne stammt, vor allem in die Niederlande (24,5 TWh) sowie nach Österreich (15,4 TWh) und in die Schweiz (10,8 TWh), wie ein Statistiker erklärte. Aus dem Ausland eingespeist wurden den Angaben zufolge die größten Strommengen aus Frankreich (11,6 TWh), Tschechien (9,2 TWh) und Österreich (7,1 TWh). Während Frankreich Strom vor allem in Atomkraftwerken produziere, stamme tschechischer Strom überwiegend aus Kohlekraftwerken und österreichischer aus Wasserkraft.