Schadenfreiheitsklasse übertragen

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Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. SF-Klasse übertragen: Voraussetzungen
  3. SF-Klasse übertragen: so funktioniert's!
  4. Wann lohnt sich die Rabattübertragung?
  5. SF-Klasse bei Versicherungswechsel behalten
  6. SF-Klasse aus dem Ausland übernehmen
  7. Häufig gestellte Fragen

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Übertragung der Schadenfreiheitsklasse ist nur innerhalb der Familie möglich.
  • Andere Konstellationen zur Übertragung der SF-Klasse werden als Einzelfall geprüft.
  • Auch schadenfreie Jahre aus dem Ausland können angerechnet werden.

SF-Klasse übertragen: Voraussetzungen

In früheren Jahren ließen Versicherungsvertreter Policen von Kunden, die nicht mehr Auto fuhren oder verstorben waren, ruhen, um einem anderen Kunden gegebenenfalls durch einen Rabattübertrag aus dem ruhenden Vertrag zu einer günstigeren Prämie zu verhelfen. Diese Variante ist heute nicht mehr möglich.

Zwischen den Beteiligten, demjenigen, der seinen Rabatt abgibt, und dem Empfänger muss ein verwandtschaftliches oder anderes, zu begründendes enges Verhältnis bestehen. Die Übertragung der Schadenfreiheitsklasse ist folglich mit wenigen Ausnahmen nur noch innerhalb der Familie möglich. Der künftige Versicherungsnehmer muss auch der Halter des Fahrzeugs sein.

Wurde der Rabatt einmal übertragen, beispielsweise vom Großvater auf den Enkel, ist eine spätere Umkehr nicht mehr möglich.

Welcher Zeitraum kann übertragen werden?

Der Schadenfreiheitsrabatt kann nicht in voller Höhe übertragen werden. Der Empfänger kann sich nur die Anzahl an schadenfreien Jahren anrechnen lassen, die er selbst unfallfrei gefahren ist. Hat der Großvater eine schadenfreie Bilanz von 30 Jahren, der Enkel fährt aber erst seit vier Jahren Auto, kann sich der Enkel nur vier Jahre anrechnen lassen.

Schadenfreiheitsklasse übertragen: so funktioniert's!

Die Übertragung der Schadenfreiheitsklasse erfolgt auf der Grundlage des Formulars Rabattübertragung in der Kfz-Versicherung, branchenintern kurz "TB 28" genannt. Dieses Formular steht bei den meisten Versicherungen als Download bereit.

Benötigte Angaben zur Übertragung der SF-Klasse

  • Name & Anschrift
  • Fahrzeugidentifikationsnummer
  • Kennzeichen
  • Leistung (kW)
  • Hersteller
  • Verwendungszweck
  • Versicherungsscheinnummer
  • Versicherer

Die zweite Seite des Formulars enthält die Verzichtserklärung des bisherigen Versicherungsnehmers. Dort wird auch erfasst, zu welchem Zeitpunkt der Rabatt übertragen werden soll.

Die Antragsteller müssen auch angeben, in welchem Verwandtschaftsverhältnis sie zueinander stehen. Besteht keine familiäre Beziehung, müssen die Beteiligten den Rabattübertrag begründen. Dies kann beispielsweise als Ursache haben, dass der Empfänger den Abtretenden in den vergangenen Jahren gefahren hat, weil dieser nicht mehr selbst ein Fahrzeug lenken konnte. Der Empfänger muss dem Antrag eine Kopie seines Führerscheins beifügen.

Wann lohnt sich das Übertragen des Schadenfreiheitsrabatts?

Der Rabattübertrag macht immer dann Sinn, wenn sich für den Empfänger eine günstigere Kfz-Versicherungsprämie als bisher ergibt. In der Regel gibt es drei Anlässe, die SF-Klasse zu übertragen:

  1. Der Fahrzeughalter ist nicht mehr in der Lage, selbst Auto zu fahren.
  2. Stirbt der Fahrzeughalter, können die Prozente auf die Kinder, welche das Fahrzeug erben, übertragen werden.
  3. Die Familie besitzt einen Zweitwagen, der überwiegend vom Kind gefahren wird.

Im Fall des Rabattübertrages auf das Kind sollte dieses aber einige Jahre den Führerschein besitzen. Die SF-Klasse auf einen Fahranfänger zu übertragen macht keinen Sinn, da der Fahranfänger noch keine schadenfreien Jahre vorweisen kann.

Auch ist der Übertrag des Schadenfreiheitsrabatts fahrzeugabhängig. Wird die SF-Klasse des Zweitwagens übertragen, hat dies keinen Einfluss auf das Erstfahrzeug.

Gibt es Nachteile bei einem Rabattübertrag?

Der Übertrag der Schadenfreiheitsklasse hat für den Begünstigten nur Vorteile. Für den Abtretenden kann es allerdings ärgerlich werden, wenn ihm eines Tages einfällt, dass er eigentlich doch gerne wieder ein Fahrzeug anmelden und versichern möchte. In diesem Fall kann er sich nur zu teureren Konditionen versichern.

Schadenfreiheitsklasse bei Versicherungswechsel behalten

Wer seine Kfz-Versicherung wechseln möchte, weil er ein günstigeres oder besseres Angebot gefunden hat, muss sich um die SF-Klasse keine Sorgen machen. Der künftige Versicherer fragt die Schadenfreiheitsklasse beim Vorversicherer ab.

SF-Klasse aus dem Ausland übernehmen

Unfallfreie Jahre aus dem Ausland lassen sich problemlos auf eine deutsche Autoversicherung anrechnen.

Voraussetzung ist allerdings eine schriftliche Bestätigung der ausländischen Versicherung. Diese Bestätigung muss im Original mit handschriftlicher Unterschrift eines Mitarbeiters der ausländischen Versicherung vorliegen.

Beispiel 1: In den USA zum Beispiel sind SF-Klassen unbekannt. Der Versicherungsnehmer muss sich dort die Jahre bestätigen lassen, in denen der Versicherung kein Schaden gemeldet wurde. Wer in den USA mehrere Versicherungen nutzte, muss folglich von jedem Unternehmen eine Bestätigung vorlegen.

Beispiel 2: In Italien, als anderes Beispiel, besteht ein dem deutschen SF-Klassensystem ähnliches Prozedere. Die Anrechnung der schadenfreien Jahre erfolgt auf der Grundlage der dort erreichten SF-Klasse.

Häufig gestellte Fragen

Ja. Grundsätzlich ist die Übertragung von Schadenfreiheitsklassen auf andere Personen möglich. Sie müssen jedoch einige Aspekte berücksichtigen.

In der Regel muss zwischen Ihnen und der Person, die ihre Schadenfreiheitsklasse auf Sie übertragen möchte, entweder ein Verwandtschaftsverhältnis ersten Grades oder eine häusliche Gemeinschaft bestehen. Ausnahme: Fahren Sie regelmäßig einen Firmenwagen, kann Ihr Arbeitgeber die Schadenfreiheitsklasse an Sie abtreten.

Die Übertragung der Schadenfreiheitsklasse ist möglich zwischen:

  • Ehepartnern
  • Lebenspartnern in häuslicher Gemeinschaft
  • Eltern und Kindern
  • Großeltern und Enkeln in häuslicher Gemeinschaft
  • Geschwistern in häuslicher Gemeinschaft
  • Schwiegereltern und Schwiegerkindern in häuslicher Gemeinschaft
  • einer juristischen Person und einer natürlichen Person

Drüber hinaus müssen Sie glaubhaft versichern können, dass Sie das Fahrzeug regelmäßig gefahren haben. Schadenfreie Jahre können nur in der Höhe übertragen werden, die Sie selbst mit der Dauer Ihres Führerscheinbesitzes hätten „erfahren“ können. Besitzen Sie drei Jahre einen Führerschein, können Sie maximal drei schadenfreie Jahre (Schadenfreiheitsklasse 3) geltend machen. Besitzt der bisherige Inhaber jedoch die SF-Klasse 8, verfällt der Anspruch auf die restlichen fünf Jahre und kann auch nicht von weiteren Personen genutzt werden. Ein Splitting der Schadenfreiheitsklasse ist ausgeschlossen, ebenso wie die Rückübertragung. Der ehemalige Inhaber der Schadenfreiheitsklasse tritt alle Ansprüche unwiderruflich zu Ihren Gunsten ab.

Da die Versicherer sehr unterschiedliche Regeln bei der Übertragung von Schadenfreiheitsklassen haben, sollten Sie vorab in die Versicherungsbedingungen schauen.

Der Schadenfreiheitsrabatt (SF-Rabatt) bestimmt die Höhe der Beitragssätze bei der Kfz-Haftpflichtversicherung und der Vollkaskoversicherung. In Abhängigkeit zur Dauer des schadenfreien Versicherungsverhältnisses erfolgt die Einstufung in eine sogenannte Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse). Die SF-Klasse definiert die Höhe des SF-Rabatts und somit die Höhe der zu zahlenden Versicherungsprämie. Während die Bestimmung der SF-Klasse einheitlich geregelt ist (SF-Klasse 8 = 8 schadenfreie Jahre), ist die Zuordnung der Prozentsätze zu den SF-Klassen von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich.

Für die Beitragshöhe in der Kfz-Haftpflicht- und in der Vollkaskoversicherung spielt die Schadenfreiheitsklasse eine entscheidende Rolle. Anhand der Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) wird der Schadenfreiheitsrabatt ermittelt, der sich wiederum auf die Höhe der Beiträge auswirkt. Die Einstufung in eine SF-Klasse wird nach der Anzahl der ununterbrochenen schadenfreien Jahre vorgenommen. Als schadenfrei gilt ein Versicherter, wenn keine Schadenersatzzahlungen innerhalb der Versicherungsperiode geleistet wurden. Für jedes unfallfreie Jahr wird der Versicherungsnehmer in die nächsthöhere SF-Klasse eingestuft. In einem durch den Versicherer regulierten Schadensfall erfolgt eine Rückstufung in eine schlechtere, also teurere SF-Klasse. Je Versicherungsgesellschaft kann die Anzahl der SF-Klassen variieren. In der Regel gibt es für Pkw 35 SF-Klassen.

Es gibt jeweils für die Kfz-Haftpflichtversicherung und für die Vollkaskoversicherung eine eigene Schadenfreiheitsklasse. Somit ist es möglich, dass der Versicherte aufgrund eines regulierten Schadensfalls in der Vollkaskoversicherung zurückgestuft wird, in der Haftpflichtversicherung jedoch nicht, weil diese schadenfrei verlief. Bei der Teilkaskoversicherung haben gemeldete Schäden keinen Einfluss auf die Versicherungsprämie, da diese Schäden reguliert, die Sie nicht durch Ihre Fahrfähigkeiten beeinflussen können.

Fahranfänger werden in die Schadenfreiheitsklasse 0 eingestuft. Wer länger als drei Jahre den Führerschein besitzt, beginnt mit der Schadenfreiheitsklasse ½. Zum Teil bieten die Versicherungen auch Ehegatten-Regelungen an, durch die Sie in eine höhere und somit günstigere Schadenfreiheitsklasse eingestuft werden.

In der Regel gewähren Versicherer sieben Jahre nach Beendigung des letzten Versicherungsverhältnisses den Verbleib in der erreichten Schadenfreiheitsklasse, teilweise auch zehn Jahre. Jedoch können die Regelungen von Versicherer zu Versicherer variieren. So stufen einige Versicherungsgesellschaften die Schadenfreiheitsklasse für jedes Jahr der Vertragsunterbrechung jeweils um eine Klasse zurück.

Wer seinen Vertrag nur sechs Monate unterbricht, wird aber zumeist so behandelt, als hätte es diese Unterbrechung nie gegeben. Auswirkungen auf die Höherstufung in die nächste Schadenfreiheitsklasse sind dann nicht zu befürchten.

Sofern Sie mehr als sieben Jahre in keinem Versicherungsverhältnis gestanden haben, werden Sie zumeist in die Klasse 0 oder 1/2 eingestuft. Die ehemals von Ihnen erreichte Schadenfreiheitsklasse wird gelöscht.

Haben Sie einen Schaden verursacht, für den Ihre Versicherungsgesellschaft aufkommt, werden Sie im darauffolgenden Kalenderjahr in eine teurere Schadenfreiheitsklasse zurückgestuft. Die Rückstufung erfolgt entweder in der Kfz-Haftpflicht oder in der Vollkaskoversicherung, je nachdem, welche Versicherung für die Regulierung des Schadens eingetreten ist.

Wie weit Sie zurückgestuft werden, legt der Versicherer in den Versicherungsbedingungen fest. Es gibt Unterschiede zwischen den Anbieter und zwischen einzelnen Tarifen. Ein großer Versicherer stuft seine Kunden nach einem Haftpflichtschaden beim günstigen Basistarif von der SF-Klasse 20 in die SF-Klasse 8 zurück. Im Standardtarif nur in die SF-Klasse 10.

Wer bereits ein Auto auf den eigenen Namen versichert hat, kann für das weitere Fahrzeug von der Zweitwagenregelung profitieren. Fährt der Versicherte mit dem Erstfahrzeug mindestens in der SF-Klasse ½, kann in der Regel auch der Zweitwagen in der SF-Klasse ½ versichert werden. Unter bestimmten Voraussetzungen ist sogar die Einstufung in die SF-Klasse 2 bzw. 3 oder gar in die gleiche SF-Klasse, in der sich das Erstfahrzeug befindet, möglich. Das knüpfen Versicherer jedoch oftmals an verschiedene Bedingungen – etwa die jährliche Fahrleistung, das Alter der Fahrer oder die erreichte SF-Klasse für den Erstwagen. Darüber hinaus darf das Fahrzeug oftmals nicht für Gewerbezwecke, sondern ausschließlich privat genutzt werden. Auch die Dauer des Führerscheinbesitzes kann bei der Einstufung des Zweitwagens eine Rolle spielen.

Ja. In der Regel erhalten Fahranfänger die Schadenfreiheitsklasse 0. Dies ist meist gleichbedeutend mit einem teuren Versicherungsbeitrag. Da dies eine teure Variante einer Kfz-Versicherung ist, sind Einsparungen durch folgende Herangehensweisen möglich:

Zum einen können Sie Ihre Eltern bitten, das Fahrzeug als Zweitwagen anzumelden und zu versichern. Für die Versicherung eines Zweitwagens wird normalerweise die Schadenfreiheitsklasse ½ zugrunde gelegt, wenn Sie als junger Fahrer damit fahren. Melden und versichern Sie später ein Fahrzeug auf Ihren Namen, können Ihre Eltern die Schadenfreiheitsklasse auf Sie überschreiben. Jedoch werden nur die schadenfreien Jahre angerechnet, die Sie selbst mit der Dauer Ihres Führerscheinbesitzes hätten anhäufen können. Besitzen Sie drei Jahre einen Führerschein, können Sie maximal 3 schadenfreie Jahre (Schadenfreiheitsklasse 3) geltend machen.

Aber auch Führerschein-Neulinge, die ihr Fahrzeug innerhalb der ersten drei Jahre nach dem Führerscheinerwerb auf den eigenen Namen zulassen und versichern möchten, können sparen. Viele Versicherungsgesellschaften bieten in Form der Eltern-Kind-Regelung den Kindern ihrer Kunden einen Rabatt an und stufen sie in die Schadenfreiheitsklasse ½ oder besser ein. Einzige Voraussetzung: Das Fahrzeug muss bei der Versicherungsgesellschaft der Eltern versichert werden.


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