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Bauartklasse: Definition, Einteilung & Beispiele

Bei den Bauartklassen handelt es sich um eine Einstufung von Gebäuden in Abhängigkeit von deren Bauweise und Bedachung. Wird Holz beim Bau eines Hauses verwendet, ergibt sich eine andere Klassifizierung als das Einbeziehen von Zement. Zur Verwendung kommt der Begriff vor allen Dingen bei den Versicherungen. Besonders die Gebäudeversicherung ist hierbei betroffen. Die jeweilige Klassifizierung spielt eine wichtige Rolle bei der Bemessung des Risikos in Bezug auf Brände und legt die Grundlage für die Höhe der Versicherungsprämie.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Bauartklasse im Detail
  3. Welche Bauartklassen gibt es?

Das Wichtigste in Kürze

  • Je niedriger die Zahl der zugeteilten Bauartklassen Kategorie ist, umso günstiger fällt diese aus.
  • Manche Versicherungen verzichten bei der Ermittlung der Prämien auf die Feststellung der Bauartklasse.
  • Für Fertighäuser gelten eigene Regelungen. Sie werden nicht in Bauartklassen, sondern in sogenannte „Fertighausgruppen“ (FHG) gegliedert.

Was wird im Detail unter einer Bauartklasse verstanden?

Versicherungen arbeiten mit unterschiedlichen Begriffen, Einstufungen und Abgrenzungen. Die Bauartklasse wie auch die Fertighausgruppe gehören dazu.

Die Bauartklasse wird als Kategorisierung für ein Gebäude genutzt. Hier steht die Bauweise immer im Vordergrund und wird für die Einstufung und Kategorisierung herangezogen. Ebenso die Bedachung des Gebäudes.

Fünf verschiedene Bauartklassen für Gebäude werden bei den deutschen Versicherungsunternehmen genutzt. Die Abkürzungen für die Bauartklassen lauten BAK und BKL. Da es fünf verschiedene Bauartklassen gibt, sprechen die Versicherungsgesellschaften von BAK 1 bis BAK 5. Oder aber es wird von BKL 1 bis BKL 5 in die jeweilige Klasse eingestuft.

Bauartklasse und Versicherung

In welche Bauartklasse ein Gebäude eingestuft wird, legt das Versicherungsunternehmen fest. Unterschieden wird dabei zum Beispiel zwischen der Holzbauweise und der Betonbauweise. Am Ende geht es immer darum, das Gebäude einer risikogerechten Beurteilung zu unterziehen. Denn in der Gebäudeversicherung ist es wichtig, dass eine korrekte Einstufung stattfindet. Sollte es zum Schadensfall kommen, kann nur dann tatsächlich eine korrekte Versicherungsleistung von Seiten des Versicherungsunternehmens erbracht werden.

Die Bauartklassen stufen die Gebäude je nach ihrem Brandrisiko oder Schadensrisiko ein. Entsprechend erfolgt im Anschluss die Einstufung in den jeweiligen Versicherungstarif. Neben der Bauartklasse bedienen sich die Versicherungsgesellschaften zusätzlicher Einstufungshilfen.

Die Ermittlung des Versicherungstarifs für ein Bauwerk ist eine relativ komplizierte Angelegenheit. Deshalb stellt die Bauartklasse nur einen Teil der Betrachtung und Einstufung dar.

Welche Bauartklassen gibt es?

Je niedriger die Zahl der zugeteilten Kategorie ist, umso günstiger fällt diese aus. Folglich ist es für den Versicherungsnehmer am vorteilhaftesten, wenn seine Immobilie unter die BAK 1 fällt. Entsprechend der jeweiligen Versicherungssparte (beispielsweise gewerblich, industriell, landwirtschaftlich, privat) sowie der Tarifgestaltung werden unterschiedliche Bauartklassen veranschlagt. Massivhäuser werden in fünf Bauartklassen (BAK) eingeteilt. In der BAK 1 herrscht überwiegend massive Bauweise (Beton oder Mauerwerk) mit harter Bedachung vor (Ziegel, Schiefer, Metall, Betonplatten, gesandete Dachpappe). Diese BAK ist am einfachsten und kostengünstigsten zu versichern.

Genauere Eingrenzung der Bauartklasse 2

BAK 2 bedeutet eine Konstruktion in weniger feuersicherer Bauweise und ein massives Fundament mit harter Bedachung. Das sind beispielsweise Gebäude in Holz- oder Stahlfachwerk mit Stein- oder Glasfüllung oder Stahl- beziehungsweise Stahlbetonkonstruktionen mit einer Wandplattenverkleidung aus brandgeschütztem Material: etwa Profilblech, Asbestzement, Putz, Klinkersteine oder Gipsplatten.

Weitere Bauartklassen

  • BAK 3: Der BAK 3 werden von Bränden bedrohte Gebäude mit harter Bedachung zugeordnet, wie z. B. Fertighäuser aus Holz oder Blockbohlenhäuser. Hierzu gehören auch Holzfachwerke mit Lehmfüllung sowie Holzkonstruktionen mit Verkleidungen aller Art. Stahl- beziehungsweise Stahlbetonkonstruktionen mit einer Wandplattenverkleidung aus Holz oder Kunststoffen und Gebäude mit mindestens einer offenen Seite sind auch Kennzeichen für die BAK 3.
  • BAK 4: Die BAK 4 hingegen entspricht in der Bauart eher BAK 1 oder BAK 2, allerdings haben die Häuser hier eine weiche Bedachung (komplette oder teilweise Eindeckung mit Ried, Holz, Schilf, Stroh und Ähnlichem).
  • BAK 5: BAK 5 wiederum gleicht BAK 3 mit einer weichen Bedachung in Form von Holz, Schilf, Ried oder Stroh.

Übersicht Bauartklasse

Bauartklasse
Dacheindeckung
Außenwände
BAK 1 Harte Dacheindeckung: Betonplatten, Schiefer, Ziegel, gesandete Dachpappe, Metall Massive Bauweise: unter anderem aus Beton
Stahlfachwerk oder Holzfachwerk mit Glasfüllung oder Steinfüllung
BAK 2 Harte Dacheindeckung: Betonplatten, Schiefer, Ziegel, gesandete Dachpappe, Metall Stahlbetonkonstruktion oder Stahlkonstruktion mit einer Wandplattenverkleidung, die aus nicht brennbaren Materialien (Zement oder Profilblech) gefertigt wurde
Holzfachwerk inklusive Lehmfüllung
BAK 3 Harte Dacheindeckung: Betonplatten, Schiefer, Ziegel, gesandete Dachpappe, Metall Stahlkonstruktion oder Stahlbetonkonstruktion in Kombination mit einer Wandplattenverkleidung, gefertigt aus Kunststoff oder Holz
Holzkonstruktion mit variabler Verkleidung
BAK 4 Orientiert sich an BAK 1 oder 2 beziehungsweise weiche Dacheindeckung teilweise oder vollständig aus: Schilf, Stroh, Holz, Ried Orientiert sich an BAK 1 oder BAK 2
BAK 5 Weiche Dacheindeckung teilweise oder vollständig aus: Schilf, Stroh, Holz, Ried Orientiert sich an BAK 3

Fertighausgruppen (FHG)

Für Fertighäuser gelten eigene Regelungen. Sie werden nicht in Bauartklassen, sondern in sogenannte "Fertighausgruppen" (FHG) gegliedert. Ihre Einteilung folgt im Wesentlichen der von Massivhäusern. Der FHG 1 werden vollständig massiv gebaute Fertighäuser zugeordnet, die über eine harte Dacheindeckung verfügen. FHG 2 beinhaltet Häuser mit massivem Fundament und harter Dacheindeckung, bei der die tragende Konstruktion jedoch aus Leichtbauteilen, Holz oder Stahl besteht. Die äußere Verkleidung besteht aus nicht brennbaren Materialien wie Gipsplatten oder Klinkersteine. Gebäude der FHG 3 unterscheiden sich von der FHG 2 nur darin, dass sie über keine feuerhemmende Verkleidung verfügen.

Fertighausgruppe
Dacheindeckung
Außenwände
FHG 1 Harte Dacheindeckung: Betonplatten, Schiefer, Metall, gesandete Dachpappe, Ziegel Vollständig aus feuerbeständigen und massiven Materialien gefertigt (inklusive der tragenden Konstruktion)
FHG 2 Harte Dacheindeckung: Betonplatten, Schiefer, Metall, gesandete Dachpappe, Ziegel massives Fundament
tragende Konstruktion aus Stahl, Leichtbauteilen oder Holz
Bauteile sind feuerhemmend ummantelt oder mit nichtbrennbaren Materialien verkleidet
FHG 3 Harte Dacheindeckung: Betonplatten, Schiefer, Metall, gesandete Dachpappe, Ziegel Orientiert sich an FHG 2, jedoch ohne zusätzliche feuerhemmende oder nichtbrennbarer Verkleidung

Wann wird von einem Fertighaus gesprochen?

Um zu wissen, wann die Bauartklasse oder die Fertighausgruppe zum Tragen kommt, muss bekannt sein, wann ein Haus als Fertighaus von den Versicherungen eingestuft wird. Immerhin gibt es inzwischen diverse Arten, wie ein Haus gebaut werden kann.

Der Unterschied zwischen Fertighaus und Massivhaus liegt in der Bauweise. Bei einem Fertighaus wird mit Wandelementen gearbeitet, die größtenteils aus Holz gefertigt sind. Sie werden in einem Werk vorgefertigt, um im Anschluss auf der Baustelle als Haus zusammengesetzt zu werden. Wobei berücksichtigt werden muss, dass es auch beim Fertighaus unterschiedliche Möglichkeiten bei den Bauweisen gibt.

Von einem Fertighaus spricht man deshalb immer dann,

  • wenn es eine standardisierte Planung und Ausführung gibt
  • wenn die Bauteile vorher in der Fabrik gefertigt werden
  • wenn die vorgefertigten Bauteile (in der Regel aus Holz) vor Ort auf der Baustelle zusammengefügt werden

Hinweis: Es gibt nicht nur das Massivhaus und das Fertighaus, sondern auch sogenannte Hybridlösungen. Das sind Fertighäuser, die wie ein Massivhaus geplant wurden. Das Prinzip darin besteht, dass der Fertigbau vorgefertigt wird, dabei aber Materialien verwendet werden, die bei einem Massivhaus zum Einsatz kommen. Die vorgefertigten Wandelemente sind dann zum Beispiel aus Beton, aus Betonsteinen oder aus Ziegeln. Auch die Zwischendecken sind Betonplatten, die jedoch vorgefertigt und direkt vor Ort verbaut werden. Die Versicherung muss deshalb genau unterscheiden und prüfen, ob es sich um ein klassisches Massivhaus, ein klassisches Fertighaus oder eine Hybridlösung handelt.

Einfluss auf die Versicherungsprämie

Manche Wohngebäudeversicherungen verzichten bei der Ermittlung der Prämien auf die Feststellung der Bauartklasse. Stattdessen wird pauschal ein Aufschlag veranschlagt, falls bei einem Wohngebäude keine massive Bauweise vorliegt oder wenn die Bedachung aus weichen oder feuergefährlichen Materialien besteht.

Manchmal erhöht sich die monatlich zu entrichtende Summe auch dann, wenn sich in einer Entfernung von weniger als zehn Metern ein Bau mit weicher Bedachung befindet. Schließlich könnte von diesem Bauwerk ein Brand in Kürze auf die Umgebung übergreifen.

Wenn eine sogenannte gemischte Bauweise vorliegt, so dass das entsprechende Gebäude sich nicht eindeutig klassifizieren lässt, dann sollte man die Vorgaben der Versicherungsgesellschaft besonders genau in Augenschein nehmen. Gewöhnlich wird das Haus dann in die Klasse eingestuft, welche zu mindestens 75 % zutreffend ist.

Unabhängig von der Bauartklasse oder der Fertighausgruppe können folgende Faktoren zu einer erhöhten Versicherungsprämie führen:

  • Es befinden sich Betriebe innerhalb des Gebäudes, vor allem, wenn dadurch die Brandgefahr erhöht ist.
  • Betriebe ohne Brandwand liegen in direkter Nähe zu dem zu versichernden Gebäude.
  • Im Gebäude gibt es eine Fußbodenheizung (höhere Leitungswassergefahr).
  • Es existiert ein Swimmingpool im Haus (ebenfalls erhöhte Leitungswassergefahr).
  • Es liegt eine zum Beispiel mit Holz oder Metall verkleidete Fassade vor – dies bedeutet ein höheres Risiko bei Stürmen.
  • Es handelt sich um völlig oder teilweise leerstehende Wochenend- oder Ferienhäuser.

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