Was bedeutet Leerstand für die Gebäudeversicherung?

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Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Wie wirkt sich Leerstand auf die Gebäudeversicherung aus?
  3. Das ändert sich durch Leerstand
  4. Welche Risiken drohen?
  5. Wichtig: Versicherung informieren
  6. Mietausfall nicht immer gedeckt
  7. Passende Wohngebäudeversicherung finden

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Leerstand stellt für die Gebäudeversicherung einen gefahrerhöhenden Umstand dar. Die Beiträge sind für leerstehende Gebäude und Wohnungen deshalb höher.
  • Meldet der Eigentümer dem Versicherer unverzüglich den Leerstand, bleibt der Versicherungsschutz weiterhin bestehen.
  • Erhält die Versicherungsgesellschaft keine Benachrichtigung über die leerstehende Wohnung beziehungsweise das leerstehende Haus, kürzt sie ihre Leistungen im Schadensfall beträchtlich oder kündigt sogar den Vertrag.

Wie wirkt sich Leerstand auf die Gebäudeversicherung aus?

Leerstand bezeichnet nicht genutzte beziehungsweise nicht vermietete Gebäude oder Gebäudeteile. Dass Häuser oder Wohnungen leer stehen, kann unter anderem durch eine insgesamt schwache Konjunktur oder Spekulation auf dem Wohnungsmarkt bedingt sein. Prinzipiell trägt eine Wohngebäudeversicherung die Kosten bei Schäden auch im Falle eines Leerstands. Allerdings sollten Eigentümer im gegebenen Fall einige Dinge beachten, um Probleme mit der Assekuranz zu vermeiden.

Das ändert sich durch Leerstand

Prinzipiell stellt Leerstand für die Versicherungsgesellschaft eine Gefahrenerhöhung dar. Anders ausgedrückt: Er erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Versicherungsfall eintritt. Benachrichtigt der Eigentümer den Versicherer jedoch unverzüglich, ändert sich für ihn kaum etwas. Für gewöhnlich passt die Versicherungsgesellschaft zwar die Beiträge an, sodass sie im Anschluss moderat höher ausfallen. Der Versicherungsschutz bleibt aber bestehen.

Allerdings haben Versicherungsnehmer die Verpflichtung, Gefahren im entsprechenden Gebäude bestmöglich zu reduzieren. Häufig fordern Versicherer beispielsweise regelmäßige Begehungen der Immobilie. Darüber hinaus muss der Eigentümer den Hauptwasserhahn abstellen. Wer auf solche Maßnahmen verzichtet und grob fahrlässig handelt, der riskiert den Ausfall seiner Versicherungsleistungen.

Welche Risiken drohen bei Leerstand?

Durch einen Leerstand ergeben sich verschiedene Gefahrenpotenziale. Diese hängen zum einen mit der Instandhaltung zusammen: Anders als bei einem vermieteten Objekt fällt mitunter gar nicht oder erst sehr spät auf, dass bestimmte Maßnahmen zur Instandhaltung notwendig oder bereits größere Schäden entstanden sind. Zum anderen lässt es sich in vielen Fällen kaum verhindern, dass sich Unbefugte Zugang zu dem Objekt verschaffen.

Ein typisches Risiko bei Leerstand besteht beispielsweise darin, dass es durch die kalten Temperaturen in den Wintermonaten zu einem Wasserrohrbruch kommt. Da es bei unbewohnten Gebäuden häufig relativ lange dauert, bis jemand den Schaden entdeckt, können schnell hohe Kosten entstehen. Zusätzlich sind unbewohnte Häuser anfälliger für Sturmschäden, da sie aufgrund ihrer fehlenden Instandhaltung häufig unbemerkte Angriffspunkte liefern. Typische Beispiele dafür stellen lose Dachziegel und nicht verriegelte Fenster dar.

Darüber hinaus fällt auch das Risiko eines Brandes höher aus. Ebenso ist es möglich, dass herabfallende Gebäudeteile – etwa ein Dachziegel – einen Menschen verletzen.

Muss ich den Leerstand der Versicherung melden?

Die meisten Wohngebäudeversicherungen basieren auf den Musterbedingungen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft. Diese legen fest, dass der Versicherungsnehmer gefahrerhöhende Umstände wie einen Leerstand bei der Assekuranz anzeigen muss. Andernfalls kann es passieren, dass die Versicherungsgesellschaft ihre Leistungen im Schadensfall erheblich kürzt oder sogar den Vertrag kündigt.

Ab welchem Zeitpunkt der Eigentümer verpflichtet ist, einen aufgrund eines Mieterwechsels vorliegenden Leerstand zu melden, unterscheidet sich jedoch von Anbieter zu Anbieter. Für gewöhnlich existiert im Versicherungsvertrag ein Abschnitt, der Informationen zu den Fristen enthält.

Lässt sich bei Leerstand eine Mietausfallversicherung geltend machen?

Kommt der Mietausfall beispielsweise durch den Auszug eines Bewohners zustande, können Sie den Leerstand natürlich nicht bei der Versicherung anbringen. Dies funktioniert nur unter der Bedingung, dass Sie einen Versicherungsschaden geltend machen, welcher für den Mietausfall verantwortlich ist. Die Police greift ebenfalls, wenn sich durch den Versicherungsfall und der daraus resultierenden Sanierung der Einzug einer neuen Mietpartei verzögert. An dieser Stelle ist der Eigentümer in der Beweispflicht, sodass er gegebenenfalls einen verbindlichen Mietvertrag vorlegen muss.

Darüber hinaus ist zu bedenken, dass die Versicherungsgesellschaften lediglich für einen bestimmten Zeitraum für den Mietausfall aufkommen. Die meisten Policen deckeln die Haftungszeit auf 12 Monate. Es gibt jedoch auch Anbieter, bei denen die Zeitspanne lediglich bei sechs Monaten liegt, und auch solche, welche für 24 Monate zahlen.

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