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Vermögensschadenhaftpflichtversicherung: sinnvolles Back-up für immer mehr Berufe

Die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung bietet für Freiberufler und Unternehmen eine Absicherung, um sich vor finanziellen Risiken durch berufliche Fehler, Versäumnisse, Irrtümer, Fehleinschätzungen und ähnliche Ursachen zu schützen. Für einige Berufe ist es gesetzliche Pflicht, sich durch eine Berufshaftpflichtversicherung gegen das Risiko abzusichern, versehentlich das Vermögen anderer zu schädigen.

In Berufshaftpflichtversicherungen ist eine Vermögensschadenhaftpflicht als essenzieller Bestandteil in der Regel enthalten. Wenn ein Notar oder Anwalt zum Beispiel eine Frist versäumt und dadurch einen finanziellen Nachteil oder Verlust eines Mandanten herbeiführt, muss er unter Umständen mit Forderungen rechnen, die eine herkömmliche Haftpflichtversicherung nicht mehr abdeckt. Es ist deshalb ratsam den eigenen Versicherungsschutz zu prüfen und gegebenenfalls zu erweitern. Mit dem Verivox-Vergleichsrechner können verschiedenen Angebote verglichen werden, um den günstigsten Tarif zu finden.

Vorhandenes unternehmerisches Restrisiko: versehentlich das Vermögen anderer zu schädigen

Generell unterscheidet man bei Vermögensschäden zwischen einem echten oder unechten Vermögensschaden. Ein echter Vermögensschaden liegt vor, wenn es direkt durch das fehlerhafte Verhalten, beispielsweise durch falsche Beratung, zu einem finanziellen Schaden kommt. Ein unechter Vermögensschaden tritt als Folge von Personen- oder Sachschäden auf.

Verursacht ein Versicherter zum Beispiel einen Unfall und beschädigt den PKW einer Person, handelt es sich um einen Sachschaden. Kommt der Geschädigte durch den Unfall zu spät zu einem wichtigen Termin und verliert dadurch einen lukrativen Auftrag, handelt es sich um einen Sachfolgeschaden bzw. einen unechten Vermögensschaden. Unechte Vermögensschäden sind bei privater bzw. beruflicher Haftpflicht meist mitversichert. Ein echter Vermögensschaden muss meist extra versichert werden, da ein solcher Schaden sehr selten auftritt.

Schnell landen Vermögensschäden vor Gericht

In Gerichtsverhandlungen gehören Rechtsstreitigkeiten fast zur Tagesordnung, in denen ein Kläger regelrechte Ursache-Wirkungs-Kaskaden anführt, um eigene Ansprüche auf Schadenersatz durchzusetzen. Eine Maschine fällt für die Produktion aus, weil ein beklagter Lieferant fehlerhafte Stanzwerkzeuge geliefert hat. Kunden können nicht beliefert werden, Einnahmeverluste entstehen, Zwischenkredite und der damit verbundene Zinsaufwand wird notwendig, um die eigenen Mitarbeiter pünktlich bezahlen zu können, die Geschäftsbeziehung zum Kunden steht auf dem Spiel.

Eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung kann solche Forderungen zu einem guten Teil durch genaue juristische Prüfung abfedern, sie im Zweifelsfall aber auch regulieren. Eine reine Betriebshaftpflichtversicherung kommt für solche finanziellen Folgeschäden grundsätzlich nicht auf.

Passiver Rechtsschutz der Vermögensschadenhaftpflicht

Wie bei kaum einer anderen Haftpflichtversicherung gehört der passive Versicherungsschutz gegen unberechtigte oder zu weit greifende Forderungen zum Kernnutzen der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung. Nicht nur in einigen Berufen, sondern auch in vielen Dienstleistungsbranchen nehmen Auftraggeber direkt oder indirekt Einfluss auf die Vermögenswerte ihrer Kunden.

Vor allem ausführende Dienstleister bewegen sich oft auf einem schmalen Grat zwischen Auftragnehmer und „Erfüllungsgehilfe“ nach § 278 BGB oder „Verrichtungsgehilfe“ nach § 831 BGB: Wer im Auftrag eines anderen eine Leistung erbringt, ist gemäß BGB nicht unbedingt für die Fehler verantwortlich, die ihm dabei unterlaufen. In der Praxis sieht die Sachlage aber oft anders aus.

Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für verschiedene Berufsgruppen

Bevor eine Vermögensschadenhaftpflicht abgeschlossen wird, muss geklärt werden, ob überhaupt ein Bedarf besteht. Für bestimmte Berufe wird der Abschluss einer solchen Versicherung doch empfohlen.

Wahrnehmung von Vermögensinteressen

Berufe, bei denen fremde Vermögensinteressen in irgendeiner Form wahrgenommen werden, sollten unbedingt eine Vermögensschadenhaftpflicht abschließen. Zu diesen Tätigkeiten gehört die Beratung, Prüfung oder Verwaltung vom Vermögen. Deshalb sollten Anwälte, Notare oder Steuerberater ihren Versicherungsschutz überprüfen und gegebenenfalls durch eine Vermögensschadenhaftpflicht erweitern.

Spezielle dienstleistende Branchen

Werbeagenturen, Übersetzungsbüros oder IT-Spezialisten gehören zu den Branchen, die sich oft in Grenzbereichen der Haftung bewegen. Missgeschicke wie ein Zahlenverdreher vor Druckniederlegung einer Verkaufsförderungskampagne, ein Übersetzungsfehler des Dolmetschers bei internationalen Vertragsverhandlungen, die Einspeisung einer virenverseuchten Datei durch einen IT-Experten können schnell passieren. Auch kleinere Fehler können zu hohen finanziellen Verlusten beim Auftraggeber führen. Ohne eine Vermögensschadenhaftpflicht kann dies schnell zu finanziellen Engpässen führen.

Bei wem am Ende die Sorgfaltspflicht einer Endkontrolle liegt, bleibt selbst in gefestigten Geschäftsbeziehungen oft unklar. Wenn solche Fehler mit weitreichenden finanziellen Konsequenzen verbunden sind, kann am Ende nur die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für juristische Klärung oder eben entsprechende finanzielle Regulierung sorgen.

Wann ist zusätzlicher Schutz durch eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung geboten?

In der Regel deckt eine private oder betriebliche Haftpflichtversicherung alle versehentlich einem anderen zugefügte Schäden ab. Dazu zählen Sach- und Personenschäden. Bei der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung tritt als Bedingung im Schadenfall hinzu, dass es sich dezidiert um einen beruflichen oder im Rahmen der Geschäftstätigkeit ereigneten Fehler oder beruflichen Verstoß handelt, der zu finanziellen Verlusten eines anderen führt.

Aus diesem Grunde finden sich Berufs- und Vermögensschadenhaftpflichtversicherung häufig in einem Atemzug genannt. Zudem haben Berufshaftpflichtversicherte die Möglichkeit, die Versicherungssumme für die Haftung bei einem Vermögensschaden nach oben hin anzupassen. Ebenso können Unternehmen, in denen das Berufsbild selbst keine Rolle spielt, sich durch eine Vermögensschadenhaftungsversicherung gegen hohe finanzielle Risiken absichern.

Die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung

Die Kosten der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung sind schwer zu verallgemeinern, denn Sie orientieren sich am Beruf, der Größe des Betriebs und weiteren Faktoren. So kalkulieren die Versicherer das vorliegende Risiko für eventuelle Vermögensschäden.

Schon eine im Vertrag festgelegte Haftungssumme von zum Beispiel 250.000 Euro kann leicht zu einem vierstelligen Jahresbeitrag führen. Solche Haftungssummen sind bei den Berufshaftpflichtversicherungen auch durchaus üblich und bilden eher die untere Grenze. Da die Versicherer auch kleinere Vermögensschäden regulieren, kalkulieren sie ihre Tarife auch nicht nur nach Maßgabe der Versicherungssumme, sondern auch branchenbezogener Häufigkeit, in denen sich Schadenfälle ereignen. Trotz der relativ hohen Kosten einer solchen Versicherung lohnt sie sich schon wegen ihres integrierten passiven Rechtsschutzes.

Günstigere Tarife bei der Vermögensschadenhaftpflicht für Berufseinsteiger und Gründer

Da Versicherungsgesellschaften an Neukunden und langfristig stabilen Geschäftsbeziehungen mit diesen interessiert sind, bieten sie sowohl für Anfänger in Kammerberufen der Heilkunde, Steuer- und Wirtschaftsberatung, Rechtspflege als auch für Architekten und Ingenieure attraktive Einsteigerpakete. In einigen Kammerberufen ist die Mindesthöhe einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung als integriertem Bestandteil der Berufshaftpflicht gesetzlich geregelt.

Der Vergleich passender Angebote kann sich also an der Versicherungssumme als erstem Suchfilter orientieren. Auch Start-up-Unternehmen haben die Möglichkeit, zu einer vorher festgelegten Deckungssumme einen Tarif für eine Vermögensschadenhaftpflicht-Police zu finden, der möglichst preiswert ist – und trotzdem ausreichend hohen Schutz im Schadenfall gewährleistet.

Mit dem Versicherungsvergleich zum besten Tarif

Gerade kleine und mittelständische Unternehmen möchten die Kosten für Versicherungen meist möglichst gering halten. Da ein Vermögensschaden in vielen Branchen jedoch schnell geschehen ist, sollte man auf diese Versicherung nicht verzichten. Dank einem Tarifvergleich können Versicherte Kosten sparen und mit einer Selbstbeteiligung kann der Beitrag noch weiter gesenkt werden. So ist auch die Vermögensschadenhaftpflicht finanzierbar.

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