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Betriebshaftpflichtversicherung: Als Unternehmen richtig abgesichert

Wie im privaten Bereich, müssen auch juristische Personen, also Unternehmen jeder Größenordnung, für Schäden, die ihre Arbeiter oder Produkte verursachen, vollumfänglich haften. Wenn sich durch eine Tätigkeit im Rahmen der Auftragsausübung oder Leistungserbringung ein Sach- oder Personenschaden ereignet, muss das schadenverursachende Unternehmen dafür geradestehen.

Es haftet im äußersten Falle mit all seinen Vermögenswerten. Es ist zudem verantwortlich, wenn ein Betriebsangehöriger einen Schaden im Rahmen einer Tätigkeit verursacht, die im Interesse seines Arbeitgebers liegt. In solchen Fällen kann ein Betriebsangehöriger auch nicht seine eigene Privathaftpflichtversicherung für die Schadenregulierung zur Geltung bringen. Deshalb ist der Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung – auch als Firmenhaftpflicht bekannt – für Unternehmen eine sinnvolle Absicherung.

Schadensfälle lassen sich nicht immer vermeiden

Es liegt in der Natur von Missgeschicken und Unachtsamkeiten, dass sie nicht vorhersehbar sind. Selbst unter Ausschluss aller Risiken und Befolgung aller Arbeitsschutzregeln und Sicherheitsvorkehrungen ist es grundsätzlich nicht vermeidbar, dass ein kleiner Fehlgriff zu großem Schaden führen kann. Doch mit der Betriebshaftpflichtversicherung sind Unternehmen auf der sicheren Seite.

Ein herabfallender Dachziegel kann beispielsweise ein unter dem Dach parkendes Auto beschädigen und einen Sachschaden verursachen. Ein falsch eingebautes Ersatzteil kann das Werkzeug einer Maschine oder die Maschine komplett zerstören. Dabei handelt es sich um sogenannte Tätigkeitsschäden. Verbraucher sollten die Versicherungsbedingungen genau prüfen, denn Tätigkeitsschäden sind nicht in jeder Betriebshaftpflicht versichert. Des Weiteren kann eine Palette oder eine Transportladung auf fremdem Grund und Boden umkippen und Verunreinigungen oder gar Umweltschäden verursachen. Für den Transport von Waren kann auch eine extra Transportversicherung abgeschlossen werden. Das sind nur wenige Beispiele von vielen, die sich tagtäglich ereignen, und die durch eine betriebliche Haftpflicht geregelt werden.

Leistungen der Betriebshaftpflichtversicherungen

Im den oben genannten Beispielen würde die Versicherung für die Behebung der Sachschäden bis zur vereinbarten Deckungssumme aufkommen. Berechnet man die Kosten für Umweltschäden oder der Neukauf einer teuren Maschine, sind Schäden im Millionenbereich keine Seltenheit. Auch bei Personenschäden kommt die Betriebshaftpflicht im Schadensfall für Behandlungen und sogar für Pflegekosten auf. Sonstige Schadensersatzforderungen sind ebenfalls im Versicherungsschutz enthalten. Gerade kleinere und mittelständische Unternehmen können in solchen Fällen ohne eine Betriebshaftpflichtversicherung von der Existenz bedroht sein.

Besonderheit bei der Betriebshaftpflichtversicherung: Vermögensschäden

Etwas komplizierter verhält es sich bei den Vermögensschäden: In der Betriebshaftpflicht sind meist nur unechte Vermögensschäden im Versicherungsschutz enthalten. Diese liegen vor, wenn aus einem Sach- oder Personenschaden für den Geschädigten finanzielle Einbußen entstehen. Beispielsweise, wenn durch eine kaputte Maschine der Umsatz einbricht. Ein reiner Vermögensschaden führt hingegen zu einem direkter finanziellen Verlust für den Geschädigten. Diese können beispielsweise durch Fehlberatungen entstehen. Berufsgruppen mit beratender Funktion sollten deshalb unbedingt eine Vermögensschadenhaftpflicht abschließen.

Produkthaftpflichtversicherung

Ein weiterer Baustein mit dem die Betriebshaftpflichtversicherung erweitert werden kann, ist die Haftpflicht für vertriebene Produkte. Je nach Betriebsart können verschiedene Produkte im Nachhinein Schäden verursachen. Erhält ein Automobilhersteller beispielweise fehlerhafte Teile von einem seiner Zulieferer und muss daraufhin die Produktion einstellen, kann er vom Zulieferer Schadensersatz fordern. Die Betriebshaftpflichtversicherung kommt in diesem Fall für die Kosten auf.

Betriebshaftpflicht - Haftung im Ausland

Durch die Globalisierung zählen Tätigkeiten im Ausland bei vielen Unternehmen zum Tagesgeschäft. Auch hier wollen Unternehmer bei Schäden abgesichert sein. Hier gilt es die Vertragsbedingungen genau zu studieren und sich eventuell beraten zu lassen. Denn teilweise sind die Deckungssumme und der Versicherungsschutz im Ausland eingeschränkt. Je nach Wunsch können Betriebshaftpflichtversicherungen jedoch angepasst und erweitert werden.

Die Gretchenfrage: Wer haftet wofür und in welcher Höhe?

Selbst wenn eine Betriebshaftpflichtversicherung vorliegt, ist die Schadensersatzfrage jedoch nicht immer einfach und eindeutig zu klären. Daher ein kleines Beispiel: Ein Maler- und Lackierbetrieb übernimmt den Auftrag, in der Fertigungshalle eines anderen Unternehmens einige Wände neu zu verputzen und zu streichen. Dafür wird ein Wandgerüst benötigt. Aufgrund einer Unachtsamkeit bei der Montage stürzt das Gerüst ein, wodurch einige Maschinen in der Werkshalle zu Schaden kommen. Der Malerbetrieb sieht sich mit einer Schadenersatzforderung konfrontiert. Die Sachlage selbst erscheint eindeutig –allerdings nur auf den ersten Blick.

Wer ist haftbar zu machen?

Nicht eindeutig ist, ob der Schaden, der durch die Unachtsamkeit eines Mitarbeiters entstanden ist, vermeidbar war. Beispielsweise dadurch, dass der Auftraggeber die empfindlichen Maschinen vorher aus der Werkshalle hätte entfernen lassen müssen. Unklar ist auch, wer genau in die Haftung zu nehmen ist. Denn wenn ein vom Malerbetrieb beauftragter Gerüstbauer den Fehler gemacht hat, muss dieser für den Schaden geradestehen. Grundsätzlich ist jedes Unternehmen für seine Schäden selbst haftbar. In welchem geschäftlichen Verhältnis es zu einem anderen steht, ist unerheblich. Beauftragte Subunternehmen sind in der Betriebshaftpflichtversicherung ihres Auftraggebers also nicht eingeschlossen.

Passiver Rechtsschutz in der Betriebshaftpflichtversicherung enthalten

Hat ein Unternehmen eine auf seine Haftungsrisiken zugeschnittene Versicherung abgeschlossen, klärt die Rechtsabteilung, wer gegen wen welchen Anspruch erheben kann. Schadensfälle im Rahmen einer gewerblichen Tätigkeit bewegen sich häufig in Grenzbereichen. Zur Klärung der Sachlage greift der passive Rechtsschutz, der in einer betrieblichen Haftpflichtversicherung enthalten ist.

Abgesehen von der Höhe einer Schadensumme, die ein Unternehmen auf fremdem Boden oder am Inventar und Eigentum anderer verursachen kann, ist bereits die oft unklare Sachlage im Schadensfall schon ein ausreichender Grund, sich durch eine Betriebshaftpflichtversicherung auch juristisch zu schützen. Denn kommt es zur Klärung zu einem Rechtsstreit, übernimmt die betriebliche Haftpflichtversicherung die Kosten vor Gericht. Dazu zählen Prozesskosten, Anwaltskosten oder die Bezahlung von Sachverständigen.

Beitragshöhe der Betriebshaftpflicht

Eine Betriebshaftpflichtversicherung ist grundsätzlich tätigkeitsbezogen und deckt jene Fälle ab, in denen Betriebsangehörige einen Schaden verursachen. Die Höhe der Versicherungssumme orientiert sich dabei an der Höhe, mit der auch im privaten Bereich die kostspielige Regulierung von Personenschäden abgedeckt ist. Eine Deckungssumm ab 5 Millionen Euro ist stets sinnvoll. Je nach Tätigkeit können bei größeren, global agierenden oder risikoträchtigen Unternehmen jedoch auch höhere Deckungssummen notwendig werden. Insbesondere bei Umweltschäden ist das Schadenspotential sehr hoch.

Die Höhe der monatlichen Prämie bemisst sich auch an der Risikoeinschätzung, die eine Versicherungsgesellschaft auf der Basis von Kennzahlen wie der Betriebsart, Betriebsgröße und weiteren Faktoren vornimmt. Unternehmen, deren Mitarbeiter sich häufig im Einsatz bei Projekten vor Ort befinden, bezahlen in der Regel mehr für eine Betriebshaftpflichtversicherung als reine Bürobetriebe. Sollen Forderungsausfälle mit einer Kreditversicherung mitversichert werden, kann die Prämie ebenfalls steigen.

Betriebshaftpflichtversicherung: Vergleich durchführen

Die Betriebshaftpflicht ist keine Pflichtversicherung. Dennoch ist jedem Betrieb zu einer solchen Versicherung unbedingt zu raten. Vor dem Abschluss einer Betriebshaftpflicht sollten Unternehmer einen Versicherungsvergleich durchführen. Die Tarife bei der Betriebshaftpflichtversicherung unterscheiden sich in Leistungsumfang und Kosten oft massiv. Mit dem Online-Rechner von Verivox finden Sie schnell den passenden Tarif. Geben Sie dazu einfach Ihre Gewerbebezeichnung an und Sie erhalten nach Beantwortung der zusätzlichen Fragen eine auf Ihren Betrieb zugeschnittene Versicherung. Jetzt vergleichen und die optimale Absicherung für ihr Unternehmen finden.

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