Im Frühling Solaranlage auf Schäden prüfen

Stuttgart - Wenn die Sonne wieder mehr scheint, wirft die heimische Solaranlage auch wieder mehr Ertrag ab. Nach dem Winter sollte geprüft werden, ob noch alles stimmt. Doch Verschmutzungen durch Laub oder Vögel sowie witterungsbedingte Schäden etwa durch Eis, Hagel und Schnee können dazu führen, dass die Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlage nach dem Winter nicht mehr die volle Leistung erzielen kann. Darauf weist das Informationsprogramm Zukunft Altbau des Umweltministeriums Baden-Württemberg hin.

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Bild: Haus mit Photovoltaikanlage auf dem Dach Bild: ©warrantbuffet /fotolia.com / Text: dpa/tmn

Ein Check zum Saisonstart lohnt sich: Starke Leistungsabfälle können Eigentümer meist selbst feststellen. Bei ihrer Photovoltaik-Anlage können sie den Stromertrag mit den Daten des Vorjahres vergleichen. Bei der Solarthermie-Anlage ermitteln sie den Ertrag mit Hilfe eines Wärmemengenzählers und gleichen ihn mit früheren Werten ab.

Alternativ prüfen sie, ob die Pumpe normal läuft und ob bei Sonnenschein die Leistung, die vom Kollektor zum Speicher führt, wärmer ist als das Rohr, das zwischen Speicher und Dach verläuft.

Bei Auffälligkeiten sollten Eigentümer einen Fachmann beauftragen, damit er Schäden behebt und die Anlage reinigt sowie wartet. Die Experten raten davon ab, selbst die Anlage zu reparieren - und beispielsweise dafür auf das Dach zu steigen.

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