Autostrom Tarife

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: Verivox

Das Wichtigste in Kürze

  • Autostrom-Tarife unterscheiden sich hinsichtlich der Konditionen teilweise beträchtlich, weswegen es sich unbedingt empfiehlt, einen Vergleich durchzuführen.
  • Um das Auto zuhause mit Strom zu versorgen, können Besitzer eines Elektrofahrzeugs entweder eine gewöhnliche Steckdose, eine Wallbox oder ein kombiniertes System aus Photovoltaikanlage und Ladestation verwenden.
  • Es gibt besonders günstige Autostrom-Tarife, für die jedoch ein eigener Stromzähler erforderlich ist.

Bei Autostrom-Tarifen lohnt sich ein Vergleich

Da die Anzahl der Elektrofahrzeuge in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen hat, ist es nicht verwunderlich, dass sich auch viele Autostrom-Tarife finden lassen. Schließlich laden die meisten E-Auto-Besitzer das Vehikel zuhause auf. Das haben auch die Energieunternehmen erkannt. Infolgedessen werben mittlerweile sowohl Grundversorger als auch überregionale Stromlieferanten mit entsprechenden Offerten. Da es bei den Konditionen relativ große Differenzen gibt, ist es sinnvoll, vor der Vertragsunterzeichnung verschiedene Autostrom-Tarife miteinander zu vergleichen.

Welche Möglichkeiten gibt es, das E-Auto mit Strom zu versorgen?

Um den Akku eines Elektroautos zu laden, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine erste Option sind die knapp 20.000 (Stand: Mitte 2020) öffentlichen Ladestationen. Autostrom-Tarife für die eigene Steckdose bieten natürlich ein wesentlich höheres Maß an Flexibilität. Auch hier können Fahrzeugbesitzer zwischen verschiedenen Möglichkeiten wählen. Das Auto mit Strom zu versorgen, ist sowohl über die Haushaltsteckdose als auch über eine Wallbox möglich. Zudem können E-Auto-Halter eine Photovoltaik-Anlage nutzen, um den Wagen zu betanken.

Hinweis: Wenn ein Unternehmen auf seinem Betriebsgelände eine Ladestation installieren lässt und den Angestellten kostenlos Strom zur Verfügung stellt, handelt es sich dabei um einen geldwerten Vorteil. Seit 2017 müssen Besitzer eines Elektroautos diesen nicht mehr versteuern.

Das E-Auto an einer Haushaltssteckdose aufladen

Das Laden des Akkus ist zwar prinzipiell auch mit einer gewöhnlichen Steckdose möglich. Allerdings sollten E-Auto-Besitzer diese Option lediglich als Notlösung in Betracht ziehen. Dies begründet sich vor allem damit, dass die zum Laden des Elektrofahrzeugs genutzte Strommenge die Steckdose überlasten kann, was im schlimmsten Fall zu einem Brand führt.

Ein weiterer Nachteil besteht in der vergleichsweise langen Ladedauer. Normale Steckdosen verfügen über eine Spannung von 230 Volt. Außerdem lässt der Sicherungskasten maximal eine Stromstärke von 16 Ampere zu. Damit liegt die Ladeleistung von Haushaltsteckdosen lediglich bei 3,7 Kilowatt, womit das Laden aktueller Modelle mitunter mehr als zwölf Stunden benötigt.

Eine Wallbox zum Laden des Elektroautos nutzen

Wenn Sie Ihr E-Fahrzeug regelmäßig zuhause mit Strom versorgen möchten, empfiehlt sich dafür eine sogenannte Wallbox. Dabei handelt es sich um eine speziell für das Laden von Elektroautos ausgelegte Steckdose, die im Handel in verschiedenen Ausführungen zu finden ist. Je nach Modell erreicht die Wallbox Ladeleistungen zwischen 3,7 und 22 Kilowatt. Als gebräuchlich gelten vor allem 11-Kilowatt-Ladestationen. Ihr größter Vorteil besteht in der relativ kurzen Ladezeit. Bei einem E-Auto-Akku mit einer Kapazität von 30 Kilowattstunden dauert der Ladevorgang durchschnittlich lediglich drei bis vier Stunden.

Als nachteilig erweisen sich die hohen Anschaffungskosten einer Wallbox. Diese liegen je nach Modell bei bis zu 2.500 Euro. Der finanzielle Aufwand für die Installation hängt vor allem von der Ausgangssituation vor Ort ab. Während manchmal nur wenige Hundert Euro anfallen, zieht die Montage in einigen Fällen Kosten von bis zu 2.000 Euro nach sich. Zusätzlich ist es notwendig, die Wallbox beim lokalen Netzbetreiber anzumelden.

Den Elektroauto-Akku mithilfe einer Photovoltaikanlage laden

Mittlerweile gibt es zahlreiche Unternehmen, die kombinierte Lösungen aus Ladestation und Solarkollektoren anbieten. Diese Variante ist eine praktische Möglichkeit, günstig Strom für das Laden des E-Auto-Akkus zu produzieren. Erzeugt die Anlage mehr Energie, als Sie verbrauchen, können Sie den überschüssigen Strom entweder ins Netz einspeisen oder in einen Stromspeicher leiten. Reicht der von der Photovoltaikanlage produzierte Strom dagegen nicht aus, nutzt die Ladestation Energie aus dem öffentlichen Netz.

Mit Unkosten im Bereich von 5.000 bis 12.000 Euro fällt die Anschaffung dieser Kombilösung sehr teuer aus. Zudem ist hierbei nicht nur eine Anmeldung beim Netzbetreiber notwendig. Besitzer eines entsprechenden Systems müssen dieses auch bei der Bundesnetzagentur anmelden.

Was sind günstige Tarife für den Autostrom?

Für gewöhnlich fallen die Kosten für das Laden des E-Autos zuhause niedriger aus als an öffentlichen Ladepunkten. Allerdings lässt sich auch so noch Geld sparen. Neben gewöhnlichen Tarifen für Haushaltsstrom bieten die Energieversorger mittlerweile spezielle Autostrom-Tarife an. Dafür ist in der Regel die Anerkennung der Ladestation als steuerbare Verbrauchseinrichtung gemäß § 14a EnWG durch den örtlichen Netzbetreiber notwendig. Der Strombedarf der Elektroladestation wird dabei über einen separaten, steuerbaren Zähler erfasst. Die Installation eines solchen Zählers kann sich für E-Auto-Halter mit einem hohen Stromverbrauch lohnen.

Tipp: Die Anbieter mancher Autostrom-Tarife verfügen über eigene öffentliche Ladepunkte, an denen Kunden des Unternehmens den Akku teilweise günstiger und manchmal sogar kostenlos laden können.

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