THG-Quote Preisentwicklung
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- Das Wichtigste in Kürze
- Aktueller Stand der THG-Quote 2026
- Historische Entwicklung
- Gründe für die Preisentwicklung
- Zukünftige Prognosen
- Tipps zum Verkauf der THG-Quote
Das Wichtigste in Kürze
- Die THG-Prämie für das Quotenjahr 2026 ist im Vergleich zum Vorjahr stark angezogen und liegt bei deutlich über 200 Euro.
- Der durchschnittliche Marktpreis für die THG-Quote eines E-Autos lag im Jahr 2025 bei rund 100 Euro.
- Im Jahresverlauf 2024 betrug die Prämie längere Zeit 100 Euro und sank ab dem 3. Quartal rapide ab.
- In den Jahren 2022 und 2023 zahlten die Anbieter noch Quoten von bis zu 400 Euro aus.
Aktueller Stand der THG-Quote 2026
Zum Start in die neue Saison 2026 hat sich der durchschnittliche Marktpreis für die THG-Quote eines E-Autos enorm gesteigert und liegt aktuell bei über 200 Euro. Seitdem das Quotenjahr 2025 beendet wurde und die Anbieter für das kommende Jahr Quoten anbieten, kennen die Prämien nur eine Richtung: aufwärts. Einen solch hohen Stand erreichte die Branche zuletzt im Oktober 2023. Im Vergleich zum Vorjahr können sich Privatpersonen auf eine Verdopplung der Quote freuen.
Der Verkauf der THG-Quote für Halterinnen und Halter von Elektrofahrzeugen ist so lohnenswert wie lange schon nicht mehr. In wenigen Minuten finden Sie mit unserem THG-Quotenvergleich die höchste Prämie und haben den Verkauf beantragt.
Historische Entwicklung der THG-Quote

Besitzerinnen und Besitzer haben seit 2022 die Möglichkeit, ihre CO2-Einsparungen mithilfe der Treibhausgasminderungsquote zu monetarisieren. Die THG-Quote wurde als Klimaschutzinstrument etabliert, um die CO2-Emissionen im Verkehrssektor zu reduzieren. Die Preisentwicklung der THG-Quote unterlag in den vergangenen Jahren starken Schwankungen.
- 2025: Das Jahr 2025 war in Bezug auf die Prämienvergütung ein durchwachsenes. Nach einem verhaltenen Start von klar unter 100 Euro, stiegen die Prämien im Laufe der Monate wieder und erreichten teilweise Werte von über 100 Euro. Ein paar größere Anbieter verließen den Markt, dies führte zu weniger Konkurrenzdruck und schwächerem Preiskampf untereinander.
- 2024: Der Markt für THG-Quoten erlebte in dem Jahr einen deutlichen Einbruch. Die Preise fielen zunächst drastisch auf rund 100 Euro, sanken auch in Richtung der 50-Euro-Grenze. Mehrere Faktoren trugen zu dieser Preisentwicklung für die THG-Quote bei, darunter eine Überflutung des Marktes mit Quoten durch die weiter wachsende Anzahl von Elektroautos, Änderungen im Strommix und externe Einflüsse wie falsch deklarierte Biokraftstoffe aus dem Ausland.
- 2023: Ein Jahr zuvor stieg die Anzahl der zugelassenen Elektrofahrzeuge weiter an, was zu einem erhöhten Angebot an THG-Quoten führte. Trotz dieses Anstiegs konnten die Preise weitgehend stabil gehalten werden, unter anderem durch weiter ansteigende Treibhausgasminderungen bei den fossilen Kraftstoffen. Es ließen sich immer noch rund 200 bis 300 Euro erzielen. In einigen Fällen konnte sogar deutlich mehr als 350 Euro für die Prämie erzielt werden. Diese Summe war verglichen zum Vorjahr immer noch lukrativ, aber die Anzeichen für einen Preisrückgang waren bereits erkennbar.
- 2022: Im Jahr der Einführung für Privatpersonen mit E-Autos lagen die Preise für THG-Quoten bei etwa 250 bis 400 Euro pro Fahrzeug. Der anfängliche Enthusiasmus und die begrenzte Verfügbarkeit von THG-Quoten führten zu diesen hohen Preisen. Elektroautobesitzer und -besitzerinnen konnten durch den THG-Quotenhandel attraktive Zusatzeinnahmen erzielen.
Gründe für den Sinkflug der THG-Prämien-Preisentwicklung
Die Preisentwicklung der THG-Prämie zeigte von 2023 bis zum Herbst 2025 einen deutlichen Abwärtstrend. Der Preis für THG-Quoten war aus mehreren Gründen gesunken:
- Angebot und Nachfrage: Mit der zunehmenden Anzahl an Elektrofahrzeugen auf den Straßen hatte sich auch das Angebot an THG-Quoten erhöht. Die höhere Verfügbarkeit führte zu einem Überangebot, das den Preis drückt.
- Änderungen im Strommix: Der deutsche Strommix, also die Art der Stromerzeugung, hatte sich verschlechtert. Als Berechnungsgrundlage für die THG-Quote 2024 dient der Strommix aus dem Jahr 2022. Bedingt durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine wurde damals mehr klimaschädliche Kohle verfeuert. Dies führte dazu, dass das Umweltbundesamt die CO2-Einsparungen von Elektrofahrzeugen niedriger ansetzte, was wiederum die Nachfrage nach THG-Quoten beeinträchtigte.
- Importe aus dem Ausland: Falsch deklarierte Biokraftstoffe, in Fachkreisen "Brown Grease" genannt, aus China hatten den Markt zusätzlich destabilisiert. Mineralölkonzerne nutzten diese Importe, um ihre Quoten zu erfüllen, was den Preis für heimische THG-Quoten weiter sinken ließ.
- Marktentwicklungen: Mineralölunternehmen setzten häufiger auf sogenannte Biokraftstoffe wie HVO-Diesel, die sich doppelt anrechnen lassen. Zusätzlich versuchten die Konzerne, die Herstellung von fossilen Kraftstoffen in Raffinerien umweltverträglicher zu gestalten. Diese Entwicklungen lassen die Nachfrage nach THG-Quoten weiter sinken.
Prognosen und zukünftige Entwicklungen
Expertinnen und Experten der Branche hatten bereits seit einiger Zeit erwartet, dass der THG-Marktpreis zukünftig steigen wird, dies könnte nun erste Auswirkungen zeigen, da die Quoten für 2026 im Vergleich zum Vorjahr doppelt so hoch ausfallen.
In den nächsten fünf Jahren wird die Treibhausgasminderungsquote von 12,1 Prozent im Jahr 2026 auf 25,1 Prozent im Jahr 2030 heranwachsen. Mineralölkonzerne müssen demnach deutlich mehr Emissionen einsparen um die Klimaziele zu erreichen als es heutzutage der Fall ist.
Der Zubau von erneuerbaren Energien in Form von Solarenergie und Windrädern dürfte in den kommenden Jahren ungehindert stark steigen. Zwar will sich die aktuelle Regierung aus Union und SPD wieder stärker den klimaschädlichen fossilen Energieträgern, maßgeblich in Form von Gaskraftwerken, zuwenden und weniger stark die Erneuerbaren fokussieren, jedoch haben die von der Ampel-Regierung festgelegten Ausbauziele weiterhin Bestand - zumindest zum aktuellen Zeitpunkt.
So soll seit 2025 jährlich 7,8 Gigawatt Windenergie an Land hinzukommen, bei Photovoltaik sind es ab 2026 pro Jahr 22 Gigawatt. Der immer höhere Anteil an erneuerbaren Energien im Strommix macht diesen klimafreundlicher und erhöht die eingesparten CO2-Emissionen von E-Autos im Vergleich zu Verbrennern.
Zudem sind technologische Fortschritte bei den Herstellern von Elektrofahrzeugen und insbesondere bei der Batterietechnologie zu erwarten. Dies könnte zu einer höheren Bewertung der CO2-Einsparungen führen und so die Preisentwicklung der THG-Quote positiv beeinflussen.
Tipps für Fahrerinnen und Fahrer von E-Autos
Damit Sie bei der aktuellen Entwicklung der THG-Prämie das Maximum herausholen können, geben wir Ihnen nachfolgend einige Tipps:
- Werfen Sie regelmäßig einen Blick in unseren THG-Quotenvergleich. Die Konditionen ändern sich laufend, weshalb es sich lohnen kann, die eigene Prämie nicht sofort zu verkaufen.
- Einige Anbieter gewähren über unseren Vergleich einen exklusiven Bonus, weshalb Sie von einem Abschluss über uns mehr profitieren als beim Anbieter direkt.
- Fokussieren Sie sich vorzugsweise auf die Prämienarten Garantie oder Kombi. Beide Arten garantieren einen vorab definierten Auszahlungsbetrag, bei der Kombi kann sich die Summe zudem nur erhöhen. Bei der Risiko-Prämie wird hingegen kein Betrag garantiert und die Prämienhöhe kann sowohl höher als auch niedriger ausfallen.
- Achten Sie auf die Frist und verkaufen Sie Ihre THG-Quote jedoch spätestens bis zum 15. November eines jeden Jahres.