Ladestationen für Elektroautos

Ihre Ladestation für Zuhause

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Inhalt dieser Seite
  1. Ihre Ladestation für Zuhause
  2. Das Wichtigste in Kürze
  3. Strom tanken
  4. Schnellladung: DC-Station
  5. E-Auto Steckertypen
  6. Ladestation finden
  7. Stromkosten
  8. Alternativen
  9. Wallbox

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Großteil der Ladestationen für Elektroautos arbeitet mit Wechselstrom (AC), wodurch der Ladevorgang des Akkus mehrere Stunden in Anspruch nimmt.
  • Eine Schnellladesäule versorgt das E-Auto mit Gleichstrom (DC), sodass die Ladezeit wesentlich kürzer ausfällt.
  • Dank einheitlicher Steckersysteme können Halter eines Elektroautos den Akku des Fahrzeugs zumindest an jeder nach März 2016 errichteten Stromtankstelle aufladen.
  • Da es verschiedene Abrechnungsmodelle gibt, fallen die Kosten je nach Anbieter sehr unterschiedlich aus.

Tanken mit Strom: Wie funktioniert’s?

Durch die Förderung der Elektromobilität nahm nicht nur die Anzahl der Elektrofahrzeuge zu, sondern auch die der Ladestationen. Elektroautos besitzen schließlich nur eine begrenzte Reichweite. Ist der Akku leer, muss der Halter die Batterie laden. Die wahrscheinlich bekannteste Variante stellen öffentlich zugängliche Ladesäulen dar. Fahrzeug abstellen, Kabel einstecken und der Strom läuft. Doch ist es immer so einfach? Halter eines E-Fahrzeugs müssen sich mit unterschiedlichen Systemen und Techniken auskennen, denn ganz einheitlich sind die Ladestationen nicht gestaltet.

Grundlegende Infos zu Ladestationen für Elektroautos

Im März 2019 gab es in Deutschland fast 17.500 Ladepunkte. Die Erhebung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) bezieht sich jedoch nur auf öffentlich zugängliche Elektroauto-Ladestationen. Private Ladepunkte und Wallboxen erfasste der Verband nicht. Öffentlich zugängliche Ladesäulen sind in der Regel kostenpflichtig. Allerdings gibt es vereinzelt auch kostenlose E-Tankstellen.

Die meisten Ladestationen für Elektroautos arbeiten mit Wechselstrom (AC). Der in E-Autos verbaute Akku lässt sich jedoch nur mit Gleichstrom laden. Um eine AC-Ladestation nutzen zu können, benötigt das Fahrzeug daher einen Gleichrichter sowie Ladeelektronik. Da das Ladegerät den Strom umwandeln muss, dauert der Ladevorgang sehr lange. Die Ladeleistung liegt je nach Stromtankstelle bei 22 Kilowatt (kW) oder bei 43 Kilowatt.

Schnellladung mittels DC-Station

Schnellladesäulen zeichnen sich dadurch aus, dass sich die zum Umwandeln des Wechselstroms erforderliche Technik in der E-Tankstelle befindet. So bieten sie eine Mindestleistung von 50 Kilowatt. Dies ermöglicht es, den Akku innerhalb einer halben Stunde größtenteils aufzuladen. Die Ladezeit beträgt hier nur einen Bruchteil von der eines Normalladepunktes. Da derartige Ladestationen für Elektroautos im Bau wesentlich teurer sind, machen DC-Säulen lediglich einen geringen Anteil (etwa 10 bis 15 Prozent) der Ladeinfrastruktur aus.

Steckertypen: Können E-Autos jede Stromtankstelle nutzen?

AdobeStock_240905339_Steckertypen-ElektrofahrzeugeMit der im März 2016 in Kraft getretenen Ladesäulenverordnung hat der Gesetzgeber festgelegt, dass Ladestationen für Elektroautos gewissen Standards entsprechen müssen. Jede seitdem errichtete AC-Ladesäule verfügt über einen Typ-2-Stecker und jeder DC-Ladepunkt über das sogenannte Combined Charging System (CCS). Damit gewährleistet die Regierung, dass für jedes E-Auto ein passender Anschluss vorhanden ist. Um den Akku zu laden, muss der Fahrer über das entsprechende Kabel Fahrzeug und Stromtankstelle miteinander verbinden.

Alle Steckertypen

Wo finde ich die nächste Ladestation?

Eine nahegelegene Ladesäule zu finden ist mittlerweile ohne großen Aufwand möglich. Die Halter eines Elektroautos können sowohl über zahlreiche Webseiten im Internet Informationen zur nächsten Stromtankstelle erhalten als auch verschiedene Apps nutzen. So stellen beispielsweise sowohl die Bundesnetzagentur als auch Autohersteller, die Betreiber der E-Tankstellen und verschiedene Informationsportale Stadtpläne mit Markierungen der Ladesäulen-Standorte bereit. Manchmal können Sie auf diese Weise auch in Erfahrung bringen, welche Ladepunkte aktuell frei sind.

Eine weitere Möglichkeit stellen speziell für Elektroautos konzipierte Navigationsgeräte dar, die ebenfalls über ein derartiges Feature verfügen. Allerdings empfehlen sich bei der Nutzung eines solchen Geräts regelmäßige Updates.

Was kostet der Strom für ein Elektroauto?

AdobeStock_257640663_Ladekabel-ElektroautoDa es keine einheitliche Abrechnungsmethode gibt, variieren die Kosten für den Strom zwischen den verschiedenen Ladestationen für Elektroautos mitunter sehr stark. Um eine Stromtankstelle überhaupt nutzen zu können, benötigen Sie in der Regel eine sogenannte Ladekarte beziehungsweise Lade-App. Allerdings gibt es auch Ladepunkte, an denen Verbraucher mit Bargeld oder Kreditkarten bezahlen können.

Auf welche Art der Ladesäulenbetreiber abrechnet, hat einen großen Einfluss auf die Stromkosten. Einige Anbieter berechnen die Kosten anhand der Ladezeit, andere stellen dagegen die Lademenge in Rechnung. In beiden Fällen besteht zudem die Möglichkeit, dass der Betreiber der E-Tankstelle zusätzlich eine Grundgebühr verlangt. Ist eine solche vorhanden, fallen die Preise je Kilowattstunde jedoch in der Regel etwas günstiger aus. Darüber hinaus gibt es ebenso Elektroauto-Ladestationen, bei denen ein einmaliges Entgelt für die Nutzung des Ladepunktes anfällt. Die nachfolgende Tabelle gibt Aufschluss darüber, mit welchen Kosten Verbraucher an öffentlichen Ladesäulen etwa rechnen sollten:

Art der Ladestation Ladedauer Kosten nach Abrechnungsart
AC-Ladesäule etwa 1 bis 5 Stunden • 5 bis 10 Cent je Minute
• 25 bis 40 Cent je Kilowattstunde
• bis knapp 10 Euro je Ladevorgang
DC-Schnellladesäule etwa 30 bis 60 Minuten • 25 bis 35 Cent je Minute
• 35 bis 50 Cent je Kilowattstunde
• bis knapp 15 Euro je Ladevorgang

Alternativen zu öffentlichen Ladestationen für Elektroautos

AdobeStock_245998729_WallboxWer den Akku seines Elektroautos aufladen möchte, muss nicht zwangsläufig einen öffentlich zugänglichen Ladepunkt nutzen. Ebenso besteht die Möglichkeit, das E-Auto zu Hause zu laden. Obwohl Sie theoretisch auch eine Haushaltssteckdose nutzen können, bietet sich aus Gründen der Sicherheit eher eine Wallbox an. Eine gewöhnliche Steckdose ist nicht für eine derartige Dauerbelastung konzipiert.

Zusätzlich besteht immer öfter auch am Arbeitsplatz die Option, Elektrofahrzeuge zu laden – dank der Fördermaßnahmen der Regierung sogar steuerfrei.

Elektroautos an einer Wallbox sicher und schnell laden

Wallboxen werden mitunter auch als Wall Connector, Wandladestation, Ladebox oder Wall Charging Station bezeichnet. Dahinter verbirgt sich eine an der Wand angebrachte, spezielle Steckdose, die das effiziente Aufladen von Elektroautos ermöglicht. Während eine gewöhnliche Haushaltssteckdose lediglich eine Ladeleistung von 2,3 Kilowatt erreicht, sind mit einer Wallbox bis zu 22 Kilowatt möglich. Zusätzlich verfügen Wandladestationen über verschiedene Schutzeinrichtungen wie den Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter), infolgedessen sie das maximale Maß an Sicherheit bieten.

Im Normalfall benötigen Sie für eine Wandladestation einen Dreh- beziehungsweise Starkstromanschluss mit einer Spannung von 400 Volt, der in den meisten Haushalten aufgrund des Elektroherdes jedoch bereits vorhanden ist. Damit erklärt sich auch, weshalb stets ein Fachbetrieb die Installation der Wallbox übernehmen muss. Dieser prüft zudem, ob sich der heimische Netzanschluss überhaupt für eine Wallbox eignet. Unabhängig von ihrer Ladeleistung besteht die Notwendigkeit, die Ladebox beim Netzbetreiber anzumelden. Liegt die Ladeleistung bei 12 oder mehr Kilowatt, ist sogar die Zustimmung des Netzbetreibers notwendig.

Mit ungesteuerten und intelligenten Wandladestationen gibt es zwei Arten von Wallboxen. Erstere dienen ausschließlich dazu, die erforderliche Ladeleistung bereitzustellen. Bei intelligenten Ladestationen besteht dagegen die Möglichkeit, die Stromstärke anzupassen und Ladezeiten vorzugeben. Außerdem kann der Zugriff auf die Wallbox hier auch via Internet, WLAN oder Bluetooth erfolgen. Manche Systeme ermöglichen es sogar, überschüssigen Solarstrom in den Akku des Elektrofahrzeugs zu laden.

Verbrauch Elektroauto

Verbrauch beim Elektroauto

Nach Herstellerangaben liegt der durchschnittliche Stromverbrauch eines Elektroautos pro 100 km zwischen 5,8 kWh und 24,2 kWh.

Verbrauch beim Elektroauto

Elektroauto

Elektroauto zuhause laden

In unserem Ratgeber erklären wir Ihnen, wie Sie Ihr Elektroauto günstig zuhause laden können.

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