Ladekarten für Elektroautos

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Inhalt dieser Seite
  1. Ihre Ladestation für Zuhause
  2. Das Wichtigste in Kürze
  3. Was sind Ladekarten?
  4. Ladekarte bestellen: So funktioniert’s
  5. Starkes Gefälle bei den Kosten
  6. Vergleich: Haushaltsstrom & Ladekarten
  7. Für welche Ladekarte entscheiden?

Das Wichtigste in Kürze

  • Ladekarten können kostenlos sein oder eine Grundgebühr enthalten. Sie lassen sich unkompliziert über das Internet bestellen.
  • Während einige Unternehmen eine Pauschale für das Laden des Akkus verlangen, rechnen andere pro Minute oder kWh ab, was zu einem starken Kostengefälle führt.
  • Die Ladekarte eines Roaming-Netzwerkes eignet sich vor allem für Nutzer, die viel in Deutschland und im Ausland unterwegs sind.

Karte zum Laden von Elektroautos: Was ist das?

Wer sein Elektroauto an einer Stromtankstelle laden möchte, benötigt dafür oftmals eine Ladekarte. Aktuell existieren mehr als 200 Anbieter, sodass nicht jede Karte an jedem Ladepunkt funktioniert. Da die Betreiber der Ladesäulen unterschiedliche Bezahlsysteme verwenden, gibt es je nach Anbieter deutliche Differenzen bei den Ladekosten. Aus diesem Grund sollte die Wahl der Ladekarte gut überlegt sein.

Mit der im Jahr 2017 erlassenen Ladesäulenverordnung gewährleistet der Gesetzgeber, dass Verbraucher zumindest neu errichtete Ladestationen auch ohne Vertrag nutzen können. Viele Fahrer eines E-Fahrzeugs verwenden dabei eine Ladekarte. Diese enthält einen RFID-Chip, der eine eindeutige Zuweisung des Kartenbesitzers und damit eine Kostenerfassung ermöglicht. Erst wenn die Ladesäule anhand der Karte den Nutzer erkennt, ist es möglich, den Ladevorgang zu starten.

Prinzipiell lassen sich zwei Arten von Anbietern unterscheiden. Zum einen stellen zahlreiche Netzbetreiber – etwa Stadtwerke – Ladeinfrastruktur bereit. Das Angebot ist in diesen Fällen meist auf eine bestimmte Region begrenzt. Zum anderen existieren Roaming-Netzwerke, die Zugang zu den Stromtankstellen verschiedener Anbieter gewähren. Allerdings betreiben die Dienstleister meist kein eigenes Ladenetz, sondern erstellen lediglich die Abrechnung für den erhaltenen Strom.

Eine Ladekarte bestellen: So funktioniert’s

Nutzer können ihre eigene Ladekarte einfach und ohne großen Zeitaufwand über das Internet anfordern. Es ist lediglich notwendig, sich bei einem Anbieter zu registrieren. Dazu muss der Nutzer die Website des von ihm präferierten Unternehmens aufrufen und das entsprechende Kontaktformular ausfüllen. Im Anschluss sendet der Stromversorger die Ladekarte innerhalb weniger Tage an die angegebene Adresse.

Starkes Gefälle bei den Kosten

Da eine ganze Reihe von Abrechnungsarten existiert, ist es für Verbraucher relativ schwierig, den Überblick zu behalten. Grundsätzlich gibt es sowohl kostenlose Ladekarten als auch solche mit einer Grundgebühr. An dieser Stelle müssen Fahrzeughalter abwägen. Bei einer kostenfreien Karte fällt die Gebühr für das Laden des Akkus in der Regel etwas höher aus. Bei Ladekarten mit Grundgebühr gibt es unterschiedliche Tarife: Je nach Betreiber verursacht die Aufladung des Akkus entweder gar keine zusätzlichen Kosten oder zumindest deutlich geringere. Bei einer Flatrate fällt die monatliche Gebühr wesentlich höher aus.

Auch die bei der Nutzung der Ladestationen entstehenden Kosten unterscheiden sich von Stromversorger zu Stromversorger teilweise erheblich. Einige Betreiber rechnen nach Minuten oder Stunden ab, andere nach Kilowattstunden (kWh), und bei manchen fällt eine Pauschale beziehungsweise eine Mindestpauschale an. Aufgrund der vielen Tarifmodelle können die Ladekosten ganz unterschiedlich ausfallen. Deshalb sollten Sie vor dem Laden die einzelnen Anbieter miteinander vergleichen.

Die Roaming-Netzwerke stellen ihren Kunden in der Regel kostenlose Ladekarten zur Verfügung. Hier bezahlen Nutzer stets den lokalen Verbrauch plus eine geringe Roaming-Gebühr.

Kostenvergleich: Haushaltsstrom und Ladekarten

Viele Menschen laden den Akku ihres Elektroautos zu Hause auf. Schließlich steht das Auto in der Regel jeden Tag in der heimischen Garage. Doch ist die Aufladung zu Hause im Vergleich zu einer E-Tankstelle auch preisgünstiger?

Abrechnung nach Kilowattstunde

Wer gewöhnlichen Hausstrom als Energie für sein Elektrofahrzeug nutzt, zahlt etwa 30 Cent je Kilowattstunde. Wie lange es dauert, bis der Akku voll ist, ist dabei unerheblich. Das Aufladen eines Akkus mit 30 Kilowattstunden Leistung kostet also etwa 9 Euro.

Etwas komplizierter sieht die Lage dagegen an den Stromtankstellen aus. Bei einigen Betreibern sind die Kosten abhängig vom Verbrauch. Pro Kilowattstunde berechnen die Stromanbieter je nach Tarif etwa zwischen 30 und 40 Cent für die langsamen AC-Ladesäulen und etwa 30 bis 50 Cent für die schnelleren DC-Ladepunkte.

Abrechnung nach Zeit

Erfolgt die Abrechnung hingegen nach Minuten, werden insbesondere Elektroautos benachteiligt, die nicht die volle Ladeleistung nutzen können. Je nach Anbieter entstehen pro Minute Kosten von etwa 4 bis 10 Cent, also bis zu 6 Euro je Stunde. Benötigt ein Elektroauto beispielsweise fünf Stunden zum Laden eines Akkus mit einer Kapazität von 30 Kilowattstunden, liegen die Ladekosten zwischen 12 Euro und 30 Euro. Runtergebrochen auf eine Kilowattstunde sind damit die Preise teilweise wesentlich höher als für Hausstrom. Um ein Auto an einem öffentlichen Ladepunkt vollständig mit Strom zu betanken, bietet sich daher eher ein Anbieter mit einem Pauschalpreis an. Hierbei entstehen nämlich lediglich Kosten von 5 bis 10 Euro.

Für welche Ladekarte sollten sich Verbraucher entscheiden?

Eine generelle Empfehlung auszusprechen ist schlichtweg nicht möglich. Welche Ladekarte sich für den Besitzer eines Elektroautos anbietet, hängt sowohl von seinem Fahrverhalten als auch von der Region ab, in der er ansässig ist. Für Vielfahrer eignet sich meist eine Karte mit Grundgebühr, da die Kosten an den Ladesäulen hierbei geringer ausfallen. Wer relativ wenig fährt, für den eignet sich hingegen eine kostenlose Ladekarte. Ob sich eher ein Netzbetreiber oder ein Roaming-Dienstleister empfiehlt, unterscheidet sich ebenso von Fall zu Fall. Ein Netzwerk erweist sich beispielsweise als vorteilhaft, wenn der Fahrer regelmäßig im Ausland unterwegs ist.

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