Banküberweisung: Zahlendreher kann teuer werden

10.06.2011

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Düsseldorf - Ein Zahlendreher beim Ausfüllen des Überweisungsformulars - und schon landet das Geld auf dem falschen Konto. Bankkunden sollten sich bei niedrigen ein- oder zweistelligen Beträgen jedoch gut überlegen, ob sie das Geld mit einem Nachforschungsauftrag zurückholen lassen, sagt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Eine Stichprobe bei zwölf Kreditinstituten habe nämlich ergeben, dass das mitunter richtig teuer wird. Der Ratschlag gelte insbesondere dann, wenn nach Aufwand berechnet und keine Erfolgsgarantie gegeben wird.

Im Inland bewegen sich die Rückholkosten demnach zwischen 10 und 15 Euro, eine Bank nimmt aber auch bis zu 25 Euro. Ähnliche Kosten müssen Kunden einkalkulieren, wenn sie eine schriftliche Überweisungs- oder eine Zinsbestätigung benötigen. Richtig teuer werde es bei einer Fehlüberweisung ins Ausland, weil viele Institute Fremdkosten an ihre Kunden weitergeben, die bei anderen Banken anfallen. Spitzenreiter sei eine Bank, die 55 Euro pro Stunde berechnet, erläutert die Verbraucherzentrale.