Wann sollten neue Winterreifen aufgezogen werden?

12.09.2017 | 11:12

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München – Die empfohlene Profiltiefe bei Winterreifen sollte mindestens vier Millimeter betragen. Ist diese jedoch geringer, sollten die Reifen ausgetauscht werden, rät Patrick Pöppl vom TÜV Süd, auch wenn der Gesetzgeber nur eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern vorschreibt.

Außerdem sollten Autobesitzer ältere Reifen ersetzen. Nach etwa sechs Jahren sollte ein Experte beurteilen, ob ein älterer Reifen noch tauglich ist. "Das Herstellungsdatum verbirgt sich in der DOT-Codierung auf der Reifenflanke", sagt Pöppl mit. Die letzten vier Ziffern am Ende der DOT-Codierung zeigen das Herstellungsdatum an. Die ersten beiden Ziffern stehen für die Kalenderwoche, die letzten beiden für das Jahr.

Winterreifen-Kennzeichnung nicht mehr durch Hersteller

Ab Januar 2018 gibt es laut TÜV Süd eine wichtige Änderung: Die Hersteller können ihre Winterreifen nicht mehr selbstständig mit der Schneeflocke kennzeichnen. Die Reifen müssen zuerst geprüft werden, bevor sie das "Alpine"-Symbol erhalten. Trotzdem dürfen bis Ende 2017 hergestellte Reifen bis 2024 weiter benutzt werden.