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Pelletheizung oder Wärmepumpe: Was ist besser?

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: Verivox

Wenn die alte gegen eine neue Heizung ausgetauscht werden soll, entscheiden sich viele Eigentümerinnen und Eigentümer für eine Pelletheizung oder Wärmepumpe. Beide Systeme gelten als umweltfreundlich, bieten spezifische Vorzüge und können grundsätzlich sowohl im Neubau als auch im Altbau verwendet werden. Der nachfolgende Artikel beleuchtet die Vorteile und Nachteile beider Heizsysteme.

Das Wichtigste in Kürze

  • Während Pelletheizungen durch die Verbrennung von Holz Wärmeenergie erzeugen, nutzen Wärmepumpen dafür Umweltenergie.
  • Eine Wärmepumpe eignet sich insbesondere für gut gedämmte Häuser mit Flächenheizungen.
  • Für unsanierte Altbauten bietet sich oftmals eher eine Pelletheizung an.
  • Ob Pelletheizung oder Wärmepumpe: Sie können für beide Heizsysteme eine BAFA-Förderung beantragen

Das Funktionsprinzip von Pelletheizungen und Wärmepumpen

Sowohl Pelletheizungen als auch Wärmepumpen stellen eine ökologische Alternative zu Öl- und Gasheizungen dar. Die Heizsysteme basieren jedoch auf gänzlich unterschiedlichen Funktionsprinzipien:

  • Eine Pelletheizung produziert Wärmeenergie durch die Verbrennung von Holzpellets. Dabei handelt es sich vor allem um Reste aus der Holzindustrie, genauer gesagt um aus Sägespänen bestehende Pellets. Diese weisen einen hohen Heizwert auf und erzeugen weniger Emissionen als Scheitholz. Ein automatisches Zuführsystem befördert die Holzpellets in den Brennkessel.
  • Eine Wärmepumpe greift auf natürliche Wärmequellen aus der Umwelt – Luft, Erdreich oder Grundwasser – zurück, um Wärme zu erzeugen. Diese wird an einen Kompressor mit Kühlmittel weitergeleitet, das verdampft und dabei Wärmeenergie abgibt. Für den Betrieb benötigen Wärmepumpen Strom.

Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Heizungsarten besteht darin, dass eine Pelletheizung Brennstoff benötigt, eine Wärmepumpe hingegen elektrische Energie.

Schon gewusst?

Eine Wärmepumpe funktioniert letztlich genauso wie ein Kühlschrank, nur umgekehrt. Erstere leitet Wärme aus der Außenumgebung nach innen, letzterer leitet die Wärme nach außen.

Pelletheizung und Wärmepumpe im direkten Vergleich

Bevor Sie sich entscheiden, ob sich eher eine Pelletheizung oder Wärmepumpe anbietet, ist es sinnvoll, einen detaillierten Blick auf die Vorteile und Nachteile beider Heizsysteme zu werfen. Tendenziell punkten sowohl Pelletheizungen als auch Wärmepumpen mit zahlreichen Vorzügen. Was für und gegen das Heizen mit Holz und Umweltwärme spricht, fasst die nachfolgende Übersicht zusammen:

Pelletheizung: Vorteile

  • Gute Ökobilanz (bei kurzen Transportwegen)
  • Versorgungssicherheit gewährleistet
  • Verhältnismäßig geringe Brennstoffkosten
  • Regionaler Brennstoffbezug möglich
  • Staatliche Förderung erhältlich
  • Kombinierbar mit weiteren umweltfreundlichen Systemen

Pelletheizung: Nachteile

  • Hohe Anschaffungskosten
  • Hoher Platzbedarf für Pellets
  • Regelmäßige Wartung und Reinigung erforderlich
  • Geringe Effizienz bei Niedertemperatursystemen
  • Brennstoffkosten könnten durch Anziehen der Nachfrage steigen

Wärmepumpe: Vorteile

  • Fast überall realisierbar
  • Benötigt keinen Brennstoff
  • Lange Lebensdauer
  • Niedrige Wartungskosten
  • Staatliche Förderung erhältlich
  • In Verbindung mit Ökostrom sehr gute Umweltbilanz
  • Kombinierbar mit weiteren umweltfreundlichen Systemen

Wärmepumpe: Nachteile

  • Hohe Anschaffungskosten bei Erdwärme- und Grundwasserwärmepumpe
  • Je nach Art der Wärmepumpe genehmigungspflichtige Erschließungsarbeiten erforderlich
  • Gute Wärmedämmung für hohe Effizienz erforderlich

Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit

Während Pelletheizungen einen Wirkungsgrad von rund 90 Prozent haben, weisen Wärmepumpen einen Wirkungsgrad von 300 bis 500 Prozent auf. Dieser Umstand begründet sich damit, dass eine Wärmepumpe keinen Brennstoff benötigt und aus einer Kilowattstunde Strom drei bis fünf Kilowattstunden Wärme produziert. Was die Energieeffizienz angeht, liegen Wärmepumpen also deutlich vorn.

Hinsichtlich der Umweltfreundlichkeit gilt es, verschiedene Faktoren zu berücksichtigen. Da bei der Verbrennung von Holz nur so viel CO2 freigesetzt wird, wie es vorher gebunden hat, gelten Pelletheizungen als CO2-neutral. Bei Wärmepumpen fallen die Emissionen aufgrund des aktuellen Strommixes höher aus. Die Bilanz verbessert sich jedoch deutlich, wenn die Pumpe mit anderen erneuerbaren Energien – etwa Solarthermie oder Photovoltaik – kombiniert wird.

Aus ökologischer Sicht besteht ein Nachteil der Pelletheizung darin, dass sie auch Feinstaub produziert, was sich insbesondere in Ballungsgebieten negativ auf die Luftqualität auswirken kann. Außerdem hat die verstärkte Nachfrage nach Pelletheizungen dazu geführt, dass mittlerweile nicht mehr nur Reststoffe Verwendung finden, sondern auch Bäume für die Holzpellets abgeholzt werden.

Kostenvergleich: Anschaffungs- und Betriebskosten

Wenn Sie darüber nachdenken, sich eine Pelletheizung oder Wärmepumpe anzuschaffen, sollten Sie natürlich auch die Kosten vergleichen. Bei Pelletheizungen liegen die Anschaffungskosten inklusive Montage zwischen 15.000 und 25.000 Euro. Da eine Sanierung für gewöhnlich bauliche Maßnahmen nach sich zieht, fällt die Anschaffung im Altbau tendenziell etwas teurer aus als bei Neubauprojekten. Wärmepumpen kosten etwa 15.000 bis 35.000 Euro. Während Luft-Wasser-Wärmepumpen vergleichsweise günstig erhältlich sind, führt die aufwendigere Installation von Wasser-Wasser- und Sole-Wasser-Wärmepumpen zu höheren Gesamtkosten.

Die Betriebskosten lassen sich in Energiekosten und Wartungskosten aufsplitten. Welche Kosten sich ergeben, soll nachfolgend anhand eines Einfamilienhauses mit einem Wärmebedarf von 20.000 Kilowattstunden illustriert werden. Um die erforderliche Wärme zu erzeugen, benötigt eine Wärmepumpe rund 5.000 Kilowattstunden Strom. Bei 40 Cent je Kilowattstunde fallen Stromkosten von 2.000 Euro an. Eine Pelletheizung braucht rund fünf Tonnen Pellets, um den entsprechenden Wärmebedarf abzudecken. Aktuell kostet eine Tonne Pellets im Bundesdurchschnitt rund 405 Euro (Stand: September 2023), womit sich die Energiekosten fast gleichen. Allerdings zieht eine Pelletheizung höhere jährliche Wartungskosten nach sich (rund 500 Euro) als eine Wärmepumpe (rund 250 Euro).

Fördermittel für Pelletheizungen und Wärmepumpen

Fördermittel für eine Pelletheizung oder Wärmepumpe erhalten Sie über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, welches beide Heizungstypen fördert. Bis Ende 2023 können Sie über das BAFA eine Förderung in Höhe von 10 Prozent der förderfähigen Kosten für Pelletheizungen und eine Förderung von 25 Prozent der förderfähigen Kosten für Wärmepumpen erhalten. Der Fördersatz steigt um 10 Prozent, wenn Sie eine Öl- oder Gasheizung austauschen. Allerdings bekommen Sie die Mittel für eine Holzheizung nur, wenn Sie diese mit Solarthermie kombinieren. Wärmepumpen erhalten fünf Prozent Bonus, wenn sie ein natürliches Kältemittel oder (Ab)Wasser beziehungsweise Erde als Energiequelle nutzen. Damit liegt die maximale Förderung für Pelletheizungen bei 20 Prozent, wohingegen bei Wärmepumpen bis zu 40 Prozent der Kosten (von jeweils maximal 60.000 Euro) erstattet werden.

Mit der Einführung des neuen Gebäudeenergiegesetzes (GEG) Anfang 2024 hat die Bundesregierung die Fördersätze vereinheitlicht. Seit dem 1. Januar des Jahres sieht das Gesetz eine Grundförderung von 30 Prozent vor und einen Klima-Geschwindigkeitsbonus von 20 Prozent, wenn das Projekt vor 2028 realisiert wird. Liegt das Haushaltseinkommen unter 40.000 Euro, steigt der Fördersatz um 30 Prozent. Allerdings werden mittlerweile nur noch Investitionskosten von höchstens 30.000 Euro berücksichtigt.

Bauliche Voraussetzungen

Ob sich eher eine Pelletheizung oder eine Wärmepumpe anbietet, hängt in entscheidendem Maße von den baulichen Voraussetzungen ab. Grundsätzlich sollten Sie bedenken, dass Sie bei einer Pelletheizung eine Lagerfläche für den Brennstoff benötigen, denn die Pellets müssen trocken gelagert werden. Auch für das Zuführsystem ist ein gewisser Platzbedarf erforderlich. Für Wärmepumpen brauchen Sie dagegen ein ausreichend großes Grundstück.

Soll ein Neubau errichtet werden, lässt sich das gewünschte Heizungssystem problemlos in die Planung des Bauvorhabens integrieren. Im Altbau sind sowohl der Zustand der Bausubstanz als auch das vorhandene Heizsystem und die individuellen Präferenzen von Bedeutung. Da für eine Pelletheizung ein Abgassystem erforderlich ist, kann die Installation hier umfangreiche Baumaßnahmen – und entsprechend hohe Kosten – nach sich ziehen. Wärmepumpen haben dagegen den Nachteil, dass sie in einem ungedämmten Altbau nicht effizient arbeiten.

Wärmepumpe kombiniert mit Holzheizung: Lohnt sich das?

Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit, eine Pelletheizung mit einer Wärmepumpe zu ergänzen. Meist wird eine Luftwärmepumpe kombiniert mit der Holzheizung. Durch eine solche Pellet-Hybridheizung lassen sich die Gesamtkosten für den Wärmebedarf deutlich senken. Im Winter unterstützt der Pelletofen die Pumpe bei Spitzenlasten, wodurch deren Stromverbrauch niedriger ausfällt. Daher ist eine Pelletheizung mit Wärmepumpe durchaus sinnvoll.


Schon gewusst?

Eine Pellet-Hybridheizung kann auch in anderen Varianten umgesetzt werden. Es ist beispielsweise möglich, die Holzheizung mit einer Solarthermie-Anlage zu kombinieren. Selbiges gilt für Wärmepumpen.

Fazit: Bauliche Substanz und individuelle Präferenzen entscheidend

Ob Sie eher auf eine Pelletheizung oder Wärmepumpe setzen sollten, hängt vor allem davon ab, welche Voraussetzungen die Immobilie erfüllt und auf welche Variablen Sie den Fokus setzen. Für einen Neubau mit Fußboden- beziehungsweise Flächenheizung bietet sich beispielsweise eine Wärmepumpe an, für einen ungedämmten Altbau eher eine Holzheizung. Allgemein kann es sich kostentechnisch aber auch lohnen, eine Pelletheizung mit einer Wärmepumpe zu ergänzen.

Häufig gestellte Fragen

Wärmepumpen eignen sich vor allem für Neubauten mit Flächenheizungen, aber auch für gut gedämmte Altbauten. Werden Vorlauftemperaturen von mehr als 50 Grad Celsius benötigt, rentiert sich eine Wärmepumpe für gewöhnlich nicht.

Eine Wärmepumpe kombiniert mit einer Holzheizung kann sich rentieren. Die Kosten für die Wärmeerzeugung sinken, da die Pelletheizung bei Spitzenlasten unterstützend einspringt. Eine Luftwärmepumpe mit einer Holzheizung zu kombinieren, zählt dabei zu den gängigsten Paarungen.

An und für sich kann eine Pelletheizung sowohl in Alt- als auch in Neubauten zum Einsatz kommen. Da sich die Preise für Öl und Gas auf einem hohen Niveau bewegen, lässt sich durch das Heizen mit Holz Geld sparen.

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Ausschlaggebend sind in diesem Zusammenhang vor allem die Ausgangsbedingungen und die persönlichen Vorstellungen.

Beide Heizsysteme verwenden erneuerbare Energien zur Wärmeerzeugung. Welches System umweltfreundlicher ist, lässt sich jedoch nur schwer verallgemeinern. Die Umweltfreundlichkeit hängt vor allem vom verwendeten Strommix (Wärmepumpe) und von der Herkunft des Brennstoffs (Pelletheizung) ab.