Wärmepumpentarife vergleichen und sparen
-
Attraktive Wechselboni
-
Exklusive Tarife
-
Schnell und sicher wechseln
- Wärmepumpen: Tarife vergleichen und sparen
- Wärmepumpentarife müssen nicht angeboten werden
- Wärmepumpentarife und Stromanbieterwechsel
- So funktioniert der Wärmestromvergleich
- Welche Wärmepumpentarife gibt es?
- Wärmepumpe als steuerbare Verbrauchseinrichtung
Wärmepumpen: Tarife vergleichen und sparen
Haushalte mit Wärmepumpen mussten für lange Zeit die Preise des örtlichen Grundversorgers akzeptieren. Das hat sich geändert. Mittlerweile bieten überregionale Stromanbieter ebenfalls Tarife für Wärmepumpen an, mit denen die jährlichen Kosten deutlich gesenkt werden können.
Wärmepumpen nutzen Temperaturunterschiede in der Umwelt, um Heizenergie zu erzeugen. Doch dazu wird Strom benötigt. Auf etwa drei bis vier Anteile Umweltenergie kommt ein Anteil elektrischer Energie. Der Strom ist notwendig, um die aus der Umgebung gewonnene Energie auf eine Temperatur zu „pumpen“, die dann zum Heizen genutzt werden kann.
Der durchschnittliche Stromverbrauch einer Wärmepumpe liegt bei circa 5.000-6.000 kWh pro Jahr. Im Vergleich zu einer elektrischen Nachtspeicherheizung, die rund 12.000 kWh pro Jahr benötigt, ist dies zwar ein relativ geringer Verbrauch. Dennoch machen die laufenden Stromkosten für die Wärmepumpe einen bedeutenden Anteil der jährlichen Heizkosten aus. Daher sollten Haushalte mit Wärmepumpe regelmäßig prüfen, ob günstigere Angebote vorliegen.
Wärmepumpentarife müssen nicht angeboten werden
In der Vergangenheit waren die örtlichen Grundversorger verpflichtet, spezielle Tarife für Haushalte anzubieten, die mit Strom heizen. Dazu gehören sowohl Wärmepumpentarife als auch Tarife für Nachtspeicherheizungen. Seit dem Sommer 2007 besteht diese Verpflichtung nicht mehr. In der Praxis bieten die Grundversorger jedoch nach wie vor spezielle Stromtarife für Wärmepumpen an, allerdings schwanken die Preise je nach Anbieter stark. Im schlimmsten Fall bezahlen Verbraucherinnen und Verbraucher im Wärmepumpentarif genauso viel pro Kilowattstunde wie für den normalen Haushaltsstrom.
Wärmepumpentarife und Stromanbieterwechsel
Sowohl das Bundeskartellamt als auch die Bundesnetzagentur drängen seit vielen Jahren auf mehr Transparenz im Bereich Heizstrom und fördern die weitere Öffnung dieses Marktes. Diese Bemühungen haben Früchte getragen, denn inzwischen können Verbraucher von Wärmepumpenstrom aus mehreren Anbietern auswählen. Der Anbieterwechsel funktioniert genau wie bei einem Haushaltsstromzähler: Vergleichen, anmelden, fertig – um die Kündigung beim bisherigen Versorger kümmert sich der neue Anbieter.
So funktioniert der Wärmestromvergleich
Für den Vergleich von Wärmepumpentarifen sind einige besondere Angaben erforderlich. Neben Ihrer Postleitzahl müssen Sie zunächst angeben, ob Ihr Heizstromverbrauch über einen separaten Zähler erfasst wird. Für ältere Modelle, die vor 2024 eingebaut wurden, ist ein eigener Zähler Voraussetzung für den Wechsel zu einem speziellen Wärmepumpentarif. Außerdem müssen Sie angeben, ob es sich bei Ihrem Heizstromzähler um einen Eintarif- oder Doppeltarifzähler handelt. Besitzen Sie einen herkömmlichen Eintarifzähler, genügt die Angabe Ihres gesamten Jahresverbrauchs für den Wärmestromvergleich. Falls Sie hingegen einen Doppeltarifzähler nutzen, sollten Sie für eine präzise Kostenberechnung die Verteilung der Kilowattstunden auf Hochtarif (HT) und Niedertarif (NT) angeben. Diese Verbrauchsdaten finden Sie in Ihrer letzten Stromabrechnung.
Welche Wärmepumpentarife gibt es?
Bei den Wärmepumpentarifen wird unterschieden zwischen Tarifen für neue Wärmepumpen mit einem Installationsdatum ab 2024 und Tarifen für Wärmepumpen, die älter sind. Zudem ist für die Tarifwahl entscheidend, ob Sie einen separaten Stromzähler für Ihre Wärmepumpe besitzen.
Wärmepumpe als steuerbare Verbrauchseinrichtung
Für Wärmepumpen, die seit dem 1.1.2024 in Betrieb genommen wurden, gelten andere Tarife als für ältere Wärmepumpen. Hintergrund ist die Registrierung der Wärmepumpen als sogenannte steuerbare Verbrauchseinrichtung. Im Vergleich werden Sie deshalb aufgefordert, das Alter Ihrer Wärmepumpe anzugeben.
Günstige Stromtarife für neue Wärmepumpen
Die beste Option für Sie hängt davon ab, ob Sie über einen eigenen Messzähler für Ihre Wärmepumpe verfügen oder nicht. Der Gesetzgeber regelt dies durch sogenannte Module, die unterschiedliche Sparpotenziale bieten.
Wenn Sie Ihre Wärmepumpe ab Januar 2024 in Betrieb genommen haben, hängt die beste Option für Sie davon ab, ob Sie über einen eigenen Zähler für Ihre Wärmepumpen verfügen. Der Gesetzgeber regelt dies durch sogenannte Module, die unterschiedliche Sparpotenziale bieten.
- Die Netzentgelte werden pauschal reduziert.
- Die Höhe der Entlastung ist vom Netzgebiet abhängig und beträgt durchschnittlich 165 € pro Jahr.
- Lohnt sich vor allem, wenn Ihr Verbrauch unter 3.000 kWh pro Jahr liegt.
- Ist automatisch voreingestellt für alle neuen Anlagen.
- Die verbrauchsabhängigen Netzentgelte reduzieren sich um 60 Prozent.
- Der Grundpreis entfällt vollständig.
- Lohnt sich bei höheren Verbräuchen ab etwa 4.000 kWh pro Jahr.
- Muss aktiv bei Ihrem Netzbetreiber beantragt werden.
- Die Kosten für die Netznutzung sind je nach Tageszeit unterschiedlich hoch.
- Wer den Betrieb in Zeiten mit niedriger Netzbelastung verlegt, kann zusätzlich sparen.
- Das Modul ist eine Ergänzung zu Modul 1 und kann direkt beim Netzbetreiber beantragt werden. Die pauschale Vergünstigung erhält man zusätzlich.
- Voraussetzung ist ein Smart Meter.
Wärmepumpentarife für ältere Anlagen
Wenn Ihre Wärmepumpe vor Januar 2024 installiert wurde, können Sie einen vergünstigen Stromtarif abschließen. Voraussetzung ist in diesem Fall ein separater Zähler, der den Stromverbrauch der Wärmepumpe misst.
Ist kein separater Zähler vorhanden, ist eine Differenzierung zwischen Wärmepumpen- und Haushaltsstrom technisch nicht möglich. In diesem Fall empfiehlt sich der Wechsel zu einem Stromversorger mit einem attraktiven Gesamttarif.
