Wärmestrom vergleichen beim Testsieger
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- Was ist Wärmestrom?
- Wärmestrom für neuere Wärmepumpen
- Wärmestrom für ältere Wärmepumpen
- Wärmestrom: Günstig und umweltfreundlich
- Wärmestrom für Nachtspeicherheizung
- Wärmestrom-Tarif: Mit Verivox vergleichen und sparen
Was ist Wärmestrom?
Der Begriff Wärmestrom findet in zwei Bedeutungszusammenhängen Verwendung. Einerseits steht er für eine physikalische Größe. Andererseits bezeichnet Wärmestrom die zur Wärmeerzeugung genutzte Energie.
Wärmestrom als physikalische Größe
In der Wärmelehre ist der Wärmestrom – auch Wärmefluss genannt – eine Größe, die Wärmeübertragungsvorgänge quantitativ beschreibt, also die in einer gewissen Zeit δt von einem auf ein anderes System übertragene Wärmeenergie δQ. Es handelt sich um eine in Watt angegebene Prozessgröße. Infolgedessen ist die Erfassung nur im Falle einer Zustandsänderung möglich, also wenn es zu einem Wärmeaustausch kommt. In einem natürlichen System fließt die Wärmeenergie stets automatisch von Stellen mit einer höheren Temperatur zu Stellen mit einer niedrigen Temperatur, allerdings nur, solange eine Temperaturdifferenz besteht.
Wärmestrom als Tarif
Wärmestrom bezeichnet auch den von Heizungsanlagen genutzten Strom, weshalb mitunter ebenso von Heizstrom die Rede ist. Als wesentlicher Vorteil eines Wärmestromtarifs gelten die gegenüber Haushaltsstrom etwas günstigeren Preise. Diese gehen auf die teilweise niedrigeren Netzentgelte und Konzessionsabgaben für Heizstrom zurück.
Wärmestrom für neuere Wärmepumpen (Installation ab 2024)
In unserem Wärmestrom-Vergleich müssen Sie zunächst angeben, ob Ihre Wärmepumpe vor oder nach Januar 2024 installiert wurde. Für neuere Wärmepumpen gibt es auch dann Tarife, wenn der Wärmestrom nicht mit einem eigenen Zähler gemessen wird. Solche Tarife werden als sogenannte Modul 1- Tarife für steuerbare Verbrauchseinrichtungen bezeichnet. In diesem Fall werden die Netzentgelte pauschal reduziert.
Verfügt Ihre Wärmepumpe über einen eigenen Zähler, kommen für Sie sogenannte Modul 2-Tarife infrage. Hier wird das Netzentgelt prozentual um 60 Prozent reduziert. In jedem Fal profitieren Sie von einem separaten Wärmestromtarif, da dieser günstiger ist als Haushaltsstrom.
Wärmestrom für ältere Wärmepumpen
Wenn Ihre Wärmepumpe vor 2024 installiert wurde, ist die Voraussetzung zur Nutzung eines Wärmestromtarifs, dass Sie zwei unabhängige Stromzähler besitzen. Das heißt, dass das normale Heizungssystem nicht über denselben Stromzähler abgerechnet wird wie die Anlage für Wärmestrom. Wer dafür einen Doppeltarifzähler nutzt, kann zusätzlich vom sogenannten Niedertarif profitieren. Während hier tagsüber ein normaler Tarif (Hochtarif) gilt, senken Stromproduzenten während der nächtlichen Stunden den Kilowattstundenpreis um einige Cent. Dieser Umstand geht darauf zurück, dass die Stromnachfrage nachts niedriger als das Angebot ist. Mit Niedertarifen wollten die Anbieter Anreize für einen nächtlichen Verbrauch schaffen, um eine gleichmäßige Auslastung ihrer Kraftwerke zu erreichen.
Wärmestrom: Günstig und umweltfreundlich
Wärmestrom wird für Nachtspeicherheizungen und Wärmepumpen benötigt. Der Einsatz einer Wärmepumpe ist eine günstige Methode, um umweltfreundlich Wärme zu gewinnen. Mittlerweile wird der Wärmestrom so von vielen Haushalten in Deutschland genutzt. Doch auch diese Form der Wärmegewinnung benötigt ein gewisses Maß an Strom, um am Laufen zu bleiben. Deshalb bieten einige Stromanbieter einen besonderen, billigeren Vertrag für diese Art des Stromverbrauchs an. Dafür müssen Sie nicht unbedingt zwei unabhängige Stromzähler besitzen, die das normale Heizungssystem über einen anderen Stromzähler abrechnen als die Anlage für Wärmestrom. Unser Stromvergleich für Wärmestrom führt Sie mit wenigen Klicks zum passenden Tarif für Ihre Wärmepumpe.
Wärmestrom-Vertrag für Nachtspeicherheizung und Wärmepumpe
Bei Wärmestrom muss zwischen zwei Heizungsarten unterschieden werden: Der Nachtspeicherheizung und der Wärmepumpe.
Wärmestrom für die Nachtspeicherheizung
Nachtspeicherheizungen sind eine verbreitete Art der Wärmespeicherung in den 60er und 70er Jahren gewesen und kommen heute fast nur noch bei älteren Gebäuden vor. Sie nutzen in der Nacht produzierten Strom, den sogenannten Nachtstrom, und speichern ihn in Form von Wärme in eingebauten Steinplatten. Wird nun Wärme zum Heizen benötigt, wird die gespeicherte Wärme in den Raum abgegeben. Für den Betrieb einer solchen Wärmestrom-Heizung benötigt man große Mengen an Strom. Dieser lässt sich durch einen Wärmestrom-Vertrag zu günstigeren Konditionen beziehen als bei einem Tarif für normale Haushaltszähler.
Wärmestrom für die Wärmepumpe
Die Wärmepumpe nutzt die Umgebungstemperatur von Erde, Luft und Wasser. Hierfür wird eine spezielle Wärmpumpe benötigt, welche die Umgebungstemperatur nutzt, um weitere Wärmeenergie zu generieren und dies letztlich an das Gebäude abzugeben. Hierfür wird sogenannter Wärmepumpenstrom benötigt, um die Wärmepumpe zum Laufen zu bringen. Dafür können Sie einen Wärmestrom-Vertrag abschließen, um Kosten zu sparen.
Wärmestrom-Tarif: Mit Verivox vergleichen und sparen
Verivox bietet einen praktischen Tarifrechner für Wärmestrom. Dieser hilft Ihnen, einfach und schnell den besten Wärmestrom-Tarif für Sie zu finden und führt Sie unkompliziert zum Vertragsabschluss. Der Heizstrom-Preisvergleich ist natürlich unverbindlich und komplett kostenlos. Bei Fragen rund um die von uns angebotenen Vergleiche steht Ihnen unsere kostenlose Hotline jederzeit zur Verfügung und beantwortet Ihnen gerne Ihre Fragen.