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Paypal- und Klarna-Schulden loswerden und Schuldenfalle vermeiden

Text: Verivox

Beim Online-Shopping bieten viele Händler die bequeme Ratenzahlung per Klarna oder Paypal an. Doch wer seine Einkäufe in Raten abstottert, sollte aufpassen, dass er seine Schulden im Griff behält und die Zinskosten nicht aus dem Ruder laufen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Ratenzahlung beim Online-Shopping mit Klarna oder Paypal ist bequem, verursacht jedoch Zinskosten.
  • Im Vergleich zu günstigen Ratenkrediten sind die Zinsen für die Teilzahlungsangebote von Klarna und Paypal meist deutlich höher.
  • Mit der Umschuldung von Klarna- und Paypal-Schulden auf einen Ratenkredit können Verbraucher Zinskosten sparen.
  • Um eine Überschuldung zu vermeiden, sollten Verbraucher ihre Einnahmen und Ausgaben im Griff behalten und Kredite möglichst nur bei der Anschaffung von langlebigen Gebrauchsgütern aufnehmen.

Wie entstehen Paypal- und Klarna-Schulden?

Beim Bezahlen von Online-Einkäufen bieten viele Händler eine Ratenzahlung an. Damit begleicht der Käufer den fälligen Betrag nicht sofort, sondern stottert ihn in mehreren Monatsraten ab. Damit schließt der Käufer zusätzlich zum Kaufvertrag noch einen Kreditvertrag ab. Als Kreditgeber fungiert meist nicht der Händler selbst, sondern ein von ihm beauftragter Finanzdienstleister. Neben klassischen Banken sind in diesem Geschäft unter anderem auch die Online-Finanzdienstleister Paypal und Klarna aktiv.

Ratenzahlung per Paypal

Paypal bietet nicht nur die Abwicklung von Zahlungen an, sondern für Verbraucher auch die Kreditfinanzierung ihrer Online-Einkäufe. Käufer können zwischen 3 und 24 Monaten Kreditlaufzeit wählen. Eine vorzeitige Rückzahlung ist jederzeit ohne Zusatzgebühren möglich.

Ratenzahlung per Klarna

Wenn der Händler den Ratenkauf mit Klarna anbietet, kann dies der Käufer im Zahlungsmenü auswählen. Bei erstmaliger Nutzung wird automatisch ein Kreditkonto bei Klarna erstellt. Der Kreditnehmer kann entweder einen Kredit mit fixen Raten zwischen 3 und 36 Monaten Laufzeit oder die flexible Rückzahlung wählen, wobei monatlich ein vom finanzierten Kaufpreis abhängiger Mindestbetrag zurückzuzahlen ist. Der noch offene Saldo kann jederzeit vorzeitig getilgt werden, ohne dass dafür extra Gebühren anfallen.

Welche Risiken sind mit Klarna- und Paypal-Schulden verbunden?

Wer Online-Einkäufe mit Klarna oder Paypal auf Raten finanziert, sollte sich darüber im Klaren sein, dass er mit jedem Finanzierungsvorgang einen Kredit abschließt. Damit einher gehen sowohl beträchtliche Zinskosten als auch finanzielle Risiken.

Zinskosten

Paypal- und Klarna-Ratenzahlungen gibt es nicht zum Nulltarif: Während der Laufzeit fallen Zinsen auf den noch offenen Betrag an, die deutlich höher sind als die Zinsen für günstige Ratenkredite.

Im Februar 2023 berechnete Paypal einen Effektivzins von 9,99 % und Klarna von 14,79 %. Damit waren die Zinsen für Klarna- und Paypal-Schulden deutlich höher als die Dispo- oder Ratenkreditzinsen bei günstigen Banken.

Schuldenfalle

Wenn sich Ratenfinanzierungen von Einkäufen häufen, dann riskieren Verbraucher das Abrutschen in die Schuldenfalle. Bei zunehmender Anzahl an laufendenden Finanzierungen zeigen sich die folgenden Probleme:

  • Bei mehreren laufenden Finanzierungen verliert man den Überblick über seine Schulden.
  • Die Monatsraten schränken die verfügbaren Einkommensreserven ein, die sich ansonsten zur Bildung einer Geldreserve nutzen ließen.
  • Die Zinsen für die Paypal- und Klarna-Schulden sind eine zusätzliche finanzielle Belastung.

Verschlechterung der Bonität

Wenn Verbraucher bei Klarna oder Paypal die Ratenzahlung in Anspruch nehmen, erfolgt von den Kreditgebern eine Meldung über den neuen Kredit an die Schufa. Ratenzahlungen bei Paypal oder Klarna können hier zu 2 Nachteilen führen:

  1. Muss ein Verbraucher mehrere Teilzahlungen gleichzeitig abstottern, wirkt sich das negativ auf seine Bonitätseinstufung aus.
  2. Viele Banken überprüfen speziell die Verschuldungsgeschwindigkeit. Wenn ein Verbraucher in letzter Zeit mehrere Kredite nacheinander aufgenommen hat, hat das ebenfalls eine negative Auswirkung.

Die Folge sind höhere Zinskosten bei neuen Krediten oder unter Umständen sogar Ablehnungen von Kreditanfragen.

Paypal- und Klarna-Schulden loswerden: Spart eine Umschuldung Zinsen?

Angesichts der vergleichsweise hohen Kreditzinsen für Klarna und Paypal lohnt sich die Überlegung, von der gebührenfreien vorzeitigen Rückzahlung Gebrauch zu machen und gegebenenfalls den verbleibenden Kreditsaldo auf einen zinsgünstigen Ratenkredit umzuschulden. Damit können Sie von zwei Vorteilen profitieren:

  • Wenn die Zinsen für den Ratenkredit niedriger sind als die Zinsen bei Paypal oder Klarna, sparen Sie Zinskosten.
  • Bei der Zusammenfassung von mehreren Teilzahlungen auf einen einzigen Ratenkredit haben Sie eine bessere Übersicht über Ihre Schulden und eine bessere Bonität.

Um herauszufinden, ob sich die Umschuldung für Sie aktuell lohnen würde, können Sie den Umschuldungsrechner von Verivox nutzen.

Vermeidung von neuen Konsumschulden

Vermeiden Sie nach einer Umschuldung Ihrer Teilzahlungen auf einen Ratenkredit die Aufnahme von neuen Konsumschulden, bis der Kredit getilgt ist. Ansonsten würden Sie riskieren, dass zu den Altschulden immer mehr neue Verbindlichkeiten dazu kommen.

Schuldenfalle vermeiden: Wie kann ich größere Ausgaben planen und finanzieren?

Generell sollten Sie Kredite nur für die Anschaffung von langlebigen Gebrauchsgütern oder allenfalls für die kurzfristige Überbrückung eines finanziellen Engpasses in Anspruch nehmen. Die Finanzierung von Konsumausgaben durch Teilzahlungskredite ist nicht ratsam, da hierbei die Gefahr besteht, dass dem Kreditnehmer die Schulden über den Kopf wachsen, wenn die finanziellen Verpflichtungen durch das laufende Einkommen nicht mehr gedeckt sind.

Um Ihre Schulden im Griff zu behalten, sollten Sie die folgenden Regeln beherzigen:

  • Nutzen Sie Kredite möglichst nur für die Finanzierung langlebiger Gebrauchsgüter wie z.B.( etwa Auto, große Haushaltsgeräte oder Wohnungseinrichtung).
  • Verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre monatlichen Einnahmen und Ausgaben, um herauszufinden, welche Kredite Sie sich leisten können. Hilfreich ist hierzu das Führen eines Haushaltsbuches.
  • Planen Sie bei einer Anschaffungsfinanzierung den Kredit so, dass die Rückzahlungsdauer deutlich kürzer ist als die voraussichtliche Lebensdauer der finanzierten Investition.
  • Wenn Sie einen Kredit abgezahlt haben, lassen Sie einfach die gleiche Monatsrate als Sparrate weiterlaufen, um auf dem Tagesgeldkonto Geldreserven zu bilden. Damit können Sie bei der nächsten größeren Anschaffung Ihren Kreditbedarf reduzieren.