Führerschein: Finanzierung mit einem Bank-Kredit finden

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Die klassische Finanzierung mit einem Ratenkredit

Ein Führerschein ist kein preiswertes Vergnügen. Um ihren Führerschein zu finanzieren, haben die Fahrschüler verschiedene Möglichkeiten. Auf Verivox.de können sie eine Vielzahl an Banken vergleichen, um den passenden Führerschein-Kredit zu finden, und sich über andere Varianten informieren.

Die Voraussetzungen für die Führerscheinfinanzierung direkt bei einer Bank sind:

  • Mindestalter 18 Jahre
  • Regelmäßiges monatliches Einkommen
  • Seit mindestens sechs Monaten ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis
  • Wohnsitz in Deutschland
  • Deutsche Staatsangehörigkeit oder eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis mit Arbeitserlaubnis
  • Keine negative SCHUFA

Bei der Auswahl der besten Bank für die Führerscheinfinanzierung hilft der Kreditrechner auf Verivox.de. Mit vielen Filtern können Fahrschüler die Suche eingrenzen, um genau den passenden Kredit zu finden. So lassen sich etwa Darlehen, die eine kostenlose Sondertilgung erlauben, schneller zurückzuführen, wodurch sie günstiger werden.

Nicht nur für junge Fahrschüler lohnt es sich, den Kreditantrag gemeinsam mit einem solventen Mitantragsteller einzureichen. Zu zweit haben Kreditnehmer grundsätzlich bessere Chancen auf eine Bewilligung und auf günstigere Zinsen.

Den Führerschein über die Fahrschule finanzieren

Fahrschulen bieten in Kooperationen mit einigen Anbietern auch eine Finanzierung direkt vor Ort an, beispielsweise das „Starthilfe-Programm“ des Vogel-Verlags (ein Fachverlag für Fahrschulliteratur). Partnerbank ist hier die Commerz Finanz, eine Tochter der Commerzbank und der BNP Paribas. Diese Variante ähnelt einem Dispokredit: Der Fahrschüler erhält einen Kreditrahmen, der in der Höhe von seiner Bonität abhängt. Es gibt keine feste Laufzeit, das Darlehen kann theoretisch lebenslang laufen. Es besteht allerdings die Möglichkeit, jederzeit Sondertilgungen vorzunehmen.

Einige Fahrschulen arbeiten auch direkt mit einer Bank zusammen. In diesem Fall wird der Kreditantrag für den Führerschein über die Schule eingereicht. Diese ist auch der Ansprechpartner bei allen Fragen rund um das Darlehen. Die Bank überweist in diesem Fall den Kreditbetrag nicht an den Darlehensnehmer, sondern in der Regel direkt an die Schule.

Um die Fahrerlaubnis durch eine Fahrschule zu finanzieren, muss der Kreditnehmer die gleichen Voraussetzungen wie bei einem klassischen Bank-Kredit erfüllen. Beide lassen sich durch eine Restschuldversicherung gegen Zahlungsausfälle aufgrund von Tod des Versicherungsnehmers und je nach Vertrag auch unverschuldeter Arbeitslosigkeit und Arbeitsunfähigkeit absichern. Doch die Prämie fließt nicht in die Jahreszins-Berechnung ein und kann die Kosten der Führerschein-Finanzierung erheblich erhöhen. Kooperiert die Bank mit den niedrigsten Zinsen mit dem Versicherer mit der höchsten Prämie, kann das Angebot in der Summe schon nicht mehr das günstigste sein. Es miacht auf jeden Fall Sinn, Angebote mit und ohne Restschuldversicherung einzuholen.

Führerschein-Kredit bei einer Bank oder bei der Fahrschule?

Vergleicht man einen klassischen Bank-Kredit mit der Finanzierung über die Fahrschule, sieht letztere einfacher aus. Doch Vorsicht: Werden hier etwa extrem niedrige Raten angeboten, bedeutet das auch eine extrem lange Laufzeit – umso länger, je höher der Anteil an Zinsen und je niedriger der Tilgungsanteil in der Rate liegt. Der Kreditnehmer sollte in diesem Fall absolut konsequent sein und wann immer es geht Sondertilgungen leisten.

Anders sieht es bei einem klassischen Ratenkredit aus. Dabei spielt es keine Rolle, ob dieser von einer Bank gewährt wird oder als Privatkredit über ein Social-Lending-Kreditportal. Die Monatsraten fallen zwar höher aus, dafür sind die Konditionen deutlich günstiger und die Laufzeit steht von Anfang an fest. Der Fahrschüler weiß genau, wann sein Darlehen getilgt ist, und kann vor diesem Hintergrund etwa auch die mögliche Finanzierung eines Autos planen.

Führerscheinfinanzierung bei Harz IV

Harz IV-Bezieher haben deutlich größere Probleme, wieder in den Arbeitsmarkt integriert zu werden, wenn sie keinen Führerschein besitzen. Ein Kreditantrag wird abgelehnt – es sei denn, der Kreditnehmer zieht einen Mitantragsteller mit sicheren regelmäßigen Einkünften heran. In Verbindung mit SGB II, Paragraf 16, Abs. 1 sieht das dritte Sozialgesetzbuch SGB III sieht im Paragraf 44, Abs. 1 daher die Möglichkeit vor, aus Fördermitteln die Finanzierung des Führerscheins zu übernehmen:

„Ausbildungsuchende, von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitsuchende und Arbeitslose können aus dem Vermittlungsbudget der Agentur für Arbeit bei der Anbahnung oder Aufnahme einer versicherungspflichtigen Beschäftigung gefördert werden, wenn dies für die berufliche Eingliederung notwendig ist.“

Voraussetzung für diese Ausnahmeregel ist, dass ein Arbeitgeber die Einstellung fest zusagt, wenn der Bezieher eine Fahrerlaubnis vorweisen kann. Alleine die Option auf eine Einstellung ist für eine Finanzierung nicht ausreichend. Die Ausnahme muss genau begründet werden und unterliegt immer einer Einzelfallentscheidung.

Welche Kreditsumme fällt bei einer Führerscheinfinanzierung an?

Welche Kosten kommen aber auf einen Fahrschüler überhaupt zu? Zum einen hängen sie natürlich davon ab, wie viele Fahrstunden er benötigt. Die Kosten für die Fahrstunden machen den Löwenanteil der Aufwendungen aus. Folgende weitere Ausgaben fallen für einen Führerschein an:

  • Grundgebühr für die Anmeldung in einer Fahrschule
  • Kosten für die theoretischen Stunden
  • Kosten für die praktischen Fahrstunden
  • Kosten für den obligatorischen Sehtest
  • Kosten für die Anmeldung zur Prüfung sowie die praktische und theoretische Führerscheinprüfung selbst
  • Kosten für den Erste-Hilfe-Test
  • Kosten für privat angeschafftes Lernmaterial zum Vorbereiten auf die Prüfung
  • Kosten für die Führerscheinstelle, z.B. für die Erteilung des Führerscheins, Anfertigung von Passbildern etc.

Es gibt keine pauschale Aussage darüber, mit welchen Beträgen zu rechnen ist. Abgesehen von den Kosten für die öffentlichen Beteiligten wie Führerscheinstelle schwanken die Ausgaben von Fahrschule zu Fahrschule. Es gibt auch regionale Unterschiede. In Berlin betragen die Kosten für den Führerschein durchschnittlich 1.070 Euro, in Hamburg 1.300 Euro und in Bayern 1.700 Euro (Stand 2017). Ferienfahrschulen, welche eine komprimierte Ausbildung in drei oder vier Wochen anbieten, sind allerdings noch einmal deutlich teurer.

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