Eiskugeln bei sommerlicher Hitze sind heiß begehrt, Eiskugeln während eines Gewittersturms – in Form von Hagel – erwischen so manchen Autobesitzer eher eiskalt. Denn Hagelkörner können, je nach Größe, nicht nur für Menschen schmerzhaft sein oder Häuserdächer und -fassaden beschädigen. Sie hinterlassen auch teilweise enorme Schäden an der Karosserie, dem Lack sowie an den Glasscheiben eines Autos. Im Jahr 2016 registrierten die Versicherungsunternehmen gut 248.000 Schäden an Fahrzeugen durch Sturm, Hagel und Blitz. Laut der Pkw-Schadenbilanz des GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft) mussten die Kraftfahrt-Versicherer mehr als 510 Millionen Euro auszahlen, um die entstandenen Schäden an Fahrzeugen zu regulieren.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Wie entstehen Hagelkörner?
  3. Welche Autoteile können beschädigt werden?
  4. Welche Versicherung zahlt bei einem Hagelschaden?
  5. Hagelschaden: Was ist zu tun?
  6. In die Werkstatt oder selber reparieren: Was lohnt sich?
  7. Wertminderung durch Hagelschaden?
  8. Kfz-Versicherungen vergleichen

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach einem Hagelschaden zahlt die Teilkaskoversicherung die Reparatur, die Kfz-Haftpflichtversicherung reguliert den Schaden nicht.
  • Wer eine Vollkaskoversicherung hat, wird bei einem Hagelschaden nicht zurückgestuft, denn dieser wird immer als Teilkaskoschaden abgerechnet.
  • Hat ein Hagelschaden Ihr Auto beschädigt, sollte Sie diesen sofort und detailliert dokumentieren. Nur so sind Sie gegenüber Ihrem Versicherer auf der sicheren Seite.

Wie entstehen Hagelkörner?

Hagel ist eine besondere Art des Niederschlags, der verstärkt bei Unwettern und Gewittern in den Sommermonaten auftritt. Hierbei fallen Regentropfen nicht in flüssiger Form auf die Erde, sondern als Eiskügelchen. Diese entstehen, wenn Wassertröpfchen durch starke Auf- und Abwinde innerhalb einer Gewitterwolke in sehr hohe und sehr kalte Luftschichten katapultiert werden. Dort gefrieren die Tropfen zu Eis, fallen dann – aufgrund ihres Gewichtes – wieder herunter und nehmen auf ihrem Weg nach unten weitere Eiskristalle und Wasserteilchen auf.

Durch die ständige Auf- und Abwärtsbewegung werden die sehr kleinen, gefrorenen Wasserteilchen zu immer größeren Hagelkörnern – bis diese so schwer sind, dass sie letztendlich zur Erde fallen.

Je stärker die Auf- und Abwinde in einer Gewitterzelle sind, desto größer und schwerer können die Hagelkörner werden und desto schneller fallen diese dann auch in Richtung Erde. So kann ein 1-Cent-Stück-großes Hagelkorn eine Fallgeschwindigkeit von über 50 km/h erreichen, ein Hühnerei-großes Hagelkorn sogar mehr als 100 km/h. Beim Aufprall auf der Autokarosserie hinterlassen sie so enorme Lack- und Blechschäden oder zerbersten sogar Autoglasscheiben.

Die größten Hagelkörner der Welt

  • Vivian, South Dakota, USA: Durchmesser 20,3 cm (23.07.2010)
  • Aurora, Nebraska, USA: Durchmesser 17,8 cm (22.06.2003)
  • Coffeyville, Kansas, USA: Durchmesser 14,5 cm (03.09.1970)
  • Undingen, Baden-Württemberg, Deutschland: Durchmesser 14,1 cm (06.08.2013)

Welche Autoteile können beschädigt werden?

Ist ein Fahrzeug dem Hagelsturm ungeschützt ausgesetzt, können bereits kleine Eisklumpen in Kombination mit sehr starken Windböen Schäden am Auto hinterlassen. Dellen und Kratzer auf der Motorhaube, dem Autodach oder dem Kofferraumdeckel sind die Folgen. Aber auch die Reling am Autodach, Abdeckleisten, Lüftungsgitter oder die obere Kante des Kotflügels können beschädigt werden.

Steigen mit dem Unwetter die Windgeschwindigkeiten sowie die Größe der Hagelkörner, können die Einschläge der Eiskugeln Risse in der Front- und Heckscheibe oder den Scheinwerfern verursachen – solche Glasschäden sollten zeitnah behoben werden.

Ab welcher Größe Hagelkörner Ihrem Auto gefährlich werden können:

  • Normalerweise sprechen Meteorologen erst dann von Hagel, wenn die Eisteilchen einen Durchmesser von 0,5 Zentimetern erreicht haben. Dieser Größenordnung halten Autolacke und Scheiben problemlos stand.
  • Werden die Eisklümpchen jedoch größer, zum Beispiel bis zu 1,5 Zentimeter (entspricht der Größe einer Haselnuss) und wird der Wind böiger, sind bereits erste, leichte Lackschäden an der Karosserie möglich.
  • Tiefere Dellen können Hagelkörner ab einem Durchmesser von zwei Zentimetern (entspricht einer 5-Cent-Münze) verursachen.
  • Kritisch wird es ab einer Größe von vier Zentimetern (entspricht der Größe eines Tischtennisballs). Dann treffen die Hagelkörner mit sehr hoher Geschwindigkeit auf das Auto und hinterlassen sehr tiefe, sichtbare Dellen und Kratzer auf der Motorhaube oder dem Autodach.
  • Erreichen die Eiskörner einen Durchmesser von fünf Zentimetern (entspricht der Größe eines Hühnereis), halten Autoscheiben dem Aufprall nicht mehr stand. Im schlimmsten Fall stellt der Gutachter nur noch den „wirtschaftlichen Totalschaden“ fest. Für den Autobesitzer heißt das: Die geschätzten Reparaturkosten sind höher als der Wiederbeschaffungswert seines Fahrzeugs.

Welche Versicherung zahlt bei einem Hagelschaden?

Hat ein Hagelschauer in der Karosserie die typischen Beulen und Dellen oder sogar zersplitterte Front- und Heckscheiben hinterlassen, ist jeder, der zumindest eine Teilkaskoversicherung abgeschlossen hat, auf der sicheren Seite.

Kfz-Haftpflichtversicherung

Die gesetzliche Kfz-Haftpflicht schließt die Regulierung von Schäden durch Hagel definitiv aus. Haben Hagelkörner die Karosserie Ihres Autos beschädigt oder einen Glasschaden hinterlassen, müssen Sie die Kosten für die Reparatur der Blechschäden oder für den Austausch der Windschutzscheibe aus eigener Tasche zahlen.

Teilkaskoversicherung

Wenn Sie eine Teilkaskoversicherung für Ihr Fahrzeug abgeschlossen haben, droht Ihnen zumindest bei einem Hagelschaden kein finanzielles Risiko. Denn die Kaskoversicherung kommt für Schäden durch Hagel, Steinschlag oder bei Wildunfällen auf, ebenso wie für unmittelbare Beschädigungen am Auto durch Blitzschlag, Überschwemmung oder Sturm (ab Windstärke 8).

Die Reparatur der defekten oder beschädigten Fahrzeugteile übernimmt die Versicherung. In der Regel werden Sie eine Selbstbeteiligung vereinbart haben. Dann ist dieser vertraglich vereinbarte Betrag von Ihnen selbst zu zahlen, die darüber hinaus gehenden Summen übernimmt die Kaskoversicherung.

Gut zu wissen: Nach einem Schaden durch Hagel werden Sie von Ihrem Versicherer nicht in eine höhere Schadenfreiheitsklasse zurückgestuft. Denn die Teilkaskoversicherung hat eine feste Kfz-Prämie ohne Schadenfreiheitsklassen.

Vollkaskoversicherung

Hagelschäden werden grundsätzlich als Teilkaskoschäden reguliert. Das hat für Versicherte mit einer Vollkaskoversicherung zwei entscheidende Vorteile:

  • Ihr Schadenfreiheitsrabatt wird nicht belastet, da es in der Teilkaskoversicherung generell keine Rückstufung gibt.
  • Versicherungen legen im Hinblick auf die Selbstbeteiligung meist den niedrigeren Betrag – eben den der Teilkaskoversicherung – zugrunde.

Hagelschaden: Was ist zu tun?

Nach einem Unwetter mit Hagel sollten Geschädigte möglichst zeitnah handeln. Zunächst sollten sie den Schaden, den die Hagelkörner am Fahrzeug verursacht haben, detailliert dokumentieren. Im Anschluss informieren sie ihre Kfz-Versicherung. Zwar ist für solche Schadensfälle keine bestimmte Meldefrist vorgeschrieben, dennoch sollten Versicherte nicht allzu lange warten. Denn für die Versicherung muss der zeitliche Bezug zwischen Unwetter und dem Hagelschaden am Fahrzeug eindeutig erkennbar sein.

Unser Tipp: Fotografieren Sie die Beulen, Dellen oder Risse im Glas – und wenn möglich, machen Sie ebenfalls Fotos von den Hagelkörnern. Denn so können Sie beweisen, dass der Hagel in der Tat schuld an den Schäden an Ihrem Auto ist.

Sind Sie zum Zeitpunkt des Unwetters nicht in der Nähe Ihres Fahrzeugs, aber Sie vermuten, dass Hagelkörner Ihr Auto beschädigt haben, dann sollten Sie das ebenfalls Ihrer Versicherung melden.

Haben Sie den Schaden bei Ihrer Kfz-Versicherung angezeigt, kann diese sich an einen Sachverständigen wenden und ihn beauftragen, Ihren Schadensfall genauer zu begutachten.

Der Gutachter kommt: Wie sieht die Vorbereitung aus?

Nach der Schadensmeldung bei der Versicherung wird sich ein Gutachter das beschädigte Fahrzeug genauer ansehen, um möglichst sämtliche Hagelschäden zu identifizieren. Beherzigen Sie deshalb folgende Tipps, damit der Schaden problemlos reguliert werden kann:

  • Waschen Sie Ihr Fahrzeug vor dem Termin mit dem Gutachter. So sind Beulen und Dellen weitaus besser zu erkennen.
  • Markieren Sie – beispielsweise mit Klebezetteln – die Schäden, die Sie bereits entdeckt und dokumentiert haben. Das erleichtert dem Gutachter seine Arbeit und er kann sich bei der Suche nach weiteren Beschädigungen auf andere Fahrzeugbereiche konzentrieren.
  • Lassen Sie Ihren Wagen möglichst im Innenbereich einer Werkstatt begutachten. Denn unter freiem Himmel kann Sonnenschein den Lack in einem täuschend guten Zustand erscheinen lassen.

Hagelschäden vorbeugen – aber wie?

Wie heißt es so schön: „Vorsicht ist besser als Nachsicht“, und das gilt besonders bei Unwettern. Denn die Schadensregulierung für ein demoliertes Auto ist nicht nur ärgerlich, sie nimmt auch viel Zeit, Geld und Nerven in Anspruch. Doch wie können Sie Ihr Auto am besten vor Hagel schützen? Hier einige Tipps:

Tipp 1: Auf aktuellen Wetterbericht achten

Hören Sie Radio und achten Sie auf aktuelle Unwetterwarnungen oder nutzen Sie eine Wetter-App für Ihr Smartphone.

Tipp 2: Parkmöglichkeiten mit Dach nutzen

Am sichersten steht Ihr Fahrzeug in einer Garage, denn dort ist es vor Umwelt- und Wettereinflüssen am besten geschützt. Auch die Anschaffung eines Carports kann sinnvoll sein.

Tipp 3: Auto im Parkhaus abstellen

Leben Sie in einer Stadt und parken normalerweise Ihr Auto auf der Straße? Dann ist es empfehlenswert, bei einer Warnung vor Unwetter, Sturm oder Hagelschauern das Fahrzeug in einem Parkhaus abzustellen. Dort ist Ihr Auto sicher vor Hagel- und Unwetterschäden – und ein Parkticket ist um ein Vielfaches günstiger als die Selbstbeteiligung an einer Reparatur.

Einige Kfz-Zubehör-Ausstatter bieten Autoabdeckungen gegen Hagelschäden an. Einen zuverlässigen Schutz gegen große Hagelkörner können solche Planen aber nicht garantieren. Daher ist die bessere Wahl, eine Unterstellmöglichkeit für Ihr Auto zu suchen. Denn nur so vermeiden Sie einen möglichen wirtschaftlichen Totalschaden.

In die Werkstatt oder selber reparieren: Was lohnt sich?

Die Reparatur eines Hagelschadens ist keine Pflicht. Mit einer bestehenden Kaskoversicherung ist sie aber sicherlich die beste Wahl. Denn die Versicherung bezahlt den vom Gutachter festgestellten Schaden – und der kann je nach Intensität des Hagelschauers bis zu mehrere tausend Euro betragen. Vor allem für Neu- und Leasingfahrzeuge sowie für Autos, die nicht älter als sieben Jahre sind, lohnt sich in der Regel eine fachgerechte Reparatur.

Übrigens: Wenn Sie den Schaden Ihrer Versicherung gemeldet haben, kann eine Werkstattbindung vorliegen. Das bedeutet, dass die Reparatur in der Partnerwerkstatt Ihres Versicherers erfolgt.

Bei älteren Fahrzeugen, zum Beispiel ab einem Alter von sieben Jahren, nutzen Besitzer meist die Möglichkeit, sich die Schadenssumme von der Versicherung auszahlen zu lassen – ohne die Schäden in einer Werkstatt zu beheben. Dabei wird dem Kunden jedoch nur der Nettoschadensbetrag abzüglich der vereinbarten Selbstbeteiligung erstattet.

Ein Beispiel: Bei einem sechs Jahre alten Auto mit einem Restwert von 10.000 Euro stellt der Gutachter einen Hagelschaden in Höhe von 4.000 Euro fest. Die Versicherung erstattet dem Besitzer des Autos 3.211,34 Euro. Wie kommt dieser Betrag zustande? Von den 4.000 Euro werden noch 19 Prozent Mehrwertsteuer und 150 Euro Selbstbeteiligung abgezogen.

Wer sich für eine fachgerechte Behebung von Lack- und Blechschäden in einer Kfz-Werkstatt entscheidet, dem stehen je nach Schwere des Schadens mehrere Reparaturmethoden zur Verfügung.

Smart Repair

Bei kleineren bis mittleren Schäden an der Karosserie nutzen Kfz-Werkstätten die Small Middle Area Repair Technologies, kurz gesagt: die Smart Repair-Methode. Hierbei werden mit speziellen Hilfsmitteln nur die verbeulten und zerkratzten Stellen repariert, ohne die Autoteile vollständig auszutauschen. So lassen sich kleinere Beulen und Dellen im Blech wieder herausdrücken oder Kratzer mittels der „Spot-Lackierung“ fast vollständig beseitigen. Diese Art der Reparatur ist meist kostengünstiger, schneller und umweltverträglicher als die üblichen Methoden.

Komplettaustausch

Bei schweren Lack- oder Blechschäden an einzelnen Teilen wie dem Kotflügel oder der Motorhaube ist ein Austausch sinnvoll. Um die Reparaturkosten dabei möglichst gering zu halten, können gut erhaltene, gebrauchte Ersatzteile verwendet werden.

Lackierung

Starke Lackschäden werden meist mit dem Aufsprühen von neuem Lack ausgebessert. Solche nachlackierten Stellen bleiben aber meist sichtbar, da beim Lackieren selten der Originalfarbton getroffen wird.

Selbst Hand anlegen

Wer sich die Fahrt in die Werkstatt und damit möglicherweise hohe Reparaturkosten ersparen will, der kann selbst Hand anlegen. Mit entsprechenden freiverkäuflichen Reparatur-Sets lassen sich leichte Kratzer im Lack oder auch minimale Beulen im Blech entfernen.

Dagegen gehören Glasschäden an der Windschutzscheibe, vor allem im Sichtbereich des Fahrers, immer in die Hand eines Profis. Entweder durch einen fachgerechten Austausch oder mit speziellen Reparaturmethoden werden Risse oder andere Schäden in der Scheibe schnell und zuverlässig repariert.

Kleine Lackschäden selbst reparieren: So einfach ist das

  • Für das Ausbessern von leichten Kratzern im Autolack eignen sich am besten spezielle Lackstifte. Beim Kauf sollte auf den Originalfarbton geachtet werden.
  • In Baumärkten oder im Kfz-Zubehör-Handel sind Smart-Repair-Sets erhältlich, mit denen sich kleinere Blessuren am Fahrzeug kostengünstig selbst reparieren lassen.
  • Eine stark verbeulte Motorhaube oder Risse in der Frontscheibe gehören ohnehin in die Hände eines Fachmanns.

Wertminderung durch Hagelschaden?

Das Gutachten eines Sachverständigen gibt in der Regel Auskunft über:

  • die geschätzte Schadenshöhe,
  • die möglichen Reparaturkosten,
  • den Wiederbeschaffungswert für ein gleichwertiges Ersatzfahrzeug und
  • den Restwert des beschädigten Fahrzeugs.

Bei der Kalkulation der Reparaturkosten wird meist davon ausgegangen, dass die Werkstatt den Hagelschaden mit einer sanften, fachgerechten Reparaturmethode – also zum Beispiel per Smart Repair – beheben kann. Bei leichten Schäden kann daher davon ausgegangen werden, dass der Wertverlust für das Fahrzeug durch die Reparatur moderat ausfällt.

Doch nicht immer lassen sich alle Schäden auf diese Art beseitigen, manchmal muss auch gespachtelt, geschweißt und neu lackiert werden. Solche Arbeiten senken den Wert des Fahrzeugs.

Das sollten Sie wissen: Wollen Sie Ihr Auto verkaufen, sind Sie verpflichtet, den Käufer über einen früheren Hagelschaden des Fahrzeugs zu informieren. Sollten Sie diesen verschweigen, kann der Käufer entweder den Kaufpreis mindern oder sogar vom Kaufvertrag zurücktreten.

Mit Hagelschaden zur Hauptuntersuchung?

Kratzer, Dellen oder Beulen in der Karosserie eines Fahrzeugs interessieren die Prüfer beim TÜV herzlich wenig. Denn solche Schäden haben so gut wie keinen Einfluss auf die Verkehrstauglichkeit eines Fahrzeugs.

Klafft jedoch ein großer Riss in der Frontscheibe und die nächste Hauptuntersuchung steht demnächst an, sollte dieser Glasschaden besser erstmal repariert werden, bevor der Prüfer sich das Auto genauer anschaut. Denn behindert ein solcher Riss das Sichtfeld des Fahrers, ist eine sichere Fahrt kaum möglich – die HU-Plakette kann in diesem Fall vom Prüfer verweigert werden.

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