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Banking-Apps sind weiter auf dem Vormarsch

19.01.2021 | 16:54

Text: Verivox

Immer mehr Verbraucher nutzen für ihre Bankgeschäfte eine Smartphone-App. Laut einer repräsentativen Studie des Digitalverbands Bitkom verwendet schon eine Mehrheit der Onlinebanking-Nutzer eine App auf Smartphone oder Tablet. Kostenlose Angebote dominieren, aber auch kostenpflichtige Angebote werden häufiger genutzt.

Der Trend geht zum Mobile-Banking

Erstmals nutzt eine Mehrheit der Onlinebanking-Nutzer eine App auf dem Smartphone oder Tablet für ihre Bankgeschäfte. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Bitkom-Umfrage unter 1.004 Personen ab 16 Jahren. Demnach verwenden 54 Prozent für Überweisungen oder die Abfrage des Kontostands eine Anwendung auf ihrem Mobilgerät. Vor einem Jahr waren es erst 47 Prozent, vor drei Jahren sogar nur 30 Prozent.

Banking mit dem Smartphone ist bequem und sicher

Laut der Umfrage nutzen insgesamt knapp drei Viertel (73 Prozent) der Bundesbürger Onlinebanking. 58 Prozent von ihnen verwenden dabei zumindest hin und wieder ein Smartphone, 50 Prozent ein Tablet.

Bitkom-Experte Kevin Hackl hält die Banking-App auf dem Smartphone für die komfortabelste und gleichzeitig sicherste Möglichkeit, aufs eigene Girokonto zuzugreifen und Bankgeschäfte zu erledigen: „Dank der Smartphone-Kamera lassen sich zum Beispiel Überweisungen einfach durch das Fotografieren einer Rechnung erstellen.“ Zugleich ermöglichten die im Smartphone eingebauten Sicherheitsfunktionen wie der Fingerabdruckscanner eine bequeme und zugleich sichere Nutzerautorisierung.

Die meisten nutzen die App der eigenen Bank

Von den Onlinebanking-Nutzern, die ein Smartphone oder Tablet einsetzen, greifen 60 Prozent auf die App ihrer eigenen Bank zurück (Vorjahr: 58 Prozent). Die kostenlose App eines Drittanbieters verwenden 9 Prozent (Vorjahr: 6 Prozent), auf eine kostenpflichtige Fremd-App setzen ebenfalls 9 Prozent (Vorjahr: 5 Prozent). Nur noch jeder Vierte (25 Prozent) verwendet keine App, sondern den Internet-Browser auf Smartphone oder Tablet. Vor einem Jahr lag der Anteil mit 31 Prozent noch deutlich höher.

„Banken integrieren verstärkt zusätzliche Funktionen in die Banking-Apps, die eine Nutzung attraktiv machen“, sagt Hackl. Dazu gehörten etwa Push-Nachrichten, wenn die Kreditkarte belastet wird, aber auch Treueprogramme. Mit Multibanking-Apps wie Outbank können Verbraucher auch Konten und Depots bei unterschiedlichen Banken zentral über nur eine einzige Anwendung verwalten.