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Strom- und Gaspreise sind 2021 angestiegen

14.06.2021 | 08:54

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: Verivox

Nicht nur an der Tankstelle müssen Verbraucher mehr bezahlen als zu Jahresbeginn - auch die Preise für Strom und Gas sind angestiegen. Das zeigt die Halbjahresbilanz der Strom- und Gaspreise von Verivox.

Strompreise im Aufwind

Der durchschnittliche Strompreis für einen Haushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 4.000 kWh ist seit Jahresbeginn leicht gestiegen. Im Januar 2021 lag er bei 1.171 Euro, im Juni sind es 1.197 Euro. Das entspricht einer Steigerung von knapp 2 Prozent und jährlichen Mehrkosten von 26 Euro.

Der Anstieg des Strompreisniveaus ist vor allem auf die Preise außerhalb der örtlichen Grundversorgung zurückzuführen. Denn seit Januar 2021 halten sich Erhöhungen und Senkungen hier in etwa die Waage: Insgesamt 132 Grundversorger haben Preiserhöhungen von durchschnittlich 3 Prozent angekündigt oder bereits durchgeführt. Ein Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh bezahlt durchschnittlich 37 Euro mehr. Dem stehen 143 Preissenkungen von durchschnittlich 2 Prozent im gleichen Zeitraum gegenüber, was einer Entlastung von durchschnittlich 30 Euro entspricht.

„Nirgendwo in Europa ist Strom so teuer wie in Deutschland“, sagt Thorsten Storck, Energieexperte bei Verivox. „Die Mehrzahl der rund 820 örtlichen Strom-Grundversorger hat die Strompreise in diesem Jahr bisher nicht geändert, sie bleiben auf diesem Spitzen-Niveau. Angesichts steigender Großhandelspreise zeigt der Trend der Preisentwicklung eher nach oben als nach unten.“

Neukundentarife ziehen an

Der ansteigende Preistrend zeigt sich vor allem bei den günstigen Neukundentarifen: Kostete Strom im günstigsten fairen Tarif im Januar noch 928 Euro im Jahr, sind es im Juni schon 1.031 Euro – ein Anstieg von 11 Prozent.

Stromanbieter, die aktiv um Neukunden werben, kalkulieren ihre Preise meist kurzfristiger. Steigen oder sinken die Einkaufspreise der Versorger im Großhandel, machen sich Preistrends hier oft zuerst bemerkbar“, so Storck.

Verbraucher, die noch nie ihren Anbieter gewechselt haben, können im Juni aber noch immer durchschnittlich 320 Euro sparen, wenn sie den teuren Grundversorgungstarif (1.351 Euro) verlassen.

Deutlicher Anstieg bei den Gaspreisen

Heizen mit Gas ist deutlich teurer geworden. Der durchschnittliche Gaspreis für ein Einfamilienhaus mit einem Gasverbrauch von 20.000 kWh ist seit Januar 2021 um rund 5 Prozent angestiegen. Lagen die Gaskosten zu Jahresbeginn noch bei durchschnittlich 1.162 Euro, sind es nun 1.221 Euro.

Seit Januar 2021 haben insgesamt 390 örtliche Gas-Grundversorger Preiserhöhungen von durchschnittlich 7 Prozent angekündigt oder bereits durchgeführt. Ein Haushalt mit Einfamilienhaus und einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh muss durchschnittlich 94 Euro mehr bezahlen. Im gleichen Zeitraum haben 16 Gasversorger Preissenkungen von durchschnittlich 6 Prozent angekündigt, was eine jährliche Entlastung von durchschnittlich 84 Euro bedeutet.

CO2-Preis macht Heizen stetig teurer

„Über die Hälfte der rund 710 örtlichen Gas-Grundversorger hat in diesem Jahr die Gaspreise erhöht. Der Hauptgrund dafür ist der neu eingeführte CO2-Preis auf fossile Brennstoffe“, sagt Thorsten Storck. „Da er in den kommenden Jahren weiter steigt, werden sich auch die Gaspreise weiter verteuern. Das Heizen mit fossilen Brennstoffen wird langfristig immer kostspieliger.“

Auch hier hilft ein Anbieterwechsel beim Sparen. Wer noch im teuren Grundversorgungstarif ist, zahlt im Juni durchschnittlich 1.516 Euro im Jahr für Gas. Der günstigste faire Tarif kostet 994 Euro – ein Sparpotenzial von 522 Euro. Wer bereits beim günstigsten Tarif seines örtlichen Versorgers ist, zahlt 1.298 Euro – hat also immer noch ein Sparpotenzial von 304 Euro.

Methodik

Die durchschnittlichen Preise entsprechen dem Verivox-Verbraucherpreisindex Strom und Gas. Er berücksichtigt jeweils die Preise der Grundversorger und der 30 wichtigsten überregionalen Strom- und Gasanbieter für einen Jahresverbrauch von 4.000 kWh beziehungsweise 20.000 kWh. Die Gewichtung der unterschiedlichen Preisstände wird über die Anzahl der Haushalte der belieferten Regionen vorgenommen. Die Gewichtung zwischen den verschiedenen Tariftypen erfolgt über die aktuell veröffentlichten Wechselquoten der Bundesnetzagentur.