So viel Taschengeld für Kinder empfehlen Experten

13.07.2020

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: Verivox | dpa

Mit regelmäßigen Taschengeldzahlungen helfen Eltern ihrem Nachwuchs, den Umgang mit Geld zu erlernen. Wie viel Taschengeld Kinder erhalten sollten, hängt von ihrem Alter ab. Diese Beträge empfiehlt das Deutsche Jugendinstitut.

Optimale Höhe hängt vom Alter ab

Sehr junge Kinder sollten ihr Taschengeld den Experten zufolge wöchentlich erhalten. Sobald sie etwas älter sind, wird das Geld monatlich ausgezahlt. Die Empfehlungen reichen von 50 Cent bis 1 Euro pro Woche für Kinder, die jünger als sechs Jahre sind, und reichen bis zu Monatszahlungen von 61 bis 76 Euro pro Monat für erwachsene Kinder, solange sie wirtschaftlich von den Eltern abhängig sind.

Taschengeld-Empfehlungen für jedes Alter

Welche Beträge das Deutsche Jugendinstitut für Kinder unterschiedlichen Alters empfiehlt, zeigt die folgende Auflistung:

  • für unter 6-Jährige: 0,50 bis 1 Euro pro Woche
  • für 6-Jährige: 1 bis 1,50 Euro pro Woche
  • für 7-Jährige: 1,50 bis 2 Euro pro Woche
  • für 8-Jährige: 2 bis 2,50 Euro pro Woche
  • für 9-Jährige: 2,50 bis 3 Euro pro Woche
  • für 10-Jährige: 15,50 bis 18 Euro pro Monat
  • für 11-Jährige: 18 bis 20,50 Euro pro Monat
  • für 12-Jährige: 20,50 bis 23 Euro pro Monat
  • für 13-Jährige: 23 bis 25,50 Euro pro Monat
  • für 14-Jährige: 25,50 bis 30,50 Euro pro Monat
  • für 15-Jährige: 30,50 bis 38 Euro pro Monat
  • für 16-Jährige: 38 bis 45,50 Euro pro Monat
  • für 17-Jährige: 45,50 bis 61 Euro pro Monat
  • ab Volljährigkeit: 61 bis 76 Euro pro Monat

Nur das Kind entscheidet, was es kaufen möchte

Wichtige Regel beim Taschengeld: Die Kinder entscheiden selbst, wofür sie ihr Geld ausgeben – ob es nun Süßigkeiten, das Lieblingseis oder etwa ein Heft mit Pferdebildern ist. „Die Kinder lernen dabei aus eigener Erfahrung, dass sie sich eine größere Sache nur leisten können, wenn sie vorher ihr Geld nicht schon ausgegeben haben“, erklärt Juliane Weiß vom Bundesverband deutscher Banken. Ihnen wird bewusst, dass Wünsche nicht sofort und immer in die Realität umzusetzen sind.