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Zinswende: Wann steigen die Zinsen für Kredite und Sparer?

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Inhalt dieser Seite
  1. Zinswende: Aktuelle Entwicklungen, Zinscharts, Rechner und Hintergründe
  2. Kreditzins-Entwicklungen
  3. Sparzins-Entwicklungen
  4. Warum steigen die Zinsen?
  5. Wann steigen die Zinsen?
  6. Die Auswirkungen der EZB-Leitzinserhöhung auf Verbraucher
  7. Wann steigen die Zinsen für Sparer?
  8. Wann steigen die Zinsen für Kredite?

Zinswende: Aktuelle Entwicklungen, Zinscharts, Rechner und Hintergründe

Um eine Inflation zu bekämpfen, können die Notenbanken die Zinsen erhöhen. Das hat Auswirkungen auf die Wirtschaftslage einer Nation und auf die Verbraucher und Verbraucherinnen. Während sich Sparer über die Zinserhöhung freuen, müssen Kreditnehmer und Kreditnehmerinnen mehr Geld zurückzahlen. Bei Verivox können Sie die aktuellen Spar-, Kredit- und Bauzinsen überprüfen, Prognosen sehen und die letzten Zinsentwicklungen verfolgen.

Aktuelle Entwicklungen bei den Kreditzinsen

Im Folgenden sehen Sie die letzten Nachrichten rund um Ratenkredite und Baufinanzierungen.

People Component Oliver Maier

Oliver Maier

Geschäftsführer Verivox Finanzvergleich GmbH

Aktuell sehen wir bei den Ratenkreditzinsen eine große Dynamik. Mehrere Banken sind bereits aktiv geworden und haben ihre Zinsen erhöht. Verbraucherinnen und Verbraucher mit einem Finanzierungswunsch sollten ihren Kredit am besten bald abschließen. Denn in den kommenden Wochen rechnen wir mit weiteren Zinsschritten bei den Geldhäusern, so dass Kredite noch teurer werden dürften.

Mehr rund um Kredite

Aktuelle Entwicklungen bei den Sparzinsen

Hier sehen Sie die letzten Nachrichten über Tages- und Festgeld, Depotkonten und weitere Geldanlagen.

People Component Oliver Maier

Oliver Maier

Geschäftsführer Verivox Finanzvergleich GmbH

Das Null- und Niedrigzinszeitalter nähert sich dem Ende. Die Europäische Zentralbank hat bereits eine baldige Zinserhöhung angekündigt. Darum werden die nächsten Wochen für Sparer äußerst spannend. Einzelne Banken dürften sich schon vor der Zinsentscheidung der Notenbank in Stellung bringen und mit höheren Tages- und Festgeldzinsen um Kunden werben. Dann könnten klassische Sparanlagen endlich wieder lukrative Erträge bringen.

Mehr rund um Geldanlagen

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Warum steigen die Zinsen?

Die wichtigsten Aufgaben der Europäischen Zentralbank (EZB) mit Sitz in Frankfurt am Main sind Finanzstabilität und Sicherheit des Bankensystems in den Staaten, die den Euro als Währung haben. Eine niedrige und stabile Inflationsrate von circa 2 % (stets im Vergleich zum Vorjahresmonat gemessen) ist das höchste Ziel der EZB. Eine höhere Inflation bedeutet, dass die Preise zu schnell steigen und das Geld an Wert verliert. Eine umgekehrte Entwicklung, die Deflation, birgt die Gefahr, dass die Wirtschaft stagniert.

Es gibt Zeiten, in denen die niedrige Inflationsrate nicht erreicht oder gehalten werden kann. Die Gründe für eine steigende Inflation sind vielfältig:

  • durch hohe Nachfrage steigen die Preise für bestimmte Güter
  • Waren oder Rohstoffe werden knapp durch äußere Einflüsse wie Krieg, Unwetter oder eine Pandemie
  • die Zentralbank druckt mehr Geld und sorgt durch die höhere Geldmenge für einen Wertverlust der Landeswährung
  • importierte Produkte und Rohstoffe werden durch die Geldpolitik im Land des Exporteurs teurer
  • Löhne und Lohnnebenkosten steigen, wodurch sich die Produktionskosten für bestimmte Güter erhöhen

Um eine zu hohe Inflation zu stoppen, ist die Zinspolitik der Zentralbank eines der wichtigsten Hilfsmittel. Daher erhöht die EZB den Leitzins bei einer hohen Inflationsrate bzw. senkt ihn bei einer drohenden Deflation.

Was ist der Leitzins?

Der Leitzins ist der Zinssatz, zu dem sich Geschäftsbanken bei der Zentralbank ihres Landes Geld leihen oder Kapital anlegen können. Wenn der Leitzins negativ ausfällt, zahlen die Banken sogenannte Strafzinsen für das bei der Zentralbank geparkte Geld. Diese Strafzinsen geben einige Kreditinstitute teilweise als Verwahrentgelt an Kunden weiter, die ein zu hohes Guthaben auf dem Konto besitzen.

Der EZB-Rat, der aus dem Direktorium der Europäischen Zentralbank sowie sämtlichen Präsidenten und Präsidentinnen der 19 Zentralbanken der Mitgliedsstaaten besteht, entscheidet über die EZB-Leitzinserhöhung – und somi auch über die Zinswende.

Eine EZB-Zinserhöhung hat Auswirkungen auf alle Bewohner und Bewohnerinnen der Mitgliedsstaaten, aber insbesondere auf Sparer und Kreditnehmer. Nach der Zinswende beeinflusst der höhere Leitzins die Wirtschaft und Konjunktur der einzelnen Länder.

Wann steigen die Zinsen?

Die Europäische Zentralbank entscheidet sich für eine Zinserhöhung des Leitzinssatzes, um die Wirtschaft in den Mitgliedsstaaten stabil zu halten und um hohen Preissteigerungen entgegenzuwirken. Durch die EZB-Zinserhöhung sollen mehrere Ziele erreicht werden:

  1. Durch den Zinsanstieg bekommen Banken für Gelder, die sie auf ihren Konten bei der EZB verwahren, höhere Zinsen beziehungsweise müssen keine Minuszinsen mehr zahlen. Die höheren Zinsen geben die Kreditinstitute an ihre Kunden und Kundinnen weiter. Die Sparer und Sparerinnen erhalten eine höhere Rendite für die Guthaben auf einem Sparkonto, Tagesgeldkonto oder Festgeldkonto. Das sorgt dafür, dass mehr Kapital angelegt und so dem Geldkreislauf entzogen wird.
  2. Gleichzeitig sorgt die Zinserhöhung dafür, dass auch Kredite teuer werden. Wenn die Zinsen für Privatdarlehen und die Bauzinsen steigen, machen die Verbraucher und Verbraucherinnen weniger Schulden. Wenn weniger Personen einen Kredit aufnehmen, verringert sich ebenfalls die Geldmenge in der Volkswirtschaft.
  3. Dadurch, dass die Bevölkerung ihr Geld entweder anlegt oder weniger Kredite aufnimmt, nimmt die Nachfrage nach einer Vielzahl an Produkten ab. Die Unternehmen bemerken den fehlenden Umsatz. Um die Kauflust wieder anzukurbeln, senken die Produzenten die Preise und die Inflationsrate wird niedriger.
  4. Ein weiterer Effekt der sinkenden Umsätze besteht darin, dass die Produzenten nicht mehr so viele Arbeitskräfte benötigen. Dadurch kann die Belegschaft weniger Lohnerhöhungen durchsetzen oder die Gehälter werden sogar gekürzt. Das sorgt dafür, dass die Produktionskosten sinken. Die geringeren Kosten kann das Unternehmen nutzen, um die Produkte zu einem niedrigeren Preis zu verkaufen und so wieder für mehr Umsatz zu sorgen.

Die Auswirkungen der EZB-Leitzinserhöhung auf Verbraucher

Für die Bevölkerung hat die EZB-Zinserhöhung mehrere Auswirkungen:

  • die Inflationsrate sinkt
  • durch niedrigere Preise kann wieder mehr Ware für denselben Betrag eingekauft werden
  • Kredite werden teurer
  • Bauzinsen steigen
  • Zinsen für Spareinlagen steigen

Wann steigen die Zinsen für Sparer?

Sobald die EZB einen Zinsanstieg beschließt, können Banken den höheren Leitzins an ihre Kundschaft weitergeben. Es handelt sich aber um eine freiwillige Entscheidung der Kreditinstitute, ob sie ihren Kundenstamm an dem Zinsanstieg teilhaben lassen oder nicht. Höhere Zinsen bedeuten, dass zunächst die Negativzinsen für hohe Sparguthaben wieder abgeschafft werden. Anschließend erhalten Anleger und Anlegerinnen mit Spareinlagen einen positiven Zinssatz für ihre Ersparnisse. Allerdings muss gleichzeitig die Inflationsrate sinken, damit die Investoren eine positive Rendite erzielen. Wenn der Unterschied zwischen Inflationsrate und Guthabenzinsen weiterhin groß ist, frisst die Inflation noch immer das Guthaben der Sparer und Sparerinnen auf (negativer Realzins).

Die Anleger und Anlegerinnen müssen außerdem beachten, dass sich steigende Guthabenzinsen in der Regel negativ auf den Aktienmarkt auswirken. Während sich Sparer und Sparerinnen über höhere Zinsen freuen, müssen Aktionäre mit sinkenden Kursen rechnen. Die negativen Auswirkungen einer EZB-Leitzinserhöhung auf den Aktienmarkt haben unterschiedliche Gründe:

  • Unternehmenskredite werden teurer. Das senkt die Investitionen im Betrieb. Dadurch stellt das Unternehmen weniger Produkte her und der Umsatz sinkt. Niedrige Umsatzzahlen führen zu einem schlechteren Geschäftsergebnis, wodurch der Aktienkurs einbricht.
  • Klassische Geldanlagen wie Tagesgeldkonto oder Festgeld werden beliebter, weil sie wieder einen höheren Zinssatz anbieten. Diese Anlageformen garantieren feste Erträge ohne ein Kursrisiko. Das angelegte Geld fehlt am Aktienmarkt. Durch die sinkende Nachfrage gehen auch die Aktienkurse nach unten.

Es gibt aber auch Aktiengesellschaften, die von einem Zinsanstieg profitieren und deren Kurse steigen. Dazu gehören defensive Aktien, die relativ unabhängig von der Konjunktur sind. Ein Beispiel dafür sind die Hersteller von Konsumgütern wie Möbel, Bekleidung oder elektronische Geräte.

Wann steigen die Zinsen für Kredite?

In der Regel geben viele Kreditinstitute die EZB-Zinserhöhung schneller an ihre Kreditkundschaft weiter als an die Sparer und Sparerinnen. Denn wenn Ratenkredit- oder Bauzinsen steigen, erhöht das die Einnahmen der Banken, während steigende Sparzinsen den Profit minimieren.

Rechenbeispiel

Da die Kreditbeträge für Immobilienfinanzierungen höher ausfallen als für Privatdarlehen, sind dort die Auswirkungen des Zinsanstiegs am deutlichsten bemerkbar. Kreditzinsen vor der Zinserhöhung:

  • Kreditbetrag: 200.000 €
  • Zinssatz vor der EZB-Zinserhöhung: 2 %
  • Laufzeit: 10 Jahre
  • Zinsen für die gesamte Laufzeit: 22.653,67 €

Kreditzinsen nach der Zinserhöhung:

  • Kreditbetrag: 200.000 €
  • Zinssatz vor der EZB-Zinserhöhung: 2,5 %
  • Laufzeit: 10 Jahre
  • Zinsen für die gesamte Laufzeit: 28.518,29 €

Wenn die Bauzinsen also um 0,5 % steigen, dann müssen die Kreditnehmer und Kreditnehmerinnen 5.864 Euro mehr an Zinsen zahlen als vor der EZB-Zinserhöhung.