Studie: Cybermobbing macht viele hilflos

23.01.2012 | 10:27

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: dpa

Berlin - Cybermobbing löst häufig ein Gefühl der Hilflosigkeit aus. Das hat eine neue Studie der Technischen Universität (TU) ergeben. Demnach blieben viele als Zuschauer passiv und schalteten sich erst ein, wenn Freunde betroffen waren, sagt TU-Erziehungswissenschaftler Jan Pfetsch.

Nach bisherigen Studien hat bis zu einem Drittel der Jugendlichen in Deutschland schon einmal mit Cybermobbing zu tun gehabt. Dazu zählen Wissenschaftler unter anderem gegenseitiges Provozieren und Beschimpfen, Beleidigungen, Verleumdungen, das Verbreiten von Gerüchten, die Veröffentlichung entwürdigender Fotos und Videos sowie Gewaltandrohung mit Hilfe elektronischer Medien.

An der TU-Studie nahmen 30 Berliner Schüler zwischen 14 und 17 Jahren teil. Diese Stichprobe sei nicht repräsentativ, sagte Pfetsch. Als tiefergehende qualitative Studie gebe die Untersuchung die alltäglichen Erfahrungen von Jugendlichen aber gut wieder.