Diebstahlversicherung - Über die Hausratversicherung abgesichert

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Diebstahlversicherung als Teil der Hausratsversicherung

Die Zahl der Einbrüche und Diebstähle in Deutschland ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Es ist also nicht verwunderlich, dass die Sorge um die finanziellen Folgen eines Diebstahls die Menschen beschäftigt. Durch teure Elektrogeräte oder andere Wertsachen sind schnell enorme Schäden entstanden. Dazu kommen noch Kosten, die durch den Vandalismus der Diebe entstehen. Absicherung vor dem finanziellen Schaden bieten eigenständige Diebstahlversicherungen oder die Hausratsversicherung.

Eine Versicherung gegen Diebstahl ist fester Bestandteil einer Hausratversicherung. Dabei ist der Versicherungsschutz nicht auf das Haus oder die Wohnung eines Versicherten beschränkt. Unter bestimmten Umständen kann eine Hausratversicherung auch einen Diebstahl während des Urlaubs, aus einem Auto oder sogar die Entwendung einer Handtasche abdecken. Versicherte sollten allerdings vor Abschluss einer Police wissen, dass nicht alle Arten von Diebstahl von Hausratversicherungen übernommen werden.

Welche Arten von Diebstahl gibt es?

Zumeist unterscheiden Versicherungen zwischen einem Diebstahl, dem ein Einbruch vorausging, einem Diebstahl mit Gewaltanwendung und einem einfachen Diebstahl. Die ersten beiden Arten von Diebstahl sind größtenteils von einer Hausratversicherung abgedeckt, die dritte nicht immer. Als Faustregel können sich Versicherte merken, dass die Hausrat-Diebstahlversicherung immer dann greift, wenn der Dieb ein Hindernis überwinden oder Gewalt anwenden muss, um an das Diebesgut zu kommen.

Diebstahl nach Einbruch

Diese Art von Diebstahl liegt vor, wenn Einbrecher sich gewaltsam Zugang zu einem Haus verschaffen um etwas zu stehlen. Auch sind Fälle inbegriffen, in denen Einbrecher durch falsche oder gestohlene Schlüssel ins Haus gelangt sind oder ein Dieb sich im Haus versteckt hat, bis die Bewohner das Gebäude verlassen haben.

Damit die Diebstahlversicherung im Falle eines Einbruchs zahlt, sollte der Versicherte allerdings immer auf einen ausreichenden Diebstahlschutz achten. So sollten Fenster vor dem Verlassen des Hauses immer geschlossen und Türen abgeschlossen werden. Sollte die Versicherung Grund zur Annahme haben, dass der Versicherte fahrlässig gehandelt und damit den Einbruch vereinfacht hat, kann sie nämlich die Zahlung verweigern. Gegen einen Aufpreis lässt sich auch die grobe Fahrlässigkeit in der Diebstahlversicherung mitversichern.

Ist aber eindeutig geklärt, dass keine Fahrlässigkeit vorliegt, übernimmt die Diebstahlversicherung oft nicht nur den Verlust der gestohlenen Dinge, sondern auch die Folgekosten des Einbruchs. Dazu gehören beispielsweise Aufräumarbeiten, Transport und Lagerkosten, Hotelkosten und einiges mehr.

Übrigens ist bei vielen Hausratversicherungen Eigentum auch dann versichert, wenn es sich beispielsweise während eines Urlaubs in einem Ferienhaus befindet. Natürlich muss auch in diesem Fall nachgewiesen werden, dass es den Einbrechern schwer gemacht wurde, in die Räumlichkeiten zu gelangen.

Diebstahl mit Gewalteinwirkung

Im Grunde fällt der Einbruchsdiebstahl auch unter Diebstahl mit Gewaltanwendung. Allerdings umfasst diese Kategorie auch Fälle, in denen Versicherten beispielsweise eine Handtasche auf der Straße gestohlen wird. Manche Policen schließen sogar den Diebstahl von Wertgegenständen aus einem verschlossenen Auto mit ein. Richtwert ist wieder, dass der Versicherte alle Vorkehrungen getroffen hat, diese Gegenstände zu schützen. Muss der Dieb dem Opfer die Tasche entreißen oder ein verschlossenes Auto in einer Tiefgarage aufbrechen, ist es wesentlich wahrscheinlicher, dass der Versicherungsschutz greift.

Einfacher Diebstahl

Von einem einfachen Diebstahl geht eine Versicherung aus, wenn der Täter zur Ausführung des Diebstahls keine besonderen Hindernisse überwinden musste. Im Besonderen fallen darunter:

  • Trickdiebstahl
  • Diebstahl aus Handtaschen (im Unterschied zu einer gewaltsamen Entwendung einer Tasche)
  • Diebstahl durch offene Fenster und unverschlossene Türen

Je nach Police sind diese Schäden komplett, teilweise oder gar nicht versichert. Bei manchen Versicherungen kann man gegen einen Aufpreis auch diese Diebstahlarten versichern. Es empfiehlt sich die Versicherungsbedingungen den Hausratversicherung genau zu studieren, um festzustellen, welche Diebstähle in welchem Umfang abgesichert sind. Mit dem Leistungsvergleich des Verivox Vergleichsrechners sehen Verbraucher auf einen Blick, ob die wichtigsten Schadenfälle übernommen werden.

Sonderfall „Fahrrad“ bei der Hausrat-Diebstahlversicherung

Fahrräder sind nur unter bestimmten Umständen in einer Hausratversicherung mitversichert. Denn die meisten Versicherungen greifen nur dann, wenn das Fahrrad durch ein Schloss gesichert in einem ebenfalls verschlossenen Raum stand, bevor es entwendet wurde. Stand es hingegen (auch angeschlossen) im Freien, greift der Versicherungsschutz einer Hausratversicherung bei einem Fahrraddiebstahl nicht.

Deshalb lohnt es sich für Menschen mit einem wertvollen Rad, eine zusätzliche Fahrradversicherung abzuschließen. Bei manchen Policen ist es allerdings auch möglich, einen Zusatzbaustein in die Hausratsversicherung zu integrieren und den Schutz so in diesem Bereich auszuweiten. Hier sollten die Versicherungsbedingungen geprüft werden, da die Versicherungssumme teilweise eingeschränkt ist.

Eigenständige Diebstahlversicherung

Einige Versicherer bieten auch spezielle Diebstahlversicherungen für bestimmte Wertgegenstände an: Besonders beliebt ist dabei die Handyversicherung oder der Schutz bei Fahrrad- oder E-Bike-Diebstahl. Da aber immer mehr Hausrat-Versicherer ihren Versicherungsschutz bei Diebstahlschutz erweitern, sollten Versicherte überprüfen, ob eine eigenständige Diebstahlversicherung notwendig ist. Möglicherweise sind sie schon durch die Hausratversicherung abgesichert.

Diebstahlversicherung: Auf die Feinheiten achten!

Die Unterscheidung zwischen einem versicherten und einem unversicherten Diebstahl-Fall ist manchmal sehr fein. Deshalb ist es wichtig, vor Abschluss einer Versicherung in den Vertragsbedingungen genau nachzulesen, welche Gegenstände unter welchen Bedingungen abgedeckt sind. Laptops, die in einem Homeoffice verwendet werden, sind beispielsweise nur mitversichert, wenn sie auch privat genutzt werden. Anders sieht es aus bei Geräten, die im Homeoffice ausschließlich gewerblich genutzt werden: Sie zählen nicht zum privaten Hausrat, und falls sie bei einem Einbruchdiebstahl entwendet werden, erstattet die Hausratversicherung sie nicht.

Versicherungskunden, die Wertgegenstände wie Schmuck und Bargeld zu Hause aufbewahren, sollten prüfen, ob die Versicherungssumme einen möglichen Verlust tatsächlich deckt. Es gibt nämlich in dieser Kategorie oft eine Entschädigungsgrenze. Zusätzlich ist zu beachten, dass Wertsachen oft auf eine spezielle Art zu verwahren sind, damit der Versicherungsschutz im Falle eines Diebstahls greift.

Vor Abschluss einer Hausratversicherung, die Diebstahl mit abdeckt, sollten Interessierte eine Inventarliste ihres Besitzes erstellen, um einen Überblick zu haben, welche Gegenstände sie in jedem Fall versichert haben möchten. Das macht es leichter, die ausgewählte Police darauf zu prüfen, ob sie einen ausreichenden Schutz für den wichtigsten Besitz bietet oder ob eine Erweiterung des Diebstahlschutzes durch Zusatzversicherungen sinnvoll ist.

Junge Frau auf einem orangen Fahrrad im Close-up

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