In diesen Urlaubsländern ist ein Euro am meisten wert

22.06.2021 | 17:36

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: Verivox

Die Urlaubssaison ist eröffnet. Nachdem viele Corona-Beschränkungen gelockert wurden oder ganz gefallen sind, steht dem Urlaub im Ausland nichts mehr im Wege. In einem aktuellen Blog-Beitrag verrät der Bundesverband deutscher Banken, wo Urlauber am meisten für ihr Geld bekommen.

Türkei auf Platz 1 im Kaufkraftvergleich

Um die Kaufkraft des Euro im Ausland zu berechnen, wurden die unterschiedlichen Preisniveaus in den Ländern verglichen. Je nach Wirtschaftskraft und Lohnniveau gibt es auch innerhalb der Eurozone Unterschiede, obwohl es hier keine Wechselkurschwankungen gibt.

Auf dem ersten Platz im Kaufkraftvergleich landet den Angaben zufolge die Türkei. Urlauber profitieren hier vom schwachen Kurs der Türkischen Lira. Mit einem Euro können Reisende in der Türkei Waren kaufen, die in Deutschland 1,65 Euro kosten würden. Das ist absolute Spitze unter allen untersuchten Urlaubsdestinationen.

Ostsee-Urlauber kriegen in Polen am meisten fürs Geld

Doch nicht jeder ist ein begeisterter Sonnenanbeter. Wen es weniger ans Mittelmeer, sondern eher an den Ostseestrand zieht, der bekommt bei unseren polnischen Nachbarn am meisten für sein Geld. Im Vergleich erhalten Sie dort für einen Euro Waren und Dienstleistungen, die bei uns etwa 1,45 Euro kosten würden. Sparen können Reisende aber auch an der baltischen Ostseeküste, also in Litauen (1,35 Euro), Lettland (1,28 Euro) oder Estland (1,22 Euro). Sehr viel teurer wird dagegen der Nord- oder Ostseeurlaub in Dänemark: Dort bekommen Urlauber für einen Euro nur so viel, wie in Deutschland für 70 Cent.

Slowenien schont die Geldbörse von Alpinisten

Wer die Berge liebt, bekommt in Slowenien am meisten für sein Geld. Während das Preisniveau in Österreich (0,94 Euro), Frankreich (0,96 Euro) und Italien (1,07 Euro) ähnlich hoch ist wie bei uns, kann sich der Urlaub in den slowenischen Alpen positiv auf das Portemonnaie auswirken. Hier bekommt man Waren und Dienstleistungen, für die man laut Bankenverband in Deutschland über 20 Prozent mehr zahlen würde. Spürbar teurer wird es dagegen in der Schweiz. Hier können sich Reisende für einen Euro gerade mal halb so viel kaufen wie bei uns in Deutschland.