Aktiendepot: Vergleichen, eröffnen, Gebühren sparen

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Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Aktiendepots vergleichen und die Nettorendite steigern
  3. Verschiedene Depotvarianten für unterschiedliche Anlegertypen
  4. ETFs – die Alternative zu klassischen Fonds
  5. Auslandsbörsen
  6. Außerbörslicher Handel
  7. CFD und Forex – das ganz spezielle Trading

Das Wichtigste in Kürze

  • Wer ein günstiges Aktiendepot eröffnen möchte, sollte entscheiden, welches Ziel er mit dem Wertpapierdepot verfolgt, und Depotangebote gründlich vergleichen.
  • Auch bei ähnlichen Handelsangeboten sind die Kosten nicht identisch.
  • Depotverwaltungsgebühren spielen kaum noch eine Rolle. Unterschiede gibt es vor allem bei den Ordergebühren.

Aktiendepots vergleichen und die Nettorendite steigern

Die Rendite aus Wertpapiergeschäften bemisst sich nicht nur am tatsächlichen Gewinn, sondern auch an den Kosten, die mit dem Handeln verbunden sind.

Angenommen, zwei Trader erwerben bei unterschiedlichen Brokern zum identischen Kurs die gleiche Aktie. Beide verkaufen auch wieder zum identischen Kurs, die Abgeltungssteuer ist für beide ebenfalls mit 25 Prozent pro Jahr die gleiche. Kirchensteuer fällt bei keinem der beiden Trader an. Trotzdem kann einer der beiden am Ende des Jahres im Vergleich den höheren Gewinn verbuchen, wenn sich die Kostenstruktur der jeweiligen Anbieter unterscheidet. Bei einem der Aktiendepots fällt etwa eine jährliche Depotverwaltungsgebühr an, bei dem anderen nicht. Ein Broker kann die Courtage prozentual vom Orderwert berechnen, der andere die Ordergebühren als Flat-fee mit fünf Euro kalkulieren.

Bevor es also mit dem Aktienkauf losgeht, geht es darum, ein günstiges Aktiendepot finden und zu eröffnen.

Verschiedene Depotvarianten für unterschiedliche Anlegertypen

Unterschiedliche Anleger verfolgen mit dem Erwerb von Wertpapieren verschiedene Ziele. Viele Broker verzichten inzwischen darauf, eine jährliche Depotgebühr zu erheben. Interessenten sollten beim Vergleich also nicht nur darauf achten, dass das Aktiendepot kostenlos ist, sondern dass es optimal zu den eigenen Zielen passt.

Der konservative Anleger möchte nur Fondsanteile erwerben, diese in sein Wertpapierdepot legen und zuschauen, wie der Anteilswert langsam aber sicher steigt. Andere Anleger nutzen langfristig einen Fondssparplan, um sich eine zusätzliche Altersvorsorge aufzubauen. Für diese Sparer kommt ein anderes Aktiendepot infrage als für den Trader, der aktiv jeden Tag mehrere Positionen handelt und dabei auch auf Echtzeitkurse zurückgreifen muss. Wer sein Geld in Fonds anlegt, ist daran interessiert, dass der Ausgabeaufschlag entweder reduziert ist oder völlig entfällt.

ETFs – die Alternative zu klassischen Fonds

Seit einigen Jahren machen ETFs von sich reden. Das Kürzel steht für Exchange Trading Funds, an der Börse gehandelte Fonds. Die deutsche Bezeichnung lautet "Indexfonds". Damit werden auch schon die beiden großen Unterschiede zu klassischen Fonds deutlich. Klassische Fonds werden üblicherweise über die Fondsgesellschaft bezogen oder an diese zurückgegeben. Dies ist bei einem ETF nicht der Fall.

Ein Indexfonds bildet einen Index nach, beispielsweise den DAX 30 oder den S&P 500. Während bei einem klassischen Fonds das Management permanent durch Umschichtungen versucht, die Rendite zu optimieren, bildet ein Indexfonds den Index dauerhaft ab. Das Fondsmanagement wird nur aktiv, wenn sich die Zusammensetzung des Fons ändert. Vor diesem Hintergrund sind Indexfonds deutlich preiswerter. Anleger, die ein Aktiendepot eröffnen möchten, um ETFs zu erwerben, sollten auf zwei Dinge achten:

  • Eine möglichst große Auswahl an ETFs.
  • Möglichst niedrige Kosten für den Wertpapierhandel.

Auslandsbörsen

Noch spezieller wird es, wenn Börsen im Ausland ins Spiel kommen. Hier gehen die Gebühren für den Handel je nach Aktiendepot weit auseinander. Nicht jeder Broker ermöglicht dazu den Handel an allen Auslandsbörsen. In diesem Zusammenhang stehen die Interessen des Anlegers bei einem Depotvergleich vor den eventuellen Kosten im Vordergrund.

Außerbörslicher Handel

Der außerbörsliche Handel bietet häufig die Möglichkeit, kostenfreie Orders bei ausgewählten Partnern der Broker zu platzieren. Bevor sich ein Anleger für ein Aktiendepot entscheidet, sollte er also nicht nur auf die Kosten für den Handel schauen, sondern erst einmal hinterfragen, welche Absicht er mit dem Depot verfolgt.

CFD und Forex – das ganz spezielle Trading

Der Nutzer eines Fondssparplans ist in der Regel weit davon entfernt, in den CFD- oder Forexhandel einzusteigen. Über einen Depotvergleich kann er sich aber durchaus ein Bild davon machen, worum es bei dieser speziellen Art des Tradings geht. Zahlreiche Broker bieten diesen Handelsmodus im Rahmen des Aktiendepots mit an.

Der Unterschied zwischen CFD-Handel und Forex liegt in den Basiswerten. Bei CFDs (Contracts for Difference, auf Deutsch Differenzkontrakt) gelten Aktien, Rohstoffe oder Indices als Basiswerte, beim Forexhandel sind es ausschließlich Devisenpaare.

In beiden Fällen erwirbt der Trader den Basiswert nicht selbst, sondern ein abstraktes Recht daran. Er setzt auch nicht den vollen Kaufpreis ein, sondern lediglich die Margin, einen Prozentsatz des Handelsvolumens. Die Margin wiederum ergibt sich aus dem Hebel. Angenommen, der Trader möchte für 100.000 Euro US-Dollar kaufen, der Hebel liegt bei 20:1, dann muss er lediglich 5.000 Euro einsetzen. Entwickelt sich der Kurs in die gewünschte Richtung, steht ihm allerdings der volle Gewinn aus 100.000 Euro abzüglich der Kosten für den Broker zu. Lagen die Hebel im Jahr 2017 noch bei 1:200 und 1:400, hat die Bundesregierung diesem Geschäft durch eine Maximierung Einhalt geboten. Die Höhe des Hebels richtet sich nach dem Basiswert und beträgt maximal 1:30. Hintergrund ist, dass bei einem Differenzkontrakt ein Totalverlust möglich ist.

Auf das Trading mit CFDs und Forex sollten sich wirklich nur sehr erfahrene Investoren konzentrieren.