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Umzugskosten finanzieren

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Selbst umziehen oder Umzugsfirma beauftragen?

Die Antwort auf diese Frage hängt von zwei Faktoren ab. Zum einen gibt natürlich die Menge des Umzugsgutes einen Ausschlag. Wer von einer Einzimmerwohnung in die andere zieht, kann alles sehr gut selber bewerkstelligen. War die Wohnung jedoch größer oder es handelt sich um einen Umzug über eine größere Distanz, kann es ratsam sein, ein Umzugsunternehmen zu beauftragen.

Die Kosten des Mietwagens

Wer den Umzug alleine durchführt und keinen Mietwagen benötigt, kommt natürlich am billigsten davon. Wer allerdings einen Transporter mieten will, muss am Wochenende mit Kosten zwischen 50 und 150 Euro am Tag rechnen. Es wird teurer, wenn der Umzugswagen in einer anderen Stadt abgegeben wird, und günstiger, wenn der Umzug an einem Werktag stattfindet. Dazu kommen noch die Aufwendungen für Treibstoff und Versicherung.

Die Kosten des Umzugsunternehmens

Sollten Sie dazu tendieren, ein Umzugsunternehmen zu beauftragen, lassen sich die Kosten nicht pauschal darstellen. Innerhalb eines Ortes beginnt der Preis oft bei 500 Euro und steigt mit der Anzahl der Quadratmeter. Bei einem Langstreckenumzug müssen Sie mit einem Preis ab 1.200 Euro kalkulieren. Diese Zahlen ändern sich natürlich, sobald beispielsweise die Löhne der Umzugshelfer oder der Preis für Diesel steigen. Der Spediteur gibt dies an die Kunden weiter.

Da das Dienstleistungsangebot einer Umzugsfirma aber nicht nur das Auf- und Abladen der Kartons beinhaltet, beeinflussen noch andere Dinge die Umzugskosten, unter anderem:

  • Wer packt die Umzugskartons ein und aus?
  • Muss eine Küche ab- und wieder aufgebaut werden?
  • Wie viele Quadratmeter hat die alte Wohnung?
  • Sollen Möbel zwischengelagert werden?
  • Stellt das Umzugsunternehmen die Umzugskisten?
  • In welchen Etagen befinden sich alte und neue Wohnung?
  • Gibt es einen Aufzug?

Umzugskosten sparen

Um vor plötzlichen Preisänderungen der Umzugsfirma geschützt zu sein, ist es sinnvoll, einen Pauschalpreis zu vereinbaren. Liegt ein Stundensatz zugrunde und der LKW steht auf der Autobahn im Stau, fallen unnötige Kosten an. Sie können auch Geld sparen, wenn Sie auf eigene Umzugskartons zurückgreifen. Diese werden in der regionalen Presse gebraucht meist in der Anzeigenrubrik „Verschiedenes“ angeboten. Beachten Sie aber: Umzugsunternehmen haften im Normalfall nicht, wenn beim Umzug Schäden an Gegenständen entstehen, die die Verbraucher selbst verpackt haben.

Kosten für einen privaten Umzug von der Steuer absetzen

Dem Gesetzgeber ist durchaus bewusst, dass Umzüge teuer sind. Vor diesem Hintergrund sieht er sowohl für private als auch für beruflich bedingte Umzüge eine Steuererleichterung vor. Ist Ihr Umzug privater Natur, können Sie die Kosten für das Umzugsunternehmen als haushaltsnahe Dienstleistung geltend machen. Als haushaltsnahe Dienstleistung sind 20 Prozent von maximal 20.000 Euro, also 4.000 Euro, zulässig. Voraussetzung ist, dass Sie eine ordnungsgemäße Rechnung erhalten und den Rechnungsbetrag per Überweisung begleichen. Barzahlung gegen Quittung wird nicht anerkannt.

Beruflich bedingte Umzugskosten steuerlich absetzen

Hat Ihr Umzug berufliche Gründe, können Sie die Kosten in voller Höhe als Werbungskosten geltend machen. Als Gründe zählen:

  • Kürzerer Weg zur Arbeit
  • Wechsel des Arbeitsplatzes
  • Bessere Arbeitsbedingungen
  • Rückkehr aus dem Ausland

Gemäß Bundesumzugskostengesetz können Sie in Ihrer Steuererklärung folgende Positionen anführen:

  • Beförderungsauslagen: Die Aufwendungen Ihres Umzugsgutes von der bisherigen zur neuen Wohnung inklusive eventueller Autobahngebühren und der Transportversicherung.
  • Reisekosten zum neuen Wohnort: Zusammen mit einer Begleitperson sowie die Kosten für Suche und Besichtigung der neuen Wohnung.
  • Sollten Sie gezwungener Maßen zwei Mietverhältnisse haben, Mietentschädigung für längstens 6 Monate, wenn Sie die Miete für die alte Wohnung wegen bestehender Kündigungsfristen zusätzliche zur Miete der neuen Wohnung weiterzahlen müssen.
  • Mietentschädigung für die neue Wohnung maximal für drei Monate, wenn Sie die neue Wohnung noch nicht bewohnen können.
  • Wohnungsvermittlungsgebühren: Die ortsübliche Maklercourtage für Wohnung und Garage. Sollten Sie jedoch eine Immobilie kaufen, können Sie diese Kosten nicht absetzen.
  • Aufwendungen für Kochherd und Öfen, falls nicht vorhanden, aber notwendig.

Die Umzugskostenpauschale

Der Gesetzgeber sieht auch einen Umzugspauschbetrag (Umzugskostenpauschale) vor. Er kommt bei beruflich bedingten Umzügen und bei Beginn einer Ausbildung oder eines Studiums zum Tragen. Eines der folgenden Kriterien muss dabei erfüllt werden:

  • Der Weg zum Arbeitsplatz und zurück verkürzt sich um mindestens eine Stunde.
  • Der Arbeitsplatz ist leichter erreichbar.
  • Durch den Umzug wird eine doppelte Haushaltsführung vermieden.
  • Ihr Arbeitgeber wünscht den Umzug, beispielsweise weil Sie eine Dienstwohnung nutzen.

Die Höhe der Umzugskostenpauschale gliedert sich für Umzüge, die ab dem ab 01.03.2018 stattfinden, wie folgt:

  • Pauschale für Verheiratete und Lebenspartner: 1.573 €
  • Pauschale für Singles: 787 €
  • Erhöhungsbetrag für Kinder und sonstige Angehörige: 347 €

Im Rahmen des Umzugspauschbetrages können Sie folgende Kosten steuerlich geltend machen:

  • Renovierungsaufwand für die bisherige Wohnung
  • Änderungen an Vorhängen
  • Installation von Elektrogeräten in der Küche
  • Schönheitsreparaturen in der alten Wohnung
  • Kosten für die PKW-Ummeldung
  • Gebühren für einen neuen Telefonanschluss
  • Gebühren für den neuen Personalausweis
  • Umzugsbedingte Unterrichtskosten für Kinder

Wichtig ist, dass Sie grundsätzlich alle Belege aufbewahren. Sie müssen diese zwar nicht mehr mit der Steuererklärung einreichen, aber auf Verlangen des Finanzamtes vorlegen können.

Umzugskosten bei Kündigung wegen Eigenbedarf

Grundsätzlich sieht die Rechtsprechung vor, dass der Mieter bei einer ordnungsgemäßen Kündigung wegen Eigenbedarfs des Vermieters die Umzugskosten in voller Höhe selbst tragen muss, da der Vermieter eine korrekte Kündigung ausgesprochen hat. Lediglich bei einem vorgetäuschten Eigenbedarf hat der Mieter im Rahmen einer Schadensersatzforderung Anspruch darauf, dass der Vermieter die Umzugskosten übernehmen muss.

Es bietet sich allerdings an, dass Mieter und Vermieter einen Aufhebungsvertrag schließen, der auch die Interessen des Mieters berücksichtigt und dem Vermieter mögliche juristische Auseinandersetzungen mit dem Mieter erspart. Gegenstand einer solchen Vereinbarung kann sein, dass der Mieter die Kündigung akzeptiert und auf Rechtsmittel verzichtet. Der Vermieter kann im Gegenzug etwa:

  • die Hälfte der Umzugskosten übernehmen;
  • einen Teil der Maklercourtage des Mieters tragen;
  • auf Schönheitsreparaturen durch den Mieter in der alten Wohnung verzichten.

Wann beteiligt sich das Jobcenter an den Umzugskosten?

Diese Frage ist für die Bezieher von Arbeitslosengeld unter Umständen extrem wichtig. Wer Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch, Buch II (SGB II, besser bekannt als Hartz-IV) bezieht, hat das Recht, seinen Wohnort selbst zu wählen. Dieser Wahlfreiheit stehen allerdings die Kosten, die ein Umzug mit sich bringt, gegenüber. Die wenigsten Bezieher von Grundsicherung können sich einen Umzug leisten. Das Jobcenter beteiligt sich an den Kosten, wenn einer der folgenden Gründe zutrifft:

  • Die Personenzahl im Haushalt verändert sich aufgrund von Familienzuwachs, Heirat oder Scheidung. Die Größe der bezuschussten Wohnung orientiert sich an der Zahl der im Haushalt lebenden Personen.
  • Umzug aus gesundheitlichen Gründen, zum Beispiel, weil der Bezieher eine ebenerdige Wohnung benötigt.
  • Wer an einem weit entfernten Ort arbeitet, hat Anspruch auf eine Wohnung, die näher am Arbeitsplatz liegt. Stuft das Jobcenter die Dauer des täglichen Weges zur Arbeit als unzumutbar ein, übernimmt es die Umzugskosten.
  • Der Vermieter hat eine rechtmäßige Kündigung ausgesprochen, die durch den Mieter nicht verschuldet wurde.
  • Der Zustand der Wohnung macht das weitere Verbleiben darin unzumutbar.
  • Das Jobcenter verlangt den Umzug, da entweder die Wohnung zu groß oder die Miete zu hoch ist.

Welche Kosten übernimmt das Jobcenter?

Das Jobcenter zahlt den Umzug nicht in unbegrenzter Höhe – die Leistungen sind festgelegt:

  • Kosten für Umzugskartons (Urteil des Landessozialgerichtes Celle, Az. L 9 AS 647/07 ER)
  • Kosten für einen Mietwagen
  • eine Pauschale für die Verköstigung und Entlohnung der Umzugshelfer im Umfang von 10 bis 50 Euro
  • die Kosten der Materialien für die Renovierung der alten und/oder der neuen Wohnung, wenn der Mietvertrag die Mieter verpflichtet, die Wohnung bei Auszug zu renovieren beziehungsweise bei Einzug durch eine Renovierung bewohnbar zu machen
  • Das Landgericht Celle hat geurteilt, dass das Jobcenter auch die Kosten für die Umstellung des Telefons und des Internetanschlusses übernehmen muss. (Az.: L 6 AS 1349/13) Eine Mietkaution stellt das Jobcenter nur in Form eines Darlehens zur Verfügung, welches in monatlichen Raten zurückgezahlt werden muss (§ 42a SGB II). Die Höhe der Rate beträgt zehn Prozent des monatlichen Regelsatzes. Allerdings darf das Jobcenter die Rate nicht einfach einbehalten, sondern muss damit warten, bis es die wirtschaftliche Situation des Beziehers erlaubt.

Kann der Mieter den Umzug aufgrund persönlicher Umstände wie fehlender Umzugshelfer oder seiner familiären Situation nicht selbst durchführen, bewilligt das Jobcenter auch ein Umzugsunternehmen. Allerdings muss dafür zunächst ein Kostenvoranschlag des Umzugsunternehmens vorgelegt werden. Das gilt auch für die Nutzung eines Mietwagens. Grundsätzlich hat ein Leistungsbezieher nur Anspruch auf die Kostenübernahme bei einem selbst organisierten Umzug (Bundessozialgericht, Urteil v. 06.05.2010, B 14 AS 7/09 R).

In Ausnahmefällen genehmigt das Jobcenter auch die Kostenübernahme für Annoncen, Makler oder Fahrten zur Wohnungsbesichtigung.

Erfolgt der Umzug auf eigene Initiative und ohne vorherige Abstimmung mit dem Jobcenter, kann es passieren, dass die allgemeinen Leistungen von Hartz-IV gestrichen werden. Die Zahlungen für Miete und Umlagen richten sich weiterhin nach den Kosten der bisherigen Wohnung.

Businesswoman arbeitet an Projekt vor Smartphone und Laptop an Holztisch

Anbieterwechsel beim Umzug

Der Umzug ist ein guter Zeitpunkt, um den Strom-, Gas- und Internetvertrag zu überprüfen und ggf. zum günstigen Anbieter zu wechseln.

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Mieterrechte

Welche Rechte haben Mieter? Tipps zu Betriebskosten, Kündigungsfristen, Schönheitsreparaturen und zur Mietminderung.