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Quelle: Verivox Versicherungsvergleich GmbH, Januar 2018

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Inhalt dieser Seite
  1. Kfz ummelden: wann ist es notwendig?
  2. Welche Kosten entstehen?
  3. Kennzeichen behalten
  4. Erforderliche Unterlagen
  5. Auto anmelden: Fristen
  6. Geschäftlich ein Auto ummelden
  7. Ein Kfz anmelden auf Minderjährige
  8. Neuer Versicherungsschutz nach Ummeldung
  9. Häufig gestellte Fragen

Kfz ummelden: wann ist es notwendig?

Vieles funktioniert heute online, das Auto ummelden gehört leider noch nicht dazu. Wer ein Kfz ummelden oder ein Auto anmelden möchte, muss daher persönlich bei der Zulassungsstelle erscheinen. Ein Kfz ummelden ist immer dann notwendig, wenn der Fahrzeughalter in einen anderen Bezirk umzieht oder aber der Halter wechselt. Ist das Fahrzeug weiterhin mit seinem alten Kennzeichen unterwegs, droht ein Bußgeld. Doch was ist beim Auto ummelden alles zu beachten?

Auto an- oder ummelden: entstehen Kosten?

Ein Kfz anmelden ist ein kostenpflichtiger Verwaltungsakt. Eine bundesweit einheitliche Gebührenordnung gibt es nicht, die Kosten unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. Ein Kfz ummelden kostet durchschnittlich zwischen 20 und 30 Euro. Hinzu kommen die Kosten für ein neues Kennzeichen, wenn sich der Zulassungsbezirk des Autos geändert hat oder ein Wunschkennzeichen verlangt wird. Erfolgt innerhalb des Zulassungsbezirkes lediglich eine Adressänderung, muss der Halter des Fahrzeuges mit einer Gebühr von um die 12 Euro rechnen. Die folgende Liste gibt die durchschnittlichen Kosten an, die beim Auto ummelden entstehen:

  • Umzug innerhalb des Zulassungsbezirks: ca. 12 Euro
  • Kfz anmelden in einem neuen Zulassungsbezirk: zwischen 20 - 30 Euro
  • Kfz ummelden bei Halterwechsel innerhalb des Zulassungsbezirks: ca. 20 Euro
  • Kfz ummelden bei Halterwechsel in einem neuen Zulassungsbezirk: zwischen 25 - 30 Euro
  • Neues Kennzeichen, wenn erforderlich: zwischen 20 - 30 Euro
  • Kfz anmelden mit Wunschkennzeichen: zusätzlich ca. 10 - 15 Euro
  • Neue Umweltplakette: 5 Euro beim Kfz ummelden

Die Zulassungsstelle kann das Auto ummelden verweigern, wenn der Fahrzeughalter für vorherige Dienstleistungen der Behörde noch nicht alle Gebühren beglichen hat. Beträgt der Zahlungsrückstand weniger als 30 Euro, obliegt es dem Ermessen der Zulassungsstelle, ob das Auto Anmelden möglich ist. Der Kfz-Zulassungsvorgang kann ebenfalls verweigert werden, wenn noch Außenstände bei der Kfz-Steuer bestehen.

Online ein Kfz ummelden - ist das möglich?

Kaum zu glauben, aber wahr - ein Auto online anmelden ist in Deutschland nur bedingt möglich. Wer ein Kfz anmelden möchte oder ein gebraucht gekauftes Auto ummelden will, muss in vielen Städten und Landkreisen noch persönlich bei der Zulassungsstelle vorbeischauen. Mit gutem Beispiel gehen Großstädte wie Hamburg voran. Dort kann ein Kfz ummelden komplett online erfolgen. Während die Kfz-Zulassung online beantragt werden kann, muss die Abholung der Kennzeichen und Fahrzeugpapiere dann in einer Postfiliale erfolgen. In vielen Städten ist es mittlerweile allerdings möglich, ein Auto anmelden online wenigstens teilweise durchzuführen.

Die Behörden möchte damit langen Wartezeiten entgegenwirken. Die eigentliche Anmeldung erfolgt jedoch nach wie vor in der Zulassungsstelle. Seit Jahren tüftelt die Bundesregierung an einer Lösung zum Auto ummelden und Kfz anmelden. Mit dem Projekt "i-Kfz" soll eines Tages die komplette internetbasierte Fahrzeugzulassung möglich sein. Erster Schritt war die Online-Abmeldung von Fahrzeugen. Seit dem ersten Oktober 2017 ist die internetbasierte Wiederzulassung auf einen Halter, zum Beispiel, wenn ein Fahrzeug über einen gewissen Zeitraum hinweg stillgelegt wurde, möglich. Im Laufe des Jahres 2018 wird erwartet, dass ein Auto ummelden komplett mit "i-Kfz" ermöglicht wird.

Kennzeichen behalten bei der Kfz Ummeldung

Viele Autofahrer hängen an ihrem Kennzeichen und möchten es gerne mitnehmen, wenn sie das Kfz anmelden müssen, weil sich der Wohnsitz geändert hat. Wer in der Vergangenheit von München nach Hamburg zog, musste sich von seinem liebgewonnenen Kennzeichen verabschieden. Seit 2015 dürfen Fahrzeughalter ihre Kennzeichen bei Wohnortwechsel behalten, auch wenn die neue Adresse im Zuständigkeitsbereich einer anderen Zulassungsstelle liegt. Anders sieht das aus, wenn der Halter wechselt. Wird ein Fahrzeug in einen anderen Bezirk verkauft, ist das Kennzeichen weg. Das Kfz anmelden muss jedoch auch erfolgen, wenn das Kennzeichen beibehalten wird. Schließlich müssen die Daten des Fahrzeughalters eingepflegt werden.

Ist es möglich, ein Wunschkennzeichen beim Auto anmelden zu erhalten?

Wer sein Fahrzeug verkauft und demnächst ein neues Kfz anmelden möchte, kann das Kennzeichen behalten. In diesem Fall muss eine Reservierung des Kennzeichens bei der Zulassungsstelle erfolgen. Die Gebühren für diese Reservierung betragen zwischen 10 und 15 Euro. Auch wer sein neues Kfz ummelden möchte, kann sich das Wunschkennzeichen reservieren lassen. Die meisten Zulassungsstellen bietet das als Onlineservice an. Eine Reservierung ist in der Regel 30 Tage lang gültig. Ein Rechtsanspruch auf die Zuteilung eines Kennzeichens besteht nicht. Zu berücksichtigen ist auch, dass in Deutschland bestimmte Buchstaben-und Zahlenkombinationen auf Autokennzeichen verboten sind. Das gilt für alle Kürzel mit einem nationalsozialistischen Hintergrund wie HH, HJ, SA, SS oder KZ.

Erforderliche Unterlagen zum Auto ummelden

Ein Auto ummelden oder ein Kfz anmelden bei Neuerwerb erfordert jede Menge Papiere. Vor dem Besuch bei der Zulassungsstelle sollten daher die Unterlagen komplett sein, um einen zweiten Besuch zu vermeiden.

Das wird benötigt:

  • Zulassungsbescheinigung Teil 1: Seit Oktober 2005 ersetzt die Zulassungsbescheinigung 1 den Fahrzeugschein. Wenn ein Auto ummelden aufgrund eines Halterwechsels erforderlich ist, behält die Zulassungsstelle die alten Dokumente und händigt entsprechend neue aus. In der Zulassungsbescheinigung 1 sind alle Daten zum Fahrzeug selbst enthalten.
  • Zulassungsbescheinigung Teil 2: Die Zulassungsbescheinigung wird anstelle des alten Fahrzeugbriefs ausgegeben. Während dort bis zu sechs Halter eingetragen werden konnten, ist jetzt nur noch Platz für zwei Besitzer. Beim dritten Mal Kfz ummelden wird eine neue Bescheinigung ausgestellt, die Anzahl der Vorbesitzer entsprechend vermerkt.
  • Versicherungsbestätigung: Wer ein Kfz anmelden oder ein Kfz ummelden möchte, muss nachweisen, dass eine Versicherung besteht. Diese Bescheinigung stellt der jeweilige Versicherer aus.Die eVB-Nummer muss daraus hervorgehen.
  • HU-und AU- Bescheinigungen: Zum Kfz anmelden oder Auto ummelden muss eine gültiges Protokoll der letzten HU und AU zur Behörde mitgebracht werden.
  • Bisheriges Nummernschild: Geht das Auto ummelden mit einem Kennzeichenwechsel einher, muss das alte Nummernschild abmontiert und zur Zulassungsstelle mitgebracht werden. Dort wird es entwertet. Soll das neue Auto ein Wunschkennzeichen erhalten, ist die Reservierungsbestätigung zum Kfz anmelden mitzubringen.
  • Personalausweis: Ein gültiges Ausweisdokument ist beim Auto ummelden mitzubringen. Wird der Reisepass verwendet, muss eine aktuelle Meldebestätigung vorgelegt werden.
  • Bankverbindung: Ein Kfz anmelden ist nur dann möglich, wenn die Einzugsermächtigung für die Kfz-Versicherung von einem Bankkonto erteilt wird. Die Zulassungsstelle hält hierfür ein Formular bereit. Die Bankdaten sollten daher beim Kfz ummelden mitgeführt werden. Ausnahme: Menschen mit den Kürzeln "H", "BI" oder "aG" in ihrem Schwerbehindertenausweis sind von der Kfz-Steuer befreit beim Kfz anmelden.

Warum wird eine eVB-Nummer zum Auto ummelden gebraucht?

2012 hat der Gesetzgeber eingeführt, dass der Nachweis für die Kfz-Haftpflichtversicherung ausschließlich elektronisch erfolgt. Schließt der Kunde eine Versicherung ab, wird ihm eine siebenstellige Kombination mitgeteilt. Die elektronische Versicherungsbestätigungsnummer, kurz eVB-Nummer, ermöglicht es der Behörde, das Bestehen einer Kfz-Versicherung zu beim Auto ummelden überprüfen. Diese Nummer wird in einer zentralen Datenbank von den Versicherern bereitgestellt.

Was ist, wenn die Fahrzeugpapiere fehlen?

Es ist zwar ärgerlich, wenn die Fahrzeugpapiere verloren gegangen sind, jedoch kein Weltuntergang. In der Zulassungsstelle wird eine eidesstattliche Verlusterklärung aufgenommen und unterschrieben und anschließend wird der Verlust der Papiere an das Kraftfahrt-Bundesamt übermittelt.

Bis die neuen Papiere ausgestellt sind, können ein paar Tage vergehen. Die Kosten belaufen sich auf um die 45 Euro für den Fahrzeugschein bis hin zu 70 Euro für den Fahrzeugbrief. Fehlen für ein ausländisches Fahrzeug die COC-Papiere, wird der Hersteller neue Dokumente ausstellen. Die Gebühr für diesen Service beträgt je nach Fabrikat zwischen 50 und 200 Euro. Fehlt hingegen der TÜV-Bericht der letzten Hauptuntersuchung, ist eine Kopie bei der Prüfstelle, die das Fahrzeug abgenommen hat, erhältlich. Die Servicepauschale beträgt 10 Euro. Da alle Daten der Hauptuntersuchung zentral gespeichert werden, kann prinzipiell jede beliebige Prüfstelle eine Kopie aus dem System herauslassen. Allerdings ist der Service dann etwas teurer.

Wo können Fahrzeuge umgemeldet werden?

Ein Auto anmelden erfolgt bei der Zulassungsstelle, an der ein Fahrzeughalter seinen Hauptwohnsitz hat. Meist hat diese ihren Sitz im Bürgerbüro, Rathaus oder Landratsamt. Außer in Hamburg ist es in allen deutschen Städten noch nicht möglich, das Kfz ummelden komplett online zu erledigen. Manche Ämter bieten die Terminvereinbarung im Internet an, um entsprechend lange Wartezeiten zu vermeiden, bei anderen Zulassungsstellen können Teile der An-oder Ummeldung online erledigt werden.

Ein Auto anmelden oder ein Kfz ummelden dauert, sofern ein Termin vereinbart wurden und alle Unterlagen vorhanden sind, nicht länger als 30 Minuten.

Wer kann ein Auto anmelden?

Die Abmeldung eines Fahrzeuges kann in der Deutschland jeder vornehmen, der die für diesen Vorgang notwendigen Papiere vorlegt. Ein Kfz ummelden oder ein Kfz anmelden kann jedoch nur durch den Haltes des Fahrzeuges selbst erfolgen. Allerdings besteht die Möglichkeit, eine Vertrauensperson mit einer schriftlichen Vollmacht zu versehen und das Auto anmelden in der Zulassungsstelle vorzunehmen. Wichtig ist, dass die bevollmächtigte Person das ausgefüllte und unterschriebene Formular für den Einzug der Kfz-Steuer dabei hat. Wer ein Auto anmelden mit Vollmacht durchführt, muss neben den notwendigen Papieren auch selbst seinen Ausweis dabeihaben.

Beim Kfz ummelden auch an die Umweltplakette denken

Viele deutsche Städte sind als Umweltzone ausgewiesen. Das bedeutet, dort dürfen nur Fahrzeuge mit einer gültigen Feinstaubplakette unterwegs sein. Einmal ausgestellt, ist die Umweltplakette unbefristet gültig. Wenn beim Kfz ummelden jedoch ein neues Kennzeichen vergeben wird, ist auch eine neue Plakette fällig. Denn die Nummer auf der Plakette muss mit dem Kfz-Kennzeichen übereinstimmen. Wer dann einfach mit der alten Plakette weiterfährt, der riskiert ein Bußgeld.

Ein Auto ummelden aufgrund Halterwechsels: Was passiert mit der Versicherung?

Beim Umzug innerhalb des bisherigen Wohnortes wird dem Versicherer beim Kfz ummelden lediglich die neue Anschrift mitgeteilt. Geht es jedoch in eine andere Stadt, dann muss die eVB-Nummer der Zulassungsstelle im neuen Bezirk vorgelegt werden, damit der Versicherungsschutz nachgewiesen werden kann. Ändert sich mit einem Umzug die Regionalklasse für das Fahrzeug, kann sich das auch auf den Versicherungsbeitrag auswirken. Alle Ummeldungen, für die eine eVB-Nummer notwendig ist, werden automatisch an den Versicherer gemeldet. Bestand ein Versicherungsvertrag für ein vorhergehendes Fahrzeug, informiert die Zulassungsstelle beim Kfz anmelden ebenfalls die Versicherung. Der Vertrag endet bei Abmeldung des Fahrzeugs automatisch, für das neue Auto wird ein neuer Vertrag geschlossen.

Auto anmelden: Fristen

Die Behörden bleiben ein wenig schwammig, was die Frist angeht, wenn es das Auto ummelden betrifft. Es heißt, das Kfz anmelden müsse unverzüglich erfolgen. Auch wenn bei einem Umzug viele Dinge organisiert werden wollen, sollte der Gang zur Zulassungsstelle nicht lange aufgeschoben werden. Denn Klarheit verschafft ein Blick in den Bußgeldkatalog.

Erfolgt die meldepflichtige Änderung nicht unverzüglich, sind 15 Euro Buße fällig. Bei einem Wechsel des Fahrzeughalters wird es sogar noch teurer, hier drohen 40 Euro Bußgeld. Problematisch wird es dann, wenn die Polizei aufgrund einer Ordnungswidrigkeit oder eines Unfalls den Fahrzeughalter nicht einwandfrei ermitteln kann. Hier fällt die Geldstrafe mitunter empfindlich aus. Sachbearbeiter sind erfahrungsgemäß bei einer Verspätung von bis zu einem Monat kulant. Manche verzichten sogar auf das Bußgeld, wenn beim Kfz anmelden eine Frist von drei Monaten überschritten wurde.

Darauf verlassen sollten sich Fahrzeughalter jedoch nicht, eine Ermahnung wird trotzdem ausgesprochen. Wenn das Auto ummelden nach sechs Monaten immer noch nicht passiert ist, versteht die Zulassungsstelle allerdings keinen Spaß mehr. Das Verbummeln der An-oder Ummeldung kann dann eine Strafe von 100 Euro nach sich ziehen.

Geschäftlich ein Auto ummelden

Wenn das Kfz anmelden nicht für eine Privatperson erfolgt, benötigt die Zulassungsstelle neben dem Personalausweis des Anmeldenden weitere Dokumente. Unterschieden werden in der Regel folgende zwei Fälle:

  1. Bei einer Firma: Handelsregisterauszug oder die Gewerbeanmeldung mit Firmenanschrift
  2. Bei einem eingetragenen Verein: kompletter Vereinsregisterauszug, Briefkopf des Vereins mit vollständiger Anschrift.

Ein Kfz anmelden auf Minderjährige

Ein Auto ummelden auf einen Minderjährigen ist nur möglich, wenn aufgrund einer Schwerbehinderung die Voraussetzungen nach § 3a Kraftfahrzeugsteuergesetz erfüllt sind oder die noch nicht volljährige Person für das zulassungspflichtige Fahrzeug eine Fahrerlaubnis besitzt, wie das im Rahmen des Modells "begleitetes Fahren ab 17" möglich ist. Die Erziehungsberechtigten müssen ihre Zustimmung zum Auto anmelden schriftlich erklären.

Zeit, über den Versicherungsschutz nachzudenken

Ein Kfz ummelden ist der ideale Zeitpunkt, um über das Thema Autoversicherung nachzudenken. Zum einen gehört der bestehende Versicherungsschutz überprüft, denn oft ist der alte Tarif zu teuer. Bei einem Umzug aufs Land sollte die Police Wildschäden abdecken. Durch eine Änderung der Regionalklasse kommt es eventuell zu höheren Beiträgen. Daneben kann es sinnvoll beim Auto ummelden sein, statt einer Vollkaskoversicherung jetzt auf Teilkasko zu gehen.

Wenn ein Auto innerhalb der Familie übernommen wurde, macht sich ein Übertragen der Schadenfreiheitsklasse bezahlt. Die günstigsten Tarife für die individuellen Bedürfnisse bei der Kfz-Versicherung finden preisbewusste Autofahrer im Versicherungsvergleich auf Verivox.de.

Häufig gestellte Fragen

Für die Zulassung eines Neufahrzeugs benötigen Sie folgende Unterlagen:

  • Personalausweis oder Reisepass mit Meldebestätigung
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (vormals Fahrzeugbrief)
  • elektronische Versicherungsbestätigung Ihres Versicherungsunternehmens (vormals Deckungskarte)
  • Einzugsermächtigung für die Kfz-Steuer (nicht bei allen Zulassungsstellen notwendig)

Für die Zulassung eines Gebrauchtwagens benötigen Sie zusätzlich folgende Unterlagen:

  • Zulassungsbescheinigung Teil I (vormals Fahrzeugschein)
  • Bescheinigung über eine gültige Hauptuntersuchung
  • für abgemeldete Fahrzeuge: Abmelde- und Stilllegungsbescheinigung

Sie können auch eine andere Person mit der Fahrzeugzulassung beauftragen. Hierzu bedarf es einer schriftlichen Vollmacht des Fahrzeughalters. Die mit der Zulassung des Fahrzeugs beauftragte Person muss neben dem eigenen Personalausweis auch den Personalausweis des Halters bzw. dessen Reisepass mit Meldebestätigung bei der Kfz-Zulassungsstelle vorlegen.

Weitere Informationen: Kfz-Zulassung, elektronische Versicherungsbestätigung

Für die Außerbetriebsetzung Ihres Fahrzeugs benötigt die Zulassungsbehörde folgende Unterlagen:

  • Zulassungsbescheinigung Teil I (vormals Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (vormals Fahrzeugbrief)
  • Kennzeichenschilder
  • ggf. Verbleib- bzw. Verwertungsnachweis

Mit der elektronischen Versicherungsbestätigung (eVB) können Sie gegenüber der Kfz-Zulassungsstelle nachweisen, dass Ihr anzumeldendes Fahrzeug über einen Kfz-Haftpflichtversicherungsschutz verfügt.

Die eVB-Nummer wird Ihnen vom Versicherungsunternehmen mitgeteilt und behält zumeist 12 Monate ihre Gültigkeit. In den meisten Fällen übermittelt der Versicherer die eVB-Nummer bereits kurz nach Antragstellung an Sie. Sie benötigen die eVB-Nummer, um glaubhaft zu belegen, dass Ihr Fahrzeug über eine vorläufige Deckung im Bereich der Kfz-Haftpflicht verfügt. Die Zulassungsbehörde ruft mithilfe der eVB-Nummer Ihre Daten ab. Nach der Überprüfung anhand der Personalien erfolgt die Zulassung Ihres Fahrzeugs.

Mehr zum Thema: eVB-Nummer.

Die Beitragsbemessung der Versicherer erfolgt anhand von objektiven und subjektiven Gefahrenmerkmalen. Die objektiven Merkmale umfassen Angaben zum Fahrzeug wie zum Beispiel die Art des Fahrzeugs und die Motorstärke. Subjektive Merkmale sind mit der zu versichernden Person verbunden. Hierzu zählen beispielsweise Wohnort, Beruf, Schadenfreiheitsklasse oder auch die Dauer des Führerscheinbesitzes.

Schadenfreiheitsklasse und Schadenfreiheitsrabatt

Die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) und der Schadenfreiheitsrabatt (SF-Rabatt) sind maßgeblich für die Höhe der zu zahlenden Prämien in der Kfz-Haftpflicht- und der Vollkaskoversicherung. Die Einstufung in eine der SF-Klassen erfolgt anhand der Anzahl der Jahre, die Sie ununterbrochen schadenfrei in einem bestehenden Versicherungsverhältnis gefahren sind. Die Schadenfreiheitsklasse ist somit Ausdruck Ihres Fahrverhaltens. Während die Bestimmung der SF-Klasse einheitlich geregelt ist (SF-Klasse 8 = 8 schadenfreie Jahre), ist die Zuordnung der Beitragssätze zu den SF-Klassen von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich. Diese Zuordnung nennt man Schadenfreiheitsrabatt. Beispiel: Besitzt ein Versicherungsnehmer die SF-Klasse 18, kann der ihm zugewiesene Schadenfreiheitsrabatt bei Versicherer A 35 Prozent, bei Versicherer B hingegen 40 Prozent betragen.

Schadenklasse

Die SF-Klassen werden ergänzt durch die Schadenklassen S und M. Die Einstufung in eine Schadenklasse erfolgt, wenn Sie aufgrund eines Schadens in eine niedrigere SF-Klasse zurückgestuft werden sollen. Fahren Sie aber bereits in der niedrigen SF-Klasse, erfolgt die Rückstufung in eine Schadenklasse. Die Schadenklassen finden Anwendung in der Kfz-Haftpflicht- und in der Vollkaskoversicherung.

Regional- und Typklasse

Die Regionalklasse beschreibt einen Indexwert, der für die Berechnung der Beitragsprämien in der Kfz-Versicherung herangezogen wird. Die Bestimmung der Regionalklasse ist unter anderem abhängig von der Unfallhäufigkeit und den Straßenverhältnissen innerhalb des Zulassungsbezirks, in dem der Versicherungsnehmer sein Fahrzeug angemeldet hat. Je höher die Unfallstatistik ausfällt und je schlechter die Straßenverhältnisse sind, desto höher ist die Regionalklasse und desto höher werden auch die Beiträge zur Kfz-Versicherung bemessen. Fahrzeugeigenschaften spielen hingegen bei der Eingruppierung in eine Regionalklasse keine Rolle.

Die Typklasse definiert das individuelle Unfallrisiko eines Fahrzeugmodells basierend auf Auswertungen der jährlichen Schadenstatistik. Ausgehend von dem Grundgedanken der Beitragsgerechtigkeit werden die im Laufe des Jahres entstandenen Schäden den verschiedenen Fahrzeugmodellen zugeordnet. Fällt die Schadens- und Unfallbilanz eines Fahrzeugmodells überdurchschnittlich hoch aus, steigen die Typklasse des Modells und damit gleichzeitig die Kosten für die Kfz-Versicherung. Die Zuordnung von Fahrzeugmodellen zu Typklassen wird jährlich überprüft und angepasst.

In der Kfz-Haftpflichtversicherung gibt es 16 Typklassen (10-25), in der Vollkaskoversicherung 25 (10-34), in der Teilkasko 24 (10-33). Die Typklasse ihres Fahrzeugs erfahren Autofahrer unter https://www.dieversicherer.de/versicherer/entdecken/typklassenabfrage.

Übersicht: Welche Faktoren spielen bei der Berechnung der Kfz-Versicherungsbeiträge eine Rolle?

  • Typklasse
  • Regionalklasse
  • Schadenfreiheitsklasse (Nur bei Haftpflicht und Vollkasko)
  • Schadenfreiheitsrabatt (Nur bei Haftpflicht und Vollkasko)
  • Nutzungsart
  • Alter des Fahrzeugs
  • Alter des Versicherungsnehmers
  • Beruf des Versicherungsnehmers
  • Jährliche Fahrleistung
  • Einträge im Verkehrszentralregister in Flensburg
  • ZahlungsartHöhe der gewünschten Deckungssumme
  • Zahl der berechtigten Fahrer
  • Nachlässe für Eigentümer von Wohnraum
  • Ort des nächtlichen Parkens
  • Besitz der Bahncard oder Mitgliedschaft im Automobilclub
  • Höhe der Selbstbeteiligung
  • Über die genannten Faktoren hinaus können die einzelnen Versicherungsgesellschaften auch weitere Kriterien zur Beitragsbemessung heranziehen.

Ja. Ihr Schadenfreiheitsrabatt wird vom alten an den neuen Versicherer gemeldet, inklusive der mittlerweile abgewickelten Schäden.

Genau genommen meldet der Versicherer die schadenfreien Jahre. Acht schadenfreie Jahre ergeben Schadenfreiheitsklasse 8. Daraus ergibt sich der sogenannte Schadenfreiheitsrabatt, zum Beispiel 40 Prozent. Das heißt, Sie zahlen 40 Prozent der Grundprämie. Diese Prozentsätze sind übrigens nicht bei allen Versicherern einheitlich. Entscheidend ist deshalb nicht, dass der Prozentsatz übernommen wird, sondern die Zahl der schadenfreien Jahre.

Tipp: Sie hatten beim alten Versicherer einen Rabattschutz vereinbart und es wurde ein Schaden reguliert? Dann hat der alte Versicherer Sie vorerst nicht in eine teurere SF-Klasse zurückgestuft. Das ändert sich bei einem Wechsel des Anbieters. Der alte Versicherer meldet den Schaden und der neue Versicherer wird sie zurückstufen. Prüfen Sie, ob sich der Wechsel dann noch lohnt. Und bedenken Sie vor Abschluss des Rabattschutzes, dass Sie sich unter Umständen sehr lange an den Anbieter binden.