App ist die Abkürzung für „Application“, was mit „Anwendung“ übersetzt werden kann. Apps sind Software-Anwendungen für Smartphones oder Tablet-PCs, die über einen im Betriebssystem integrierten Onlineshop bezogen und direkt auf das mobile Gerät übertragen werden können.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Smartphones als Alleskönner
  3. Die Verivox-App
  4. Von wegen neuer Hype - Apps gibt es schon, seit es Handys gibt
  5. Auch bei Apps auf Datenschutz achten
  6. Verwandte Themen
  7. Jetzt Handytarife vergleichen

Das Wichtigste in Kürze

  • Die kleinen Anwendungen für die jeweiligen Endgeräte werden über die jeweils von den Plattformen zur Verfügung gestellten Stores zum Herunterladen angeboten.
  • Es ist zwar möglich Apps aus nicht-offiziellen Quellen zu laden, das wird aber nicht empfohlen.

Smartphones als Alleskönner

Charakteristisch für Apps ist, dass sie immer speziell an die Zielplattform, beispielsweise bei Android der Play Store, Apple's App Store, Nokias Ovi Store, AppWorld von RIM für die Blackberry-Geräte oder PlayNow von Sony Ericsson angepasst sind. Sie können ganz einfach über den entsprechenden Shop heruntergeladen und auf dem Tablet-PC oder Smartphone installiert werden. Es ist jedoch nicht möglich, beispielsweise eine Android-App auf einem iPhone aufzuspielen, weshalb Softwarefirmen eine Anwendung für jedes mobile Gerät einzeln entwickeln oder zumindest anpassen müssen.

Die Auswahl an Funktionen ist gigantisch, und die Anzahl wächst tagtäglich - so dass es inzwischen auch Apps gibt, die helfen, den Überblick über die zahlreichen Anwendungen zu behalten.

Die Verivox-App

Apps können Spiele, Barcodescanner oder auch ein Tarifrechner sein - wie die App von Verivox zeigt. Die Verivox-App bietet nicht nur einen Strom- und Gaspreisvergleich für unterwegs, sondern zahlreiche weitere nützliche Funktionen.

Von wegen neuer Hype - Apps gibt es schon, seit es Handys gibt

Die ersten Handys enthielten in der Regel bereits kleine Anwendungen wie beispielsweise Kalender, Taschenrechner oder Spiele, die für das jeweilige Betriebssystem konzipiert und vorinstalliert waren. Dank Java bekamen Nutzer später auch die Möglichkeit, kleine Anwendungen von ihrem Mobilfunkbetreiber oder aus dem Internet via WAP herunterzuladen. Jedoch wurden diese recht simplen Anwendungen kaum nachgefragt. Erst die modernen Smartphones und die entsprechend stabile Internetverbindung via UMTS brachten den Durchbruch. Während Apps im Apple Store in der Regel Geld kosten, bietet Google Play Store zum größten Teil kostenfreie Apps an, die zumeist aus freier bzw. quelloffener Software bestehen. Die Einnahmen teilen sich die App-Entwickler und die vertreibende Plattform. Apple, Google und Microsoft behalten etwa 30 Prozent des Kaufpreises einer App als Provision ein.

Im Regelfall werden die Apps vor der Veröffentlichung durch die Portalbetreiber überprüft – außer bei Google Play Store. Apps von Drittanbietern für das Open Source-Betriebssystem werden nicht kontrolliert, bevor sie veröffentlicht werden. Nur wenn Nutzer Apps bemängeln, werden sie geprüft, gegebenenfalls sogar gelöscht. Diese Offenheit hat Vor- und Nachteile: Dem Benutzer eröffnet sich so auf der einen Seite ein erheblich weiteres Spektrum an verfügbaren Anwendungen. Auf der anderen Seite erhöht sich auch die Gefahr von Missbrauch.

Auch bei Apps auf Datenschutz achten

Durch manche Apps können Dritte unbefugt auf persönliche Daten zugreifen, die auf dem Gerät gespeichert sind. Deshalb darf man die Vertraulichkeit und Sicherheit des Smartphones und Tablet-PCs nicht auf die leichte Schulter nehmen. Nutzer sollten sich genau überlegen, welche Apps sie installieren. Bei manchen Apps werden personen- und ortsgebundene Daten vom Anbieter der Software gesammelt, verarbeitet und weitergegeben.

Zudem besteht die Gefahr, dass als App getarnte Schadsoftware installiert wird. Darüber, ob eine App vertrauenswürdig ist, können die Bewertungen anderer Anwender Auskunft geben - im Zweifelsfall sollte lieber auf die Installation verzichtet werden. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät dazu, die mobilen Geräte genauso wie einen Computer oder Laptop zu behandeln: Virenscanner und regelmäßige Updates des Betriebssystems sind ein Muss. Außerdem sollten sensible Zugangsdaten erst gar nicht auf dem Gerät gespeichert, sondern stattdessen bei Bedarf manuell eingegeben werden.

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