Privathaftpflicht für Mieter vergleichen

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Privathaftpflicht bei Beschädigung des Vermietereigentums

Es gibt keine spezielle Haftpflichtversicherung für Mieter. Aber für jeden, der zur Miete wohnt, gehört eine Privathaftpflichtversicherung zum unumgänglichen Schutz vor selbst verursachten Sachschäden am Eigentum des Vermieters. Generell tritt eine private Haftpflichtversicherung für die Fälle ein, in denen ein Versicherter versehentlich Sachwerte beschädigt oder Verletzungen und Beeinträchtigungen von Personen verursacht.

Unter den Risiken, die bei jedem Menschen bestehen, aus Versehen fremdes Eigentum zu beschädigen, rangiert die Mietwohnung ganz oben. Die Wahrscheinlichkeit, dass im Alltag durch eine Unachtsamkeit etwas zu Schaden kommt, ist recht hoch. Schnell können dann Schadenersatzforderungen zustande kommen, die sogar den Betrag einer kompletten Jahresmiete deutlich übersteigen. Daher sollte jede Person – unabhängig davon ob sie Mieter ist – mit einer Privathaftpflicht abgesichert sein. Beim unabhängigen Verbraucherportal Verivox können Sie Tarife vergleichen und eine Police abschließen.

Immer mehr Vermieter fordern eine Haftpflichtversicherung

Immer mehr Vermieter von privaten Wohnungen lassen sich vorsichtshalber auch einen Nachweis darüber vorlegen, dass ein zukünftiger Bewohner ihres Eigentums haftpflichtversichert ist, um im Schadenfall die Kosten auch begleichen zu können. Klauseln im Mietvertrag, die eine Haftpflichtversicherung vorschreiben, sind laut aktueller Rechtssprechung im Mietrecht jedoch unzulässig und unwirksam. Vermieter bevorzugen bei der Auswahl des künftigen Mieters jedoch oft solche mit einer Versicherung.

Umfassender Schutz für wenig Geld

Haftpflichtversicherungen sind, gemessen am Schutz, den sie bieten, vergleichsweise günstig. Die meisten gemeldeten Schäden bei diesem Versicherungstyp sind Sachschäden. Personenschäden sind deutlich seltener, bergen jedoch ein äußerst hohes Schadenspotential. Die Anbieter solcher Schutzpolicen orientieren sich bei ihrer Tarifgestaltung daher eher an den alltäglichen Risiken.

Welche Risiken bestehen für Mieter?

  • Schon der Verlust eines kleinen Gegenstands wie dem Haustürschlüssel kann teuer werden, wenn es sich beispielsweise um einen Generalschlüssel handelt. Durch den Abschluss einer Schlüsselversicherung kann ein Schlüsselverlust mitversichert werden.
  • Beim Einzug oder Auszug können durch den Möbeltransport Wände, Türen, Treppen oder Fenster Schaden nehmen. Werden diese Schäden durch Bekannte verursacht, die beim Umzug aushelfen, handelt es sich um sogenannte Gefälligkeitsschäden.
  • Herabfallende Gegenstände oder Brandflecken beschädigen vielleicht Fußböden, die zur Grundausstattung der Wohnung gehören, überlaufendes Wasser kann sogar bis ins Mauerwerk einer Decke eindringen.
  • Fest eingerichtete, im Mietpreis enthaltene Einrichtungsgegenstände wie Küchen, Bäder oder auch anderes Interieur können – über die natürliche Abnutzung hinaus – durch ein Missgeschick beschädigt werden.

Die eigene private Haftpflichtversicherung schützt aber auch vor Forderungen eines Vermieters, die ungerechtfertigt sind.

Zusätzlicher Rechtsschutz als Standardbaustein der privaten Haftpflicht

Nicht selten kommt es vor, dass Reparaturkosten zu hoch angesetzt sind, grundsätzlich nicht nötig wären oder der Schaden gar nicht vom Mieter herrührt. Statt eines Konflikts, der dann oft auch zu Lasten eines guten Verhältnisses zwischen Mieter und Vermieter geht, schaltet sich hier die eigene Haftpflichtversicherung ein. Die Schadenregelung erfolgt immer im Rahmen einer eingehenden Prüfung des Falles. Unberechtigte oder zu hohe Forderungen federn die Rechtsabteilungen der Versicherungsgesellschaft, indem sie zum Beispiel auch Gutachter und Sachverständige zu Rate ziehen, ab. Ansonsten profitiert der Versicherte immer von der unkomplizierten Regulierung des Schadens.

Leistungsumfang genau prüfen

Versicherte sollten darauf achten, dass in den Vertragsklauseln nicht ausgerechnet jene Fälle ausgeschlossen sind, die eigentlich mitversichert sein sollen. Verträge mit besonders günstigen Tarifen können den Preisvorteil meistens nur dadurch erreichen, dass bestimmte Risiken nicht mitversichert sind. Mieter müssen also darauf achten, dass die Haftung für mögliche Schäden an einer Mietwohnung im Vertrag eingeschlossen ist.

Die Deckungssumme bei Mietsachschäden

Insbesondere bei der Versicherung von Mietsachschäden lohnt sich ein Blick auf die Deckungssumme bis zu der der Versicherer einen Schaden übernimmt. Generell sollte diese Versicherungssumme bei mindestens 3 Millionen Euro liegen. Dies scheint auf den ersten Blick sehr viel Geld zu sein, doch gerade im privaten Bereich bei Personenschäden kommen solche Beträge schnell zusammen.

Bei Mietsachschäden wird die Versicherungssumme oft begrenzt. Doch auch hier sollten Schäden von mindestens 300.000 Euro gezahlt werden. Im Leistungsvergleich von Verivox können Versicherte jedoch genau nachvollziehen, in welcher Höhe Mietsachschäden versichert sind.

Von Kindern verursachte Schäden

Zu den häufig zu prüfenden Einzelfällen gehören Schäden, die Kinder unterschiedlicher Altersstufen am Eigentum eines Vermieters verursachen. Obwohl Eltern oft gar nicht haften müssten, wollen sie für den Schaden aufkommen. Einige Versicherer bieten im Rahmen der Familienhaftpflichtversicherung auch eine Deckung in festgelegter maximaler Höhe von Schäden, die das sogenannte „deliktunfähige“, weil eigentlich noch nicht haftbar zu machende, Kind verursacht.

Unterschied zwischen Mietwohnung und Mietgegenstand

Vor jedem Abschluss einer Haftpflichtversicherung – oder Wechsel in einen anderen Tarif oder zu einem anderen Anbieter – sollten Interessenten stets beachten: Die Mietwohnung kann und sollte auch unbedingt im Schutzpaket eingeschlossen sein. Andere gemietete oder geliehene, sogenannte bewegliche Gegenstände sind aber von der Haftung im Schadenfall ausgeschlossen. Wer sich Gerätschaften oder anderweitige Dinge leiht, kann sich nicht auf seine private Haftpflichtversicherung berufen, wenn er diese während des Transports oder Gebrauchs schädigt. Für solche Fälle sehen Miet- und Leihverträge in der Regel auch einen eigenen, temporären Versicherungsschutz während der Mietzeit vor.

Private Haftpflichtversicherung ersetzt Hausratversicherung nicht

Mieter können auch eine gesonderte Hausratversicherung abschließen. Allerdings ersetzt diese keineswegs – obwohl häufig angenommen – die Haftpflichtversicherung. Die Hausratversicherung kommt ausschließlich für Schäden auf, die durch höhere Gewalt, also durch Brand, Unwetter oder andere unvorhersehbare Einflüsse an den Einrichtungsgegenständen des Mieters entstehen.

Kurz gesagt: Wer sich nur gegen mögliche Kosten durch selbst verursachte Sachschäden an Fremdeigentum schützen möchte, kommt mit einer privaten Haftpflichtversicherung aus.

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