Schutz für die ganze Familie

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Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Haftpflichtversicherung für die ganze Familie
  3. Eltern haften für ihre Kinder
  4. Versicherte Personen
  5. Haftpflicht für deliktunfähige Kinder
  6. In diesen Fällen zahlt die Haftpflicht nicht
  7. Auf Tarif-Unterschiede achten
  8. Die richtige Versicherung finden
  9. Weitere notwendige Haftpflichtversicherungen

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Familienhaftpflicht schützt Eltern und Kinder.
  • Volljährige Kinder sind bis zum Ende der ersten Ausbildung mitversichert.
  • Familien mit kleinen Kindern sollten darauf achten, dass auch deliktunfähige Kinder versichert sind.

Haftpflichtversicherung für die ganze Familie

Wer anderen Menschen einen Schaden zufügt, muss dafür haften und die finanziellen Konsequenzen tragen. Das gilt nicht nur für kleine Missgeschicke, wenn etwa beim Fußballspielen eine Fensterscheibe zu Bruch geht. Auch bei fahrlässig verursachten Unfällen, die einen hohen Schaden nach sich ziehen, steht der Verursacher in der Pflicht.

Mit der privaten Haftpflichtversicherung für die Familie können Sie sich vor Haftungsansprüchen schützen, die im schlimmsten Fall Ihre finanzielle Existenz bedrohen können. Die Schadensfälle gliedern sich dabei in zwei Bereiche:

  • Sachschäden: Hierbei handelt es sich um die Beschädigung oder Zerstörung von Gegenständen, bei denen im Haftpflichtfall der Geschädigte Anspruch auf Reparatur oder Ersatz des Zeitwertes hat. Die private Haftpflichtversicherung übernimmt die Zahlung.
  • Personenschäden: Dazu zählen in erster Linie Behandlungskosten nach fahrlässig verursachten Verletzungen, Schmerzensgeld oder Rentenzahlungen bei dauerhafter Arbeitsunfähigkeit des Geschädigten. Die Kosten, die schnell fünf- oder gar sechsstellige Größenordnungen erreichen können, trägt ebenfalls die Haftpflichtversicherung.

Familienhaftpflicht: Eltern haften für ihre Kinder

An Baustellen oder Spielplätzen befinden sich häufig Schilder mit der Aufschrift "Eltern haften für ihre Kinder". Dies bezieht sich in erster Linie auf die Verletzung der Aufsichtspflicht: Wenn Eltern nicht nach ihren Kindern schauen und diese einen Schaden verursachen, können die Eltern als Aufsichtspflichtige zur Verantwortung gezogen werden.

Anders ist die Rechtslage, wenn das Kind schon etwas älter ist, nicht mehr ständig beaufsichtigt werden muss und die Folgen seines Handelns schon selbst einschätzen kann. Dann haften die Eltern nicht für Schäden, die das Kind verursacht hat. Allerdings kann es unter Umständen im Nachhinein zur Verantwortung gezogen werden, wenn es volljährig ist und ein eigenes Einkommen hat.

Mit dem Abschluss einer Familienhaftpflichtversicherung können Sie sich vor Ansprüchen schützen – unabhängig davon, ob die Ursache für den Schadensfall in der Verletzung der Aufsichtspflicht liegt oder nicht.

Wer ist alles in der Haftpflicht für die Familie mitversichert?

Die Familienhaftpflichtversicherung bietet in einer einzigen Police Versicherungsschutz für Eltern und Kinder. Mitversichert ist neben dem Versicherungsnehmer zunächst der Lebenspartner. Dabei muss es sich nicht zwangsläufig um ein verheiratetes Ehepaar handeln. Auch unverheiratete Partner mit gemeinsamen Kindern können von der günstigen Familienhaftpflicht profitieren, wenn alle zusammen im gleichen Haushalt leben. Wenn die Eltern hingegen getrennt leben, benötigt jeder eine eigene Police.

Darüber hinaus genießen die im Haushalt lebenden Kinder ebenfalls Versicherungsschutz. Wenn Eltern getrennt leben, sollte das Elternteil, bei dem die Kinder wohnen, den Nachwuchs über die Familienhaftpflicht mitversichern.

Wie lange sind Kinder bei den Eltern mitversichert?

Die Mitversicherung der Kinder in der Privathaftpflicht gilt zunächst einmal solange die Kinder minderjährig sind und mit den Eltern zusammenleben.

Ab dem 18. Geburtstag sind in der Regel die Kinder weiter mitversichert, wenn sie sich noch in der ersten Ausbildung befinden – und zwar unabhängig davon, ob sie bei den Eltern wohnen oder schon eine eigene Studentenbude bezogen haben. Ebenfalls mitversichert sind volljährige Kinder nach einer üblichen Wartezeit zwischen Schule und Studium, die im Regelfall bis zu einem Jahr betragen kann.

Wenn junge Leute hingegen nach der Ausbildung einige Jahre regulär arbeiten und danach ein Studium aufnehmen, können sie nicht wieder in die Familienversicherung zurückkehren. Wer während der Ausbildung heiratet, muss ab diesem Zeitpunkt ebenfalls eine eigene Haftpflichtversicherung abschließen.

Haftpflicht für deliktunfähige Kinder

Kleine Kinder spielen im deutschen Haftungsrecht eine besondere Rolle. Da sie die Folgen ihrer Handlungen nicht einschätzen können, ziehen Missgeschicke keine Haftpflicht nach sich, sofern die Eltern ihre Aufsichtspflicht nicht verletzt haben. Dies wird als Deliktunfähigkeit bezeichnet und gilt für Kinder bis zur Vollendung des siebten Lebensjahres.

Beispiel: Bei einem Familientreffen gibt eine Frau ihrer fünfjährigen Nichte einen Tablet-Computer, damit sie Fotos anschauen kann. Das Kind lässt dabei das Gerät versehentlich auf den Steinboden fallen, wobei das Display zu Bruch geht. Weil das Mädchen deliktunfähig ist, entsteht dabei kein Haftpflichtanspruch.

Da dieser Sachverhalt vielen Verbrauchern nicht bekannt ist, können aus solchen Missgeschicken schnell Streitigkeiten entstehen, weil entweder der Geschädigte auf den Kosten sitzen bleibt oder die Eltern des Kindes den Schaden begleichen, ohne dass sie dazu rechtlich verpflichtet wären.

Tipp: Abhilfe können Sie mit einer privaten Familienhaftpflichtversicherung schaffen, die Schäden auch dann begleicht, wenn sie durch deliktunfähige Kinder verursacht worden sind. Diese Tarife sind zwar oft etwas teurer als die preisgünstigen Basistarife, können jedoch im Ernstfall finanzielle Streitigkeiten im Freundeskreis verhindern.

Wann muss die Haftpflichtversicherung nicht zahlen?

Mit der Familienhaftpflicht-Police können Sie eine Vielzahl an möglichen Schadenskonstellationen absichern. Allerdings gibt es auch Fälle, in denen die Versicherung nicht zur Leistung verpflichtet ist.

Schäden innerhalb der Familie

Generell gilt bei der Familienhaftpflichtversicherung: Wenn die mitversicherten Personen untereinander einen Schaden verursachen, springt die Versicherung nicht ein. Das wäre etwa dann der Fall, wenn der minderjährige Sohn beim Fahrradfahren das Auto der Eltern streift und am Fahrzeug einen tiefen Kratzer im Lack verursacht.

Vorsätzlich verursachte Schäden

Im Regelfall übernimmt die private Haftpflichtversicherung die Schadensregulierung bei leichter und grober Fahrlässigkeit. Von vornherein ausgeschlossen ist jedoch die Leistung bei vorsätzlicher Schädigung. Dies wäre etwa bei Brandstiftung oder mutwilliger Sachbeschädigung der Fall. Die Zahlung bei vorsätzlich verursachten Schäden lässt sich auch nicht über Zusatzoptionen in den Komfort-Tarifen der Versicherer abdecken.

Unterschiede in der Haftpflichtversicherung für Familien

Bei der Familienhaftpflichtversicherung sollten Sie nicht nur darauf achten, dass nach Möglichkeit deliktunfähige Kinder mitversichert sind. Je nachdem, ob es sich um preisgünstige Basistarife oder um etwas teurere Komfort-Tarife handelt, können die Verträge verschiedene Leistungsoptionen enthalten.

  • Versicherungssumme: Bei folgenschweren Unfällen kann der Schaden in die Millionen gehen. Doch wenn die Versicherungssumme niedriger ist als die Schadenssumme, muss der Versicherungsnehmer die Differenz aus eigener Tasche zahlen. Empfehlenswert ist daher eine Deckungssumme von mindestens fünf Millionen Euro für Sach- und Personenschäden.
  • Mietsachen: Nicht immer sind gemietete Sachen wie beispielsweise ein Hausboot oder ein Mietfahrrad mit abgedeckt. Nur wenn die Police ausdrücklich die Versicherung von geliehenen und gemieteten Sachen enthält, ist dieser Bereich mitversichert.
  • Anvertraute Schlüssel: Der Schlüsselverlust kann eine teure Angelegenheit werden, wenn danach eine ganze Schließanlage ausgetauscht werden muss. Nicht jeder Tarif deckt diesen Bereich ab, und überdies gelten für Schlüsselverluste eigene Höchstbeträge. Wenn Sie beruflich oder privat fremde Schlüssel anvertraut bekommen, sollten Sie sicherstellen, dass die Deckungssumme in Ihrer Haftpflichtversicherung für den Ernstfall ausreicht.
  • Missgeschicke bei Gefälligkeiten: Wer einem Freund beim Umzug hilft und dabei eine wertvolle Vase fallen lässt, muss dafür von Gesetzes wegen nicht haften – denn bei Gefälligkeiten gibt es keine Haftung. Um in solchen Fällen dennoch die Versicherung in Anspruch nehmen zu können, empfiehlt sich der Abschluss eines Tarifs, der auch Gefälligkeitsschäden umfasst.

Worauf Sie beim Tarifvergleich von Haftpflichtversicherungen achten sollten

Beim Vergleich von Tarifen kommt es nicht nur darauf an, dass Sie die richtige Wahl zwischen Single-, Paar- und Familienhaftpflichtversicherung treffen. Auch die optionalen Leistungen sollten möglichst passgenau auf Ihren Bedarf zugeschnitten sein.

Bei manchen Anbietern können Sie einen Selbstbehalt auswählen und entrichten dann eine niedrigere Versicherungsprämie. Dann müssen Sie jedoch Bagatellschäden komplett und bei größeren Schäden den Selbstbehalt aus eigener Tasche zahlen.

Tipp: Gerade für Familien mit Kindern, wo öfter einmal ein Malheur passieren kann, ist in aller Regel ein Tarif ohne Selbstbehalt die empfehlenswertere Variante.

Weitere notwendige Haftpflichtversicherungen

Die private Familienhaftpflichtversicherung reguliert alle Haftpflichtansprüche, die im privaten Umfeld entstanden sind. Selbstständige benötigen daher für die Absicherung während der Arbeit eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung. Auch Halter von großen Haustieren wie Hunden oder Pferden müssen ihren Schutz mit einer Tierhalter-Haftpflichtversicherung erweitern, und für motorisierte Fahrzeuge ist die Kfz-Haftpflichtversicherung obligatorisch.

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