Privathaftpflicht für Selbstständige und Freiberufler vergleichen

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Besonderheiten bei der privaten Haftpflichtversicherung für Selbstständige oder Freiberufler

Die Privathaftpflichtversicherung stellt einen guten Schutz vor hohen finanziellen Belastungen dar, die aus Sachbeschädigungen und Unfällen resultieren. Sie zählt für die, die sich bestmöglich absichern möchten, zu den wichtigsten Versicherungen. Doch wie der Name schon sagt, deckt die Privathaftpflichtversicherung in der Regel nur Schadensfälle im privaten Umfeld ab.

Alle Schäden, die im beruflichen Kontext entstehen, sind von der Versicherungsleistung ausgeschlossen. Angestellte können Berufsalltag und Freizeit meist problemlos trennen. Anders sieht es bei der Privathaftpflichtversicherung von Selbstständigen und Freiberuflern aus. Eine klare Abgrenzung zwischen Beruf und Alltag ist hier oftmals schwieriger. Sie sollten zusätzlich zur normalen Privathaftpflicht eine gewerbliche Versicherung abschließen.

Leistungen der privaten Haftpflichtversicherung

Generell leistet die Privathaftpflicht bei verursachten Vermögensschäden, Sachschäden oder Personenschäden bis hin zur vereinbarten Deckungssumme. Bei einem Sachschaden, z.B. einem kaputten Fenster, kommt die Versicherung für den Ersatz und Einbau des neuen Fensters auf. Bei Personenschäden zahlt die Versicherung für die Behandlung und bei Berufsunfähigkeit womöglich eine lebenslange Rente. Ohne eine Haftpflicht müssten die Kosten, die oft in den Millionenbereich gehen, alleine getragen werden.

Tätigkeiten teilweise über die Privathaftpflichtversicherung versicherbar

Viele Freiberufler oder Selbstständige nutzen Teile ihrer privaten Immobilie, um ihrer beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Beim Ausüben der selbstständigen Tätigkeit in den eigenen vier Wänden sollte der Betreffende den Versicherungsvertrag gründlich prüfen. Denn viele Versicherungen leisten keine Deckung für gewerblich genutzte Büro- oder Praxisräume in Immobilien. Wer trotzdem nach einer Lösung im Bereich der Privathaftpflichtversicherungen sucht, sollte sich die Premium-Tarife der Versicherer ansehen. Hier können gewerblich genutzte Immobilien zum Teil in den Versicherungsschutz mit aufgenommen werden.

Beispiel: Kinderpflege als Tagesmutter

Die Kindertagespflege stellt ein gutes Beispiel für die Haftpflichtversicherung für Selbstständige dar: Wenn sich die Kinder untereinander verletzen oder einen Schaden verursachen, haftet die Tagesmutter, weil eine Aufsichtspflichtverletzung vorliegt. Die fremd betreuten Kinder in der privaten Immobilie werden von den Basistarifen der Haftpflichtversicherungen jedoch nicht mit erfasst. Einige Versicherer bieten unter bestimmten Voraussetzungen diesen Schutz in der Privathaftpflichtversicherung für Selbstständige und Freiberufler an. Es gibt jedoch in vielen Fällen Restriktionen und Vorschriften, die das Risiko für das Versicherungsunternehmen verringern sollen. Im Fall der Tagesmutter ist beispielsweise die Höchstanzahl an zu betreuenden Kindern oft begrenzt.

Gilt der Ausschluss auch für Nebentätigkeiten?

Wer als Selbstständiger oder Freiberufler die Privathaftpflichtversicherung heranziehen möchte, da er die Tätigkeit nur im Nebenberuf ausübt, muss mit Hindernissen rechnen. Hier sind die Regelungen von Anbieter zu Anbieter verschieden. Nebentätigkeiten sind oft bis zu bestimmten Jahreseinkommen versichert, teilweise aber auch komplett vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Versicherte sollten prüfen, ob die Versicherungsleistungen ausreichend für Ihre persönlichen Belange sind oder nicht.

Alternativen zur Privathaftpflichtversicherung für Selbstständige und Freiberufler

Für alle, die in den Privathaftpflichtversicherungen keine ausreichende Absicherung finden, bietet die Betriebshaftpflichtversicherung oder die Berufshaftpflichtversicherung eine gute Alternative. Die beiden Varianten decken jeweils Schäden an Dritten ab, die im beruflichen Umfeld entstehen. Dabei unterschieden sich die Haftpflichtversicherungen in einigen Punkten voneinander.

Wann springt die Berufshaftpflichtversicherung ein?

Die Berufshaftpflicht ist eine reine Vermögensversicherung, die finanzielle Schäden ausgleicht, die der Versicherte gegenüber Dritten verursacht hat. Darum heißt sie oft auch "Vermögensschadenhaftpflicht". Versäumt ein Anwalt beispielsweise eine wichtige Frist, und es entsteht dadurch ein finanzieller Schaden beim Mandanten, greift die Berufshaftpflichtversicherung. Da sie normalerweise nicht bei Sachschäden oder Personenschäden eintritt, kombinieren die Anbieter die Berufshaftpflichtversicherung häufig mit einer zusätzlichen Bürohaftpflichtversicherung.

Die Berufshaftpflichtversicherung – für manche Berufsgruppen sogar vorgeschrieben

Die Berufshaftpflichtversicherung ist eine Haftpflichtversicherung für einzelne Berufsträger vorgesehen. Für einige Berufsgruppen in Deutschland ist sogar zwingend vorgeschrieben. Dazu zählen Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater, Versicherungsagenten, Rentenberater oder Wirtschaftsprüfer. Sie dürfen ihre Tätigkeit, ohne über eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem möglichen Schadenfall geschützt zu sein, nicht ausüben. Viele weitere Berufsgruppen nutzten ebenfalls die Berufshaftpflichtversicherung, zum Beispiel Ärzte, Krankengymnasten oder Hebammen.

Die Betriebshaftpflichtversicherung greift bei Personen- und Sachschäden

Alle, die einen Betrieb führen, der als juristische Person gilt, können eine Betriebshaftpflichtversicherung abschließen. Daher ist sie gemeinhin auch unter dem Begriff "Gewerbeversicherung" bekannt. Diese Versicherung deckt alle Schäden an Sachen oder Personen ab, die sich während der betrieblichen Ausübung ereignen. So schützt sie nicht nur bei Kundenunfällen auf dem Betriebsgelände, sondern auch bei Unfällen, die vor Ort beim Kunden stattfinden. Als Versicherung für den ganzen Betrieb schließt die Betriebshaftpflicht das Handeln jedes einzelnen Mitarbeiters mit ein.

Eine Betriebshaftpflichtversicherung ist nicht Pflicht

Im Gegensatz zur Berufshaftpflichtversicherung gibt es keine gesetzlich vorgeschriebene Verpflichtung zum Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung. Dennoch ist sie für die meisten Betriebe oder Gewerbe eine sinnvolle Maßnahme. Mit einer solchen Versicherung kann der Betrieb im Ernstfall hohe Schadensersatzansprüche auffangen und damit einer finanziellen Gefährdung der Firma vorgreifen. Wer Mitarbeiter beschäftigt oder im Kundenverkehr tätig ist, sollte unbedingt eine Betriebshaftpflicht abschließen. Manche Unternehmen setzen eine Betriebshaftpflichtversicherung bei ihren zuliefernden Betrieben oder Dienstleistern sogar als Bedingung voraus, um einen Auftrag an sie zu vergeben. Besonders bei der Betriebshaftpflicht sollte eine ausreichend hohe Deckungssumme gewählt werden.

Ausführlichen Tarifvergleich starten

Vor dem Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung lohnt sich meist ein Vergleich der Anbieter. Die Tarife weisen oft erhebliche Unterschiede bei Leistung und Kosten auf. Beim Vergleich des unabhängigen Verbraucherportals Verivox können Sie mehrere Tarife direkt miteinander vergleichen und so den besten Tarif finden.

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Wer mehrere Mitarbeiter oder die ganze Firma absichern möchte, sollte eine Betriebshaftpflichtversicherung abschließen!

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