Privathaftpflicht im Ausland

Privathaftpflicht - Auch im Ausland geschützt

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Privathaftpflichtversicherung im Ausland: Das gilt es, zu wissen

Auch wenn sie gesetzlich nicht verpflichtend ist, eine Privathaftpflichtversicherung gehört zweifellos zu den wichtigsten freiwilligen Versicherungen. Gerade im Ausland, wo Reisende häufig mit ungewohnten Situationen konfrontiert werden, kann es durch eigene Unachtsamkeit schnell zu Sach- und Personenschäden kommen. Eine Privathaftpflichtversicherung übernimmt gerechtfertigte Schadenersatzansprüche – je nach Höhe der Deckungssumme – bis zu mehreren Millionen Euro und wirkt damit im Fall der Fälle als essenzielles finanzielles Sicherheitsnetz.

So wichtig ist die Privathaftpflicht im Ausland

In der Regel muss keine separate Versicherung bei einem Auslandsaufenthalt abgeschlossen werden. Eine gute Privathaftpflicht übernimmt sowohl im Inland als auch im Ausland eine Reihe von Leistungen. Die private Haftpflichtversicherung springt ein, wenn durch Verschulden des Versicherten Sach-, Vermögens- oder Personenschäden entstanden sind. Selbst Folgeschäden wie Behandlungskosten, Schmerzensgeld etc. werden – ein berechtigter Anspruch vorausgesetzt – von der Versicherung übernommen. Da Verursacher der Schäden zum Leisten von Schadensersatz verpflichtet sind und entsprechende Forderungen schnell in die Millionen gehen können, ist eine Haftpflichtversicherung im Ausland unter Umständen existenzsichernd!

Sach-, Vermögens- und Personenschäden

Prinzipiell deckt eine Haftpflicht drei Schadenskategorien ab:

  • Sachschäden: Wurde durch Ihr Verschulden fremdes Eigentum beschädigt bzw. zerstört, übernimmt die Haftpflicht die Kosten für Reparatur, Wiederaufbau oder Entschädigung.
  • Vermögensschäden: Auch Vermögensschäden, die beispielsweise infolge eines Verdienstausfalls der durch Sie geschädigten Person entstehen, werden von der Privathaftpflichtversicherung im Ausland übernommen.
  • Personenschäden: Werden im Rahmen eines durch Sie verschuldeten Unfalls Personen verletzt, ist im Versicherungsjargon von Personenschäden die Rede. Eine Privathaftpflichtversicherung übernimmt in diesem Fall Kosten wie Schmerzensgeld, Behandlungskosten sowie eine Reihe von langfristigen Zusatzkosten (etwa Rentenansprüche der Geschädigten).

Sonstige Leistungen der Privathaftpflicht im Ausland

Die folgenden Leistungen gehören zum Standard der meisten Versicherungen:

  • Beratungsleistung: Im Schadensfall klärt die Versicherung über die nächsten wichtigen Schritte auf.
  • Prüfung: Zudem klärt die Privathaftpflicht, ob Schadensersatzforderungen gerechtfertigt sind, und weist Ansprüche gegebenenfalls zurück. Damit wirkt die Haftpflicht im Ausland auch als passiver Rechtsschutz.
  • Prozesskosten: Kommt es infolge ungerechtfertigter Forderungen zu einem Prozess, übernimmt eine Privathaftpflichtversicherung im Ausland auch diese Kosten.
  • Schadensersatz: Gerechtfertigte Schadensersatzansprüche übernimmt die Haftpflichtversicherung schließlich bis zur vereinbarten Deckungssumme.

Die Grenzen der Haftpflichtversicherung im Ausland

Auch wenn die Privathaftpflichtversicherung im Ausland zu den wichtigsten freiwilligen Versicherungen gehört, sie deckt nicht alle Kosten ab, die im Rahmen eines durch den Versicherten verursachten Unfalls entstehen. Eigene Schäden der Versicherten, beispielsweise bei einem Unfall zerstörte Gegenstände oder Behandlungskosten, werden von einer Haftpflichtversicherung nicht übernommen. Das gleiche gilt für Schäden an Familienangehörigen und Personen, die in der abgeschlossenen Haftpflichtversicherung mit eingeschlossen sind. Zudem gilt: Wurden Schäden vorsätzlich verursacht, springt die Haftpflichtversicherung nicht ein!

Dauer des Versicherungsschutzes

Eine in Deutschland abgeschlossene Privathaftpflichtversicherung gilt auch im Ausland. Wie lange Versicherte mit einer Privathaftpflicht im Ausland versichert sind, hängt vom genauen Tarif der Versicherung ab. In den meisten Fällen währt der Schutz durch eine Privathaftpflicht mindestens für einen ununterbrochenen Auslandsaufenthalt von 12 Monaten. Wer sich in einem Land der Europäischen Union aufhält, kann in der Regel sogar mit einem bedeutend längeren Schutz rechnen. Im Leistungsvergleich des Verivox Online-Rechners können Versicherte unter dem Punkt „Ausland“ nähere Informationen zum Versicherungsschutz erhalten.

Ist eine Reisehaftpflichtversicherung sinnvoll?

Die Reisehaftpflicht ist eine Police, welche man extra für einen Urlaub abschließen kann. Sie ist meist auf einen gewissen Zeitraum im Ausland begrenzt, schützt sonst aber wie die private Haftpflicht. Diese Zusatzversicherung ist für Personen sinnvoll, die über keine private Haftpflichtversicherung verfügen oder deren Versicherung im Reiseland keine Gültigkeit besitzt.

Da es generell nicht zu empfehlen ist, auf die Privathaftpflichtversicherung zu verzichten und da die meisten Policen weltweit gültig sind, ist eine Reisehaftpflichtversicherung selten sinnvoll. Auch Familien mit Kindern brauchen diese bei einer Reise nicht, da Kinder in den Versicherungsschutz der Eltern aufgenommen werden können.

Privathaftpflichtversicherung im Ausland – Tipps und Tricks

Welche Spielräume bleiben beim Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung im Ausland? Sechs Punkte, die Kunden wissen sollten:

Familie in den Versicherungsschutz einschließen

Viele Versicherer bieten im Rahmen von Privathaftpflichtversicherungen einen gesonderten Familientarif an. In diesem können Ehepartner und Kinder des Versicherten zu günstigen Konditionen mitversichert werden. So ist die gesamte Familie im nächsten Urlaub ausreichend versichert.

Deckungssumme – fünf Millionen sind empfehlenswert

Als Deckungssumme wird der Betrag bezeichnet, den Versicherungen im Schadensfall maximal zahlen. Es empfiehlt sich, Tarife mit einer Summe von mindestens fünf Millionen Euro abzuschließen.

Zusatzversicherungen

Da eine Haftpflichtversicherung nicht alle Risiken abdeckt, kann es sinnvoll sein, für die nächste Auslandsreise Zusatzversicherungen abzuschließen. Wer etwa mit Haustier verreist, sollte sich im Vorfeld um eine gesonderte Tierhaftpflichtversicherung bemühen.

Höhe der Selbstbeteiligung gründlich abwägen

Viele Haftpflichttarife sehen im Schadensfall eine Selbstbeteiligung vor. Prinzipiell gilt: Je höher die vereinbarte Selbstbeteiligung, desto geringer fallen die vom Versicherten zu zahlenden Beiträge aus. Es gilt gut abzuwägen, welcher Prozentsatz im Ernstfall selbst geleistet werden kann.

Im Schadensfall: Kühlen Kopf bewahren

Sollten Personen im Ausland einen Schaden verursachen, gilt es zunächst einen kühlen Kopf zu bewahren und die Versicherung über sämtliche Details zu informieren. Wichtig: Es sollen keine Zahlungen geleistet werden, die nicht mit der Versicherung abgestimmt sind. Oft muss die Bezahlung beispielsweise über ein deutsches Institut laufen.

Tarife vergleichen lohnt sich

Der Verivox-Versicherungsrechner ist bestens geeignet, um für die individuellen Bedürfnisse eine geeignete Haftpflicht zu finden. So können verschiedene private Haftpflichtversicherungen verglichen werden, um den besten Tarif zu finden.

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