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Haftpflichtschaden melden: So gehen Sie richtig vor

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Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Was ist ein Haftpflichtschaden?
  3. Was übernimmt die Haftpflichtversicherung und was nicht?
  4. Schaden richtig melden
  5. Welche Angaben muss die Schadensmeldung enthalten?
  6. Bloß nicht vorschnell handeln
  7. Was tun, wenn die Sache vor Gericht geht?

Das Wichtigste in Kürze

  • Wenn Sie versehentlich einem Dritten einen Schaden zugefügt haben, sollten Sie prüfen, ob Ihre private Haftpflichtversicherung dafür aufkommt.
  • Melden Sie den Schaden so schnell wie möglich dem Versicherer.
  • Beschreiben Sie den Hergang neutral und detailliert, um Verzögerungen bei der Bearbeitung zu vermeiden.
  • Strecken Sie dem Geschädigten kein Geld aus eigener Tasche vor – das könnte zu finanziellen Nachteilen führen.

Was ist ein Haftpflichtschaden?

Schon kleine Unachtsamkeiten können teure Schäden verursachen – etwa dann, wenn Sie bei Bekannten versehentlich eine teure Vase vom Tisch stoßen oder beim Verschütten eines Glases über dem Laptop des Gastgebers einen zerstörerischen Kurzschluss verursachen.

In der deutschen Rechtssprechung gilt der Grundsatz: Wer bei jemand anderem einen Personen- oder Sachschaden verursacht, muss in aller Regel auch dafür aufkommen. Dies wird auch als Haftpflicht bezeichnet, weil der Verursacher für die Begleichung des Schadens haften muss. Eine Obergrenze ist dabei nicht vorgesehen. Vor allem dann, wenn Menschen verletzt werden und lebenslange Beeinträchtigungen erleiden, kann die Haftpflichtsumme hohe Beträge erreichen.

In solchen Fällen ist es wichtig, eine private Haftpflichtversicherung abgeschlossen zu haben, die den Schaden reguliert und damit vermeidet, dass Sie durch die Ansprüche des Geschädigten im schlimmsten Fall finanziell ruiniert sind.

Was übernimmt die Haftpflichtversicherung und was nicht?

Wenn Sie einen Haftpflichtschaden melden, kann es vorkommen, dass die Versicherung die Regulierung des Schadens ablehnt. Dafür kann es zweierlei Gründe geben:

  • Der Schaden fällt nicht in den Zuständigkeitsbereich der privaten Haftpflichtversicherung oder
  • Sie haben den Schaden vorsätzlich verursacht, denn die Versicherung springt nur bei einfacher oder grober Fahrlässigkeit ein.

Wo die private Haftpflichtversicherung nicht gilt

Wie es der Name schon besagt, gilt die private Haftpflichtversicherung im privaten Umfeld des Versicherungsnehmers. Wenn Sie im Rahmen Ihrer beruflichen Tätigkeit als Arbeitnehmer etwa bei einem Kundenbesuch einen Schaden verursachen, ist für dessen Begleichung Ihr Arbeitgeber bzw. dessen betriebliche Haftpflicht zuständig.

Selbstständige sollten überdies beachten, dass die private Haftpflichtversicherung nicht für Schäden aufkommt, die während der Ausübung der selbstständigen Tätigkeit entstehen. Daher ist für diese Berufsgruppe der zusätzliche Abschluss einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung ratsam.

Auch im privaten Bereich gibt es einige Aktivitäten, die eine herkömmliche private Haftpflichtversicherung nicht abdeckt. Dazu zählen vor allem das Fahren mit motorisierten Fahrzeugen, die eine eigenständige Kfz-Haftpflichtversicherung benötigen, sowie der Besitz von größeren Haustieren wie Hunden oder Pferden. Hierfür sollte ebenfalls eine entsprechende Versicherung vorhanden sein.

Unterschiede zwischen Basis- und Komforttarifen

Je nach Tarif des Versicherers kann der Leistungsumfang einzelner Anbieter unterschiedlich ausfallen. Die meist etwas teureren Komforttarifen enthalten häufig zusätzliche Deckungsbereiche wie etwa die Haftungsübernahme bei

Tipp: Mit dem Verivox-Tarifrechner können Sie auf Basis weniger Eingaben die günstigste private Haftpflichtversicherungen für Ihren Bedarf ermitteln. In der Anbieterliste können Sie die Ergebnisse nach einzelnen Komfort-Merkmalen weiter verfeinern.

Wann muss ich als Versicherungsnehmer einen Schaden melden?

In den Versicherungsbedingungen ist meist zu lesen, dass Sie einen Schadensfall unverzüglich oder ohne schuldhafte Verzögerung bei der Versicherung melden müssen. Ansonsten darf die Versicherung die Regulierung verweigern oder ihre Leistungen kürzen.

Zwar gibt es in der Rechtssprechung für diese Begriffe keine klar bemessene Frist. Doch es hat sich eingebürgert, dass ein Versicherungsnehmer seine Pflichten erfüllt, wenn die Schadensmeldung innerhalb einer Woche erfolgt.

Dabei kann es auch Ausnahmen geben: Wenn Sie direkt nach dem Malheur einen Unfall erleiden und zwei Wochen im Krankenhaus liegen, müssen Sie bei der Schadensmeldung nach dem Klinikaufenthalt im Regelfall keine finanziellen Nachteile befürchten.

Tipp: Wenn Sie kurzfristig keine Zeit haben, um eine detaillierte Schadensmeldung zu erstellen, sollten Sie Ihre Haftpflichtversicherung zumindest telefonisch oder per E-Mail kurz informieren und die ausführliche Meldung einige Tage später nachreichen.

Welche Angaben muss die Schadensmeldung enthalten?

Mit der Schadensmeldung dokumentieren Sie den Hergang des Missgeschicks. Beschränken Sie sich dabei auf objektive Fakten und verzichten Sie auf eigene Bewertungen oder Interpretationen.

5 W-Fragen als Hilfe für die Beschreibung

Die 5 so genannten „W-Fragen“ helfen Ihnen, den Hergang möglichst vollständig zu schildern:

  • Wann ist das Missgeschick passiert?
  • Wo genau hat es sich zugetragen?
  • Wer ist der Verursacher des Schadens und wer ist der Geschädigte?
  • Welcher Schaden ist entstanden?
  • Wie hat sich das Missgeschick zugetragen?

Ergänzende Informationen

Bei Sachschäden ist es hilfreich, die kaputten Gegenstände gleich mit dem Smartphone zu fotografieren und die Fotos per E-Mail an die Versicherung zu schicken. Wenn weitere Daten vorliegen wie etwa die Originalrechnung des beschädigten Gegenstands, sollten Sie eine Kopie anfertigen und diese ebenfalls mit einreichen.

Wie kann ich den Haftpflichtschaden melden?

Bei den meisten Versicherern können Sie die Schadensmeldung auf mehreren Wegen einreichen – beispielsweise schriftlich, per Fax, E-Mail oder über ein Online-Formular. Vergessen Sie nicht, Ihren Namen und Ihre Kontaktdaten sowie die Nummer des Versicherungsvertrags mit anzugeben.

Warum Sie nicht vorschnell handeln sollten

Wenn ein Malheur passiert, ist der Verursacher oft bestrebt, den Schaden möglichst schnell wieder gutzumachen. Doch vorschnelles Handeln kann unter Umständen zu finanziellen Nachteilen führen. Vor allem die zwei wichtigsten Fehler sollten Sie vermeiden.

  • Selbst bezahlen. Leisten Sie keine eigenen Zahlungen, sondern überlassen Sie die finanzielle Regulierung der Versicherung. Stellt sich hinterher heraus, dass die berechtigte Entschädigung niedriger ist als der von Ihnen vorgestreckte Betrag, bleiben Sie womöglich auf der Differenz sitzen. Ohnehin zahlen die meisten Assekuranzen innerhalb weniger Tage, wenn eine aussagekräftige Schadensmeldung vorliegt.
  • Konkrete Entschädigungen zusagen. Auch wenn Sie eine konkrete Zahlungssumme zusagen, riskieren Sie einen finanziellen Verlust, weil bei verbindlicher Zusage der Geschädigte den Restbetrag von Ihnen einfordern könnte, wenn die Versicherungsleistung geringer ausfällt.

Am besten ist es, sich für das Missgeschick zu entschuldigen und dem Geschädigten zu sagen, dass Sie die Angelegenheit gleich Ihrer Versicherung melden und diese für die Regulierung sorgen wird. Damit zeigen Sie Ihren guten Willen, ohne der Versicherung vorzugreifen.

Was tun, wenn die Sache vor Gericht geht?

Unter Umständen kann es vorkommen, dass die Versicherungsleistung nicht den Erwartungen des Geschädigten entspricht – etwa dann, wenn aufgrund eines Mitverschuldens die Entschädigung gekürzt wird.

Wenn in solchen Fällen der Geschädigte vor Gericht zieht und einen höheren Schadenersatz einklagen will, ist der Versicherungsnehmer dennoch auf der sicheren Seite. Grund dafür ist, dass die Versicherung mit der Schadensregulierung auch den Rechtsschutz für ihren Kunden übernimmt.

Damit sind Sie als Verursacher eines Schadens vor zusätzlichen Forderungen geschützt, wenn der Geschädigte mit der Versicherungsleistung nicht einverstanden ist. Denn es gilt der Grundsatz: Sobald die Haftpflichtversicherung den Fall übernimmt, sind direkte Schadenersatzansprüche an den Versicherungsnehmer nicht mehr zulässig.

Falle Sie im Zuge einer Schadensregulierung Forderungen vom Geschädigten oder von dessen Anwalt erhalten, sollten Sie diese umgehend an Ihren Versicherer weiterleiten.

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