Mit der Privathaftpflicht Mietsachschäden absichern

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Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Was sind Mietsachschäden?
  3. Was deckt die Privathaftpflicht ab?
  4. Höhe der Entschädigungssumme
  5. Als Mieter absichern: Wohnung
  6. Als Mieter absichern: Ferienwohnung & Hotel
  7. Schutz für andere Mietsachen

Das Wichtigste in Kürze

  • Wer eine gemietete Sache beschädigt, muss gegenüber dem Eigentümer für den Schaden aufkommen.
  • Mietsachschäden können nicht nur in der Mietwohnung, in Ferienwohnungen und Hotels entstehen, sondern auch an beweglichen Sachen wie beispielsweise Mietfahrzeugen.
  • Je nach Anbieter und Tarif sind Mietsachschäden in unterschiedlichem Umfang in der privaten Haftpflichtversicherung mitversichert.

Was sind Mietsachschäden?

Wenn Sie ein Haus oder eine Wohnung mieten, vertraut Ihnen der Vermieter sein Eigentum zur pfleglichen Nutzung an. Entsteht durch die Unachtsamkeit des Mieters ein Schaden, muss er gegenüber dem Eigentümer dafür geradestehen.

Mit einer privaten Haftpflichtversicherung können Sie sich im Falle eines Missgeschicks gegen die finanziellen Forderungen des Geschädigten absichern. Allerdings bieten bei Mietsachschäden nicht alle Versicherungstarife denselben Schutz. In welchen Situationen und bis zu welcher Höchstgrenze Sie abgesichert sind, kann je nach Anbieter und Tarif variieren.

Welche Bereiche deckt die private Haftpflichtversicherung ab?

Die private Haftpflichtversicherung legt in den jeweiligen Tarifbestimmungen fest, welche Schäden rund um das Mieten von Wohnräumen und beweglichen Sachen abgedeckt sind. Meist wird dem jeweiligen Bereich auch eine Deckungssumme zugeordnet, die von der allgemeinen Haftpflicht-Deckungssumme abweichen kann. So kann eine Versicherung beispielsweise festlegen, dass sie allgemeine Sachschäden bis zu einer Summe von 20 Millionen Euro und Sachschäden an der gemieteten Wohnung nur bis maximal 100.000 Euro begleicht.

Als Abgrenzung zwischen den einzelnen Deckungsbereichen ist bei vielen Anbietern die folgende Aufteilung üblich:

  • Schäden an gemieteten Wohnräumen,
  • Allmählichkeitsschäden in Mietwohnungen sowie
  • Schäden an beweglichen Mietsachen.

Tipp: Im Verivox-Tarifrechner können Sie über die Filterfunktion die Angebotsliste so eingrenzen, dass Sie nur Tarife mit den gewünschten Deckungsmerkmalen angezeigt bekommen. So können Sie gezielt die Angebote vergleichen, die optimal auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sind.

In welcher Höhe zahlt die Versicherung eine Entschädigung?

Bei der Familienhaftpflicht- und Privathaftpflichtversicherung gilt zumeist der Grundsatz, dass im Schadensfall entweder die Reparaturkosten oder – falls die Reparatur nicht mehr möglich ist – der Zeitwert des kaputt gegangenen Gegenstands ersetzt wird. Je nach Alter und Abnutzung nimmt die Versicherung bei ihrer Leistung vom einstigen Kaufpreis eine entsprechende Kürzung vor. Wenn in solchen Fällen der Vermieter von Ihnen die Differenz zum Neupreis einfordern will, müssen Sie nicht darauf eingehen, da er generell nur Anspruch auf Zahlung des Zeitwertes hat.

Wenn Sie bei Ihrer Haftpflichtversicherung einen Tarif mit Selbstbehalt gewählt haben, bringt die Versicherung diesen bei ihrer Leistung zum Abzug, und Sie müssen den Selbstbehalt aus eigener Tasche bezahlen.

Wie Sie als Mieter einer Wohnung abgesichert sind

Ein Großteil der Haftpflichtversicherer deckt in seinen Policen auch Mietsachschäden ab, die ein Mieter in seiner Wohnung verursacht. Versichert sind hierbei Schäden an den fest verbauten Bestandteilen der Wohnung. Dazu zählen nicht nur Wände und Böden, sondern auch dauerhaft montierte Gegenstände wie das Waschbecken im Badezimmer.

Beispiel: Sie transportieren einen neuen Schreibtisch in Ihre Wohnung und stoßen dabei an Ihre Wohnungstür, so dass diese beschädigt wird und repariert werden muss. Wenn Ihre private Haftpflichtversicherung Mietsachschäden abdeckt, übernimmt sie die dafür anfallenden Kosten.

Welche Gegenstände sind von der Versicherung ausgeschlossen?

Nicht von der Versicherung abgedeckt sind in der Regel Schäden an elektrischen Geräten, die zusammen mit der Wohnung angemietet werden. Das betrifft beispielsweise die Einbaugeräte in der vom Vermieter gestellten Einbauküche oder elektrische Warmwasserbereiter.

Bewegliche Gegenstände wie etwa die Einrichtung in einer möblierten Wohnung sind über die herkömmlichen Mietsachschäden nicht abgedeckt. Nur wenn die Police ausdrücklich auch die Versicherung von gemieteten beweglichen Sachen enthält, bezieht sich der Schutz auch auf mitgemietete Einrichtungsgegenstände.

Generell ausgeschlossen sind bei der Haftpflichtversicherung vom Mieter verursachte Schäden an den Fenstern der Mietwohnung. Im Rahmen der Hausratversicherung können Sie jedoch diese Versicherungslücke schließen, indem Sie einen Tarif mit integrierter Glasbruchversicherung wählen. Dies kann lohnenswert sein, wenn großflächige Fenster verbaut sind oder ein Wintergarten vorhanden ist.

Was sind Allmählichkeitsschäden?

Neben den Schäden, die direkt nach einem Missgeschick sichtbar werden, gibt es auch Allmählichkeitsschäden. Darunter versteht man Schäden, die erst einige Zeit nach dem auslösenden Ereignis zutage treten.

Ein solcher Schaden würde vorliegen, wenn Sie in einem Zimmer Ihrer Mietwohnung eine Pflanze auf dem Boden stehen haben, bei der durch einen Riss im Topfboden nach dem Gießen Wasser in den Parkettboden einsickert, so dass nach einiger Zeit das Parkett einen Wasserschaden aufweist. Wenn Ihr Haftpflichtversicherer auch Allmählichkeitsschäden übernimmt, können Sie ihn mit der Schadensregulierung betrauen.

Wichtig: Als Versicherungsnehmer sind Sie verpflichtet, den Schaden so gering wie möglich zu halten. Wenn Sie einen Allmählichkeitsschaden bemerken, sollten Sie daher Maßnahmen ergreifen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Im Falle eines Wasserschadens kann dies beispielsweise das Absperren der undichten Wasserleitung sein.

Kein Versicherungsschutz bei Verschleiß

Ausgeschlossen sind hingegen Abnutzungsspuren, die durch die Benutzung der Wohnräume entstehen – also beispielsweise verschlissene Teppiche oder sich im Lauf der Zeit ablösende Tapeten. Im Regelfall ist der Vermieter verpflichtet, in regelmäßigen Abständen auf eigene Kosten die notwendigen Instandhaltungsarbeiten an Haus und Wohnung durchzuführen.

Wie bin ich als Mieter einer Ferienwohnung oder im Hotel versichert?

Wenn Sie eine Ferienwohnung oder ein Hotel buchen, mieten Sie die Räumlichkeiten mitsamt dem dazugehörigen Inventar. Weil jedoch in der Mietsachschaden-Klausel oftmals bewegliche Gegenstände ausgeschlossen sind, kann es vorkommen, dass die Versicherung den Schaden nicht ersetzt, wenn Sie beispielsweise ein Glas Rotwein auf der Couch verschütten.

Um in solchen Fällen abgesichert zu sein, sollten Sie darauf achten, dass im Tarif Ihrer privaten Haftpflichtversicherung die Deckung von Schäden an beweglichen Sachen in Ferienwohnungen und Hotels enthalten ist.

Wie sieht es mit dem Schutz für andere Mietsachen aus?

Nicht nur Wohnungen lassen sich mieten, sondern auch eine Vielzahl anderer Dinge wie Fahrräder oder Werkzeuge. Wenn Sie sicherstellen wollen, dass im Schadensfall Ihre private Haftpflichtversicherung die Mietsache ersetzt, sollten Sie einen Tarif wählen, der die Deckung von Schäden an gemieteten beweglichen Sachen enthält.

Gemietet oder geliehen?

In rechtlicher Hinsicht gibt es einen wichtigen Unterschied zwischen dem Vermieten und dem Verleihen: Während die Vermietung gegen Bezahlung ein Geschäft ist, stellt das kostenlose Verleihen von Sachen im Freundes- und Bekanntenkreis eine private Gefälligkeit dar.

Wenn nun der Versicherer in seinen Leistungen nur gemietete bewegliche Sachen aufführt, bedeutet das, dass Sie bei Schäden an ausgeliehenen Gegenständen keinen Haftpflichtschutz haben.

Tipp: Wer sicherstellen will, dass auch ausgeliehene Sachen in der Haftpflichtversicherung mit abgedeckt sind, sollte einen Tarif wählen, der ausdrücklich gemietete und geliehene bewegliche Sachen in seinem Leistungskatalog aufführt.

Sonderfall Mietwagen

Mietwagen bleiben bei der privaten Haftpflichtversicherung grundsätzlich unberücksichtigt. Dennoch können Sie vermeiden, dass Sie bei einem selbstverschuldeten Unfall mit dem Mietwagen auf den Reparaturkosten sitzenbleiben. Hierzu wählen Sie beim Anmieten des Fahrzeugs ein Angebot, das eine Vollkaskoversicherung enthält. Manche Mietwagenfirmen bieten sogar zusätzliche Versicherungen an, die im Schadensfall den Selbstbehalt der Vollkaskoversicherung übernehmen.

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