Heizstrom-Vergleich

Nachtspeicherheizung: Jetzt Heizkosten reduzieren!

Nachtspeicherheizung

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Das Wichtigste in Kürze

  • Nachtspeicherheizungen speichern nachts Strom, mit dem sich tagsüber heizen lässt.
  • Sie sind schnell angeschlossen, flexibel einsetzbar und verbrauchen wenig Platz, allerdings arbeiten sie nicht sehr energieeffizient.
  • Die Speicherung von Energie macht sie für den Einsatz von Strom aus erneuerbaren Energien attraktiv.
  • Einige ältere Geräte sind mit Asbest gedämmt. Ihre Entsorgung sollten Spezialisten übernehmen.

Nachtspeicherheizungen mit getrennter Messung?

Heizung und Strom – Getrennte Messung

Nachtspeicherheizungen haben in der Regel einen eigenen Stromzähler für den Stromverbrauch. Der Haushaltsstrom wird mit einem eigenen Zähler separat gemessen.

Wichtig: Durch die getrennten Messung gelten die beiden Stromzähler als getrennte Abnahmestellen. Also ist es möglich einen Stromanbieter für den Heizstrom und einen anderen Stromanbieter für den Haushaltsstrom zu haben. Durch die getrennte Behandlung erhalten Sie für jeden Stromzähler eine eigene Jahresabrechnung. Nach einem Wechsel des Stromanbieters bleiben die Leitungen und die Zähler im Besitz des örtlichen Netzbetreibers. Dieser übernimmt auch weiterhin die Wartung und Entstörung. Bei einem Wechsel des Nachtstromanbieters ist es Voraussetzung, dass der heimische Anschluss unterbrechbar ist. Sonst sind keinerlei technischen Umstellungen notwendig.

Heizung und Strom – Gemeinsame Messung

Auf der anderen Seite gibt es Nachspeicherheizungen bei den der Haushaltsstrom und der Nachtspeicherstrom mit einem gemeinsamen Stromzähler erfasst wird. Lange Zeit bestand hier keine Möglichkeit zu wechseln. Mittlerweile gibt es jedoch auch hier günstige Alternativen bei der Nutzung einer Nachtspeicherheizung mit gemeinsamer Messung.

Nachts speichern, tagsüber heizen

Nachtspeicherheizungen erzeugen Wärme durch Strom. Dieser wird nachts gespeichert und am Tag zum Heizen genutzt. Trotz ihrer geringen Energieeffizienz eignen sich die Heizungen besonders mit der Nutzung von erneuerbaren Energien.

Stromzähler für Heizstrom: Eintarif und Doppeltarif

Der Stromzähler für Heizstrom ist entweder mit einem oder zwei Zählwerken ausgestattet. Vor allem bei Nachtspeicherheizungen oder Wärmepumpen gibt es diese Doppeltarifzähler, die den Stromverbrauch zeitabhängig messen. Tagsüber wird zum Hochtarif, nachts zum in der Regel günstigeren Niedertarif abgerechnet. Wenn Sie einen Eintarifzähler haben, benötigt der Rechner nur den gesamten Jahresverbrauch für den Tarifvergleich. Haben Sie einen Doppeltarifzähler, sollten Sie angeben, wie viele Kilowattstunden im Hochtarif und wie viele im Niedertarif abgerechnet werden. Diese Angaben finden Sie auf Ihrer letzten Jahresabrechnung.

Neben der Nachtspeicherheizung bzw. Speicherheizung gibt es noch einige andere Heizungsarten wie zum Beispiel die Elektroheizung, Wärmepumpe, Ölheizung, Gasheizung oder die Infrarotheizung. Elektroheizungen sind hier wohl die bekannteste Art der Heizung. Für Wärmepumpen finden Sie in unserem Wärmepumpenstrom-Vergleich die aktuellen Heizstromtarife.

Wissenswertes zur Nachtspeicherheizung

Mit einer Nachtspeicherheizung , die auch als Nachtspeicherofen oder Speicherheizung bezeichnet wird, Nachtspeicherofen) können ganze Räume mit Strom beheizt werden. Besonders in den 1960er und 1970er Jahren war das Heizen mit Strom beliebt. Schließlich braucht eine Nachtspeicherheizung keinen Heizkessel oder Anschluss für Gas. Die Lagerung von großen Mengen Heizöl fiel ebenfalls weg. Da es in Deutschland noch keine Infrastruktur für den flächendeckenden Einsatz von Erdgas gab, war Heizöl praktisch die einzige Alternative zur Nachtspeicherheizung. Unter dem Eindruck der Ölkrise in den 1970er Jahren versprach das Heizen mit Strom Unabhängigkeit von den schwankenden Ölpreisen.

Der durchschnittliche Ölpreis war in den 1970er Jahren zwar sehr viel niedriger als heute, doch die Einsicht, dass Deutschland als Land mit relativ geringen Rohstoffvorräten seine Abhängigkeit von fossilen Energieträgern reduzieren muss, setzte sich bereits zu dieser Zeit durch. Die Nachtspeicherheizung sollte hier einen wichtigen Beitrag leisten, denn der damals noch ungebrochene Optimismus in Bezug auf die Kernenergie ließ auf eine unbegrenzte Versorgung mit günstiger Elektrizität hoffen.

Funktionsweise der Nachtspeicherheizung

Für die Kraftwerksbetreiber war die Einführung der Nachtspeicherheizung attraktiv, da sich ihnen ein neuer Absatzmarkt für in der Nacht auftretende Überkapazitäten erschloss. Die Nachtspeicherheizung funktioniert wie eine große Batterie. Nachts speichert die Heizung Nachtstrom und am Tag wird mit der elektrischen Energie geheizt. Um die Nachtspeicherheizung als günstige Alternative zum Heizöl zu etablieren, boten die Stromproduzenten entsprechend günstige Heizstromtarife an.

Nachtspeicherheizung: Hoch- und Niedertarife

Wer eine Nachtspeicherheizung betreibt, hat normalerweise einen Tarif, bei dem zu unterschiedlichen Zeiten verschiedene Preise berechnet werden. Zur Messung des Stromverbrauchs ist in der Regel ein Doppeltarifzähler installiert. Am Tag gilt der teurere Hochtarif (HT), in dem der größte Teil des verbrauchten Haushaltsstroms abgerechnet wird. In den Abendstunden sorgt ein Steuersignal des örtlichen Netzbetreibers dafür, dass auf den günstigeren Niedertarif (NT) umgestellt wird. In dieser Zeit lädt sich die Nachtspeicherheizung mit Nachtstrom auf.

Vorteile von Nachtspeicherheizungen

  • Die Installation ist einfach, schnell und kostengünstig.
  • Es kommt selten zu Störungen, deshalb ist der Wartungsaufwand gering.
  • Sie benötigen kaum Platz und weder einen Anschluss noch Raum für einen Kessel oder für die Brennstofflagerung.
  • Sie eignen sich für selten genutzte Räume. - Sie erlauben das Heizen mit dem günstigeren Tarif für Nachtstrom.

Nachteile von Nachtspeicherheizungen

  • Ist der Nachtstromtarif nicht verfügbar, verursacht das Heizen mit Strom hohe Kosten.
  • Die Heizkosten der Öfen sind hoch.
  • Die vergleichsweise hohe Staubentwicklung und die trockene Luft können für Allergiker zum Problem werden.
  • Da nur ein Teil der für den Betrieb produzierten Energie bei der Heizung ankommt, ist eine Nachtspeicherheizung nicht sehr energieeffizient.
  • Die Wärmeleistung lässt sich schlecht regulieren, wodurch Energie (gespeicherte Wärme) verloren geht.

Die Nachtspeicherheizung stirbt langsam aus

Das positive Bild vom günstigen Heizsystem mit einer Nachtspeicherheizung hat sich in der Zwischenzeit gewandelt. Die Heizmethode gilt heute nicht mehr als umweltfreundlich, da die Stromproduktion selbst bereits eine große Menge an Energie benötigt. Die Elektrizität aufwändig in Kraftwerk zu erzeugen, um sie unter Verlusten in einen Haushalt weiterzuleiten, wo sie wiederum in Heizenergie (Wärme) umgewandelt wird, ist weder ökonomisch noch ökologisch sinnvoll.

Verbot für alte Nachtspeicheröfen gekippt

Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber sogar Nachtspeicherheizungen (Nachtspeicheröfen) in Gebäuden mit mehr als fünf Wohneinheiten ab dem Jahr 2020 verboten. Der Bundestag hat dieses Verbot für die Öfen jedoch wieder gekippt, da die Geräte auf die wetterabhängigen Ökostromangebote reagieren können. So speichern die Öfen auch überschüssigen Tagstrom. Auch Energiekonzerne haben sich für eine Umrüstung der Nachtspeicheröfen zu intelligenten, flexiblen Speichern stark gemacht – bei der Stromproduktion mit erneuerbaren Energien kann schnell ein Überangebot entstehen. Speicherheizungen können dies nutzen. Umweltschützer sprechen jedoch von einem Lobbygeschenk, schließlich sind Nachtspeicher-Heizkörper nicht ganz energieeffizient.

Dämmung mit Asbest

Ein weiteres Problem der Nachtspeicheröfen ist der Tatsache geschuldet, dass sie in den 1960ern und 1970ern populär waren. Zu dieser Zeit war Asbest ein oft genutztes Dämmmaterial. Deshalb ist bei älteren Nachtspeicherheizungen damit zu rechnen, dass sie ebenfalls Asbest enthalten. Diese Asbestbelastung kann sich zu einer Gesundheitsgefahr entwickeln. Besonders kritisch ist das, wenn ein in die Jahre gekommenes Gerät entsorgt werden soll. Wenn sich die Fasern lösen, gelangen sie möglicherweise in die Lunge und können dort Krankheiten verursachen. Da dies in seltenen Fällen auch neuere Geräte betrifft, sollte beim Hersteller erfragt werden, wie das einzelne Gerät gedämmt ist. Die Entsorgung ist wegen der Gesundheitsgefahren und der entsprechenden gesetzlichen Vorschriften nicht allein durchzuführen. Damit ist ein darauf spezialisiertes Unternehmen zu beauftragen.