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Glasfaser: VATM sieht flächendeckenden Ausbau bis 2030 in Gefahr

16.03.2022 | 13:19

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: Verivox

Kann Deutschland bis zum Jahr 2030 flächendeckend mit Glasfaseranschlüssen und Gigabit-Internet versorgt werden? Dieses Ziel sieht der Branchenverband VATM gefährdet. Erforderlich sei ein neues Förderkonzept und KI-gestützte Potentialanalysen.

VATM fordert Begrenzung der Förderverfahren

Die derzeitige Förderbürokratie ist nach Ansicht des VATM langsam und teuer. Stattdessen rät VATM-Präsident David Zimmer "Förderverfahren auf die Gebiete zu begrenzen, in denen voraussehbar kein eigenwirtschaftlicher Ausbau möglich sein wird." Im Koalitionsvertrag habe die Bundesregierung dem eigenwirtschaftlichen Ausbau den Vorrang gegeben, dies müsse auch in der Praxis eingehalten werden. Mit Hilfe von KI-gestützten Potentialanalysen soll noch vor den Markterkundungs- und Förderverfahren ermittelt werden, ob ein Gebiet eigenwirtschaftlich ausgebaut werden kann und wo eine Förderung erforderlich ist. Das aktuelle Förderverfahren könne dies nicht leisten.

Privatwirtschaft will mehr als 40 Milliarden Euro in Glasfaserausbau investieren

Investitionsgelder seien genug vorhanden: Privatwirtschaftlich stehen laut VATM mehr als 40 Milliarden Euro für den Glasfaserausbau bereit. Ein Großteil davon sei für den Ausbau im ländlichen Raum bestimmt. Doch diese Investitionen würden auf dem Spiel stehen. "Die Beschleunigung des Ausbaus wird scheitern, Baukosten werden steigen und eigenwirtschaftlich möglicher Ausbau wird durch voreilige Förderung unmöglich gemacht", warnt VATM-Präsident Zimmer.

KI-gestützte Planungstools zeigen, wo sich Ausbau lohnt

Einige Bundesländer lehnten das Ausbauprojekt der Bundesregierung ab. Doch gerade diesen würde eine Potenzialanalyse laut VATM Planungssicherheit geben. Es sei nur ein regelmäßiger Abgleich mit den Ausbauplänen der Unternehmen erforderlich. Die KI-gestützten Planungstools würden sehr präzise zeigen, wo sich der Ausbau lohnt und wo eine Förderung erforderlich sei. Gebe es dennoch keine Ausbauangebote für diese Gebiete, so könnten Markterkundungs- und Förderverfahren erfolgen.

Gigabit-Versorgung darf sich nicht um Jahre verzögern

Der VATM sei jederzeit für Gespräche bereit. "Auch im Hinblick auf die derzeitige politische Lage ist es aus unserer Sicht kaum vermittelbar, wenn Förder- und damit Steuermittel nicht auf das wirklich notwendige Maß beschränkt würden und sich zugleich hierdurch die Gigabit-Versorgung um Jahre verzögert" betont Zimmer.

Ende 2021 waren in Deutschland laut einer Marktanalyse des VATM rund 7,5 Millionen Glasfaseranschlüsse verfügbar. Von diesen werden mit 2,5 Millionen aber nur ein Drittel der Anschlüsse von Kunden auch aktiv genutzt.