Elementarversicherung

Elementarversicherung - Den Hausrat absichern

Wohngebäudeversicherung

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Die Elementarversicherung

Schäden durch Naturkatastrophen werden nach Meinung von Experten in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiter zunehmen. Durch Unwetter können Immobilien beschädigt und auch in Häusern oder Wohnungen Möbel, Teppiche, Elektrogeräte oder anderer Hausrat schnell in Mitleidenschaft gezogen werden. Daher sollten Versicherte ihre Hausratversicherung beziehungsweise ihre Wohngebäudeversicherung daraufhin überprüfen, ob sie einen Schutz gegen Elementarschäden beinhalten. Diese Schäden sind nämlich nicht in jeder Versicherung automatisch enthalten.

Was sind Elementarschäden?

Die Versicherungsgesellschaften verstehen unter Elementarschäden Schäden, die durch Überschwemmungen, Wasserrückstau, Hochwasser, Lawinen, Schneedruck, einen Vulkanausbruch, Erdbeben, Erdsenkungen, einen Erdrutsch oder einen Erdfall entstanden sind. Diese Risiken können durch eine Elementarversicherung abgesichert werden, für die der Versicherte einen zusätzlichen Beitrag zahlen muss.

Welche Versicherung zahlt bei welchen Schäden?

Die Versicherungsgesellschaften verstehen unter Elementarschäden Schäden, die durch Naturereignisse ausgelöst werden. Diese Risiken können durch eine Elementarversicherung abgesichert werden, für die der Versicherte einen zusätzlichen Beitrag zahlen muss. Die häufigsten Schadensursachen sind:

Überschwemmungen/Hochwasser

Die meisten Schäden in Deutschland entstehen durch Überschwemmungen und Hochwasser. Je nach Gefahrenlage nur für hohe Prämien mit versicherbar. Typisches Schadensbeispiel: Überfluteter Keller

Rückstau

Rückstauschäden entstehen durch eine Überlastung der Abwasserrohre. Diese können die Wassermassen nicht mehr bewältigen und drücken das Wasser meist in den Kellern wieder heraus. Dies kann jedoch durch ein Rückstauventil verhindert werden.

Schneedruck

Nach starken Schneefall besteht gerade bei Flachdächern das Risiko, dass die Dächer den Schneemassen nicht standhalten und einstürzen.

Erdrutsch

Bei starken Regenfällen kann es passieren, dass die Wassermassen Erdreich in Hanglage abtragen und mitreißen. Prallt das Erdreich ans Haus, kann es zu Beschädigungen am Mauerwerk kommen und im schlimmsten Fall das komplette Wohngebäude zerstören.

Erdsenkungen

Unter einer Erdsenkung versteht man die naturbedingte Absenkung des Erdreichs. Dies geschieht meist, wenn sich natürlich Hohlräume in der Erde bilden. Durch die Erdsenkung kann im schlimmsten Fall das komplette Haus zerstört werden.

Lawinen

Löst sich eine Lawine und trifft auf ein Gebäude kann es zu schwere Beschädigungen kommen.

Erdbeben und Vulkanausbrüche

Auch als Ursachen für Elementarschäden deklariert sind Erdbeben und Vulkanausbrüche. Allerdings ist das Risiko hierfür in Deutschland sehr gering.

Welche Versicherung zahlt bei welchen Schäden?

Die Elementarschadenversicherung wird als Deckungserweiterung sowohl für die Hausrat- als auch für die Gebäudeversicherung angeboten. Auch ein Sturm, eine Sturmflut oder ansteigendes Grundwasser können erhebliche Schäden verursachen. In diesen Fällen untersuchen die Versicherungen genau, durch welches Unwetter der Schaden entstanden ist.

Sturmschäden werden im Rahmen einer Wohngebäudeversicherung übernommen, die auch Schäden durch Blitzeinschlag, Brand, Feuer, Überspannung oder Leitungswasser übernimmt. Werden beispielsweise Möbel oder Kleidung, durch oben genannte Schäden zerstört, zahlt die Hausratpolice. Schäden verursacht durch eine Sturmflut oder durch ansteigendes Grundwasser hingegen werden weder von der Gebäudeversicherung noch von der Elementarversicherung übernommen.

Wer braucht welche Elementarversicherung?

Immobilienbesitzer sollten eine Elementarversicherung als Zusatzversicherung zu ihrer Wohngebäudeversicherung abschließen. Dann werden die Schäden ersetzt, die ein Unwetter an dem Haus und an den Nebengebäuden verursacht. Auch fest im Haus verbaute Gegenstände, wie zum Beispiel Wasserleitungen, Stromleitungen, Heizungsanlagen, Fliesen an den Wänden oder auf dem Boden oder auch Parkettböden sind im Versicherungsschutz enthalten und werden ersetzt, wenn sie durch ein Unwetter beschädigt oder zerstört werden. Zusätzlich sollte auch eine Hausratsversicherung abgeschlossen werden.

Für Mieter empfiehlt sich der Abschluss einer Elementarversicherung als Zusatz zu ihrer Hausratversicherung. Bei einem Unwetter können Möbel, Teppiche oder Haushaltsgegenstände in der Wohnung beschädigt oder zerstört werden. Nur wer seine Hausratversicherung um eine Elementarversicherung ergänzt hat, erhält auch in diesen Fällen einen Ersatz von der Versicherung. In jedem Fall lohnt sich ein ausführlicher Versicherungsvergleich, da die Prämien und der Versicherungsumfang stark variieren können.

Was müssen Versicherte bei einer Elementarversicherung beachten?

Vor dem Abschluss einer neuen Elementarversicherung sollten Verbraucher die Verträge auf gewisse Klauseln und Besonderheiten prüfen.

Selbstbeteiligung und grobe Fahrlässigkeit

Die meisten Versicherungsgesellschaften verlangen einen Selbstbehalt vom Versicherten, was bedeutet, dass der Versicherungsnehmer einen Teil des Schadens selbst zahlen muss. Durch die Selbstbeteiligung lässt sich die monatliche Prämie reduzieren.

Außerdem werden Schadensfälle nach grober Fahrlässigkeit in der Regel ausgeschlossen. Diese liegt vor, wenn ein Fenster bei Starkregen unbeaufsichtigt offen gelassen wird und es dadurch zu einer Überschwemmung im Haus kommt. Gegen eine höhere Prämie kann die Elementarschadenversicherung jedoch so erweitert werden, dass die Versicherung hier ebenfalls zahlt.

Gefährdungsklassen und Schutzmaßnahmen

Die Versicherungen haben Deutschland in vier Gefährdungsklassen eingeteilt, was Überschwemmungen und Starkregen angeht. Je höher die Gefährdungsklasse ist, in der der Versicherte wohnt, umso höher fällt sein Beitrag zur Elementarversicherung aus. Bewohner der Gefährdungsklasse vier erhalten in der Regel keine Elementarversicherung, weil ihr Wohngebiet zu oft überschwemmt wird.

In Gebieten mit leicht erhöhtem Risiko verpflichten die Versicherer den Versicherungsnehmer beim Abschluss der Elementarversicherung dazu gewisse Schutzvorrichtungen im Haus zu installieren. Dazu zählt beispielsweise eine Rückstauklappe im Abwasserkanal. Folgen die Versicherten diesen Pflichten nicht, besteht kein Elementarschadenschutz.

Versicherungsvergleich starten

Vor Abschluss einer Elementarschadenversicherung – egal ob als Teil einer Gebäude-, Hausratversicherung oder als eigenständige Versicherung – lohnt sich ein Vergleich der Tarife. Im Online-Rechner von Verivox sehen Sie den Preis und Leistungsumfang der Anbieter auf einen Blick. Für den zusätzlichen Schutz nehmen Sie im Hausratversicherung-Rechner nach der Eingabe von Postleitzahl, Wohnfläche und Wohnungstyp im darauffolgenden Schritt einfach Elementarschäden mit in den Versicherungsschutz auf.

Beim Wohngebäudeversicherung-Vergleich finden Sie im Rechner nach allgemeinen Angaben zum Wohngebäude unter dem Punkt „Versicherungsumfang“ die versicherten Gefahren. Hier müssen nun auch die Elementarschäden mit aufgenommen werden, um eine Elementarversicherung mit einzuschließen.

Wasserschaden im Haus nach Überschwemmung

Wohngebäudeversicherung: Vergleich

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