Elementarversicherung

Elementarversicherung - Den Hausrat absichern

Wohngebäudeversicherung

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Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Was ist eine Elementarversicherung?
  3. Was deckt die Elementarversicherung für das Gebäude und was die Versicherung für den Hausrat?
  4. Wer braucht eine Elementarschadenversicherung?
  5. Ist die Elementarversicherung Pflicht?
  6. Wie ermittelt sich bei der Elementarversicherung die Prämie?
  7. Starkregen, Hochwasser oder Rückstau: Hier leistet die Elementarversicherung
  8. Wann leistet die Elementarversicherung nicht?
  9. Was muss der Versicherungsnehmer bei der Elementarversicherung beachten?

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei der Elementarversicherung handelt es sich um einen zusätzlichen Einschluss zur Wohngebäude- oder Hausratversicherung.
  • Der Beitrag orientiert sich an der jeweiligen Region Deutschlands, abhängig von der Gefährdungshöhe.
  • Die Elementarversicherung ist keine Pflicht.

Was ist eine Elementarversicherung?

Die Elementar- oder Elementarschadenversicherung ist ein optionaler Baustein der verbundenen Wohngebäudeversicherung oder der Hausratversicherung. Die Elementarversicherung kommt für Schäden auf, welche durch Naturgewalten hervorgerufen werden. Zu Elementarschäden zählen

  • Hochwasser, Überschwemmung
  • Schneelawinen, Schlammlawinen
  • Schneedruck
  • Erdbeben
  • Vulkanausbrüche
  • Erdsenkungen

Während Sturmschäden ab einer Windstärke acht über die Wohngebäudeversicherung oder die Hausratversicherung abgedeckt werden, sind die oben aufgeführten Risiken in diesen Policen nicht abgedeckt.

Die früheren "Haushaltsversicherungen" aus DDR-Zeiten schlossen Elementarschäden automatisch mit ein. Die alten Policen, von der Allianz weitergeführt, machten den Einschluss überflüssig. Bedauerlicherweise kündigte die Allianz allerdings einen Großteil der Verträge.

Was deckt die Elementarversicherung für das Gebäude und was die Versicherung für den Hausrat?

Viele Einfamilienhausbesitzer gehen davon aus, dass es ausreichend ist, die Elementarversicherung nur in eine Police einzuschließen. Dies ist allerdings falsch, da die Gebäudeversicherung nur das Haus selbst und damit fest verbundene Teile abdeckt. Dazu zählen beispielsweise auch Markisen, die Pergola, aber auch die Gartenhütte oder eine externe Garage.

Die Hausratversicherung greift dagegen nur bei allen beweglichen Gegenständen im Haus. Werden durch Hochwasser der Parkettboden und ein Schrank zerstört, greift die Wohngebäudeversicherung für den Fußboden. Der Schaden am Schrank und dessen Inhalt wird über die Hausratversicherung reguliert.

Wer braucht eine Elementarschadenversicherung?

Gerade die Hochwasserkatastrophen der letzten Jahre durch die Elbe oder im Oderbruch, in Baden-Württemberg und Bayern haben deutlich gemacht, dass eine Elementarversicherung durchaus sinnvoll ist. Die Antwort, wer eine Elementarversicherung benötigt, ist im Grunde relativ einfach: Eigentlich jeder Hausbesitzer, unabhängig von der Region, und Mieter von Erdgeschosswohnungen. Wer als Mieter im ersten Stock wohnt, muss einen Schaden eher weniger befürchten. Allerdings gilt es zu bedenken, ob sich im Keller Dinge befinden, welche in der Wiederanschaffung teuer sind.

Ist die Elementarversicherung Pflicht?

Die Politik diskutiert immer wieder, ob die Elementarversicherung zu einer Pflichtversicherung erhoben werden soll. Bislang ist dies nicht der Fall. Allerdings hat der Freistaat Bayern einen eigenen Weg eingeschlagen. Bei sofortigen Schadensersatzleistungen oder finanziellen Hilfen durch das Land (Fluthilfe) werden seit dem Jahr 2019 versicherungsfähige, aber nicht versicherte Gebäude nicht mehr berücksichtigt. Immerhin ist bundesweit seit den Katastrophen ein Anstieg beim Abschluss von Elementarschadenversicherungen zu verzeichnen.

Wie ermittelt sich bei der Elementarversicherung die Prämie?

Die Elementarversicherung ist ein Bestandteil der Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung und orientiert sich an der für die Hauptversicherung ermittelten Versicherungssumme. Bei der Wohngebäudeversicherung kann die Ermittlung über den 1914er-Wert, die Quadratmeterzahl oder den umbauten Raum erfolgten. In der Hausratversicherung empfiehlt sich die Quadratmeterpauschale, da diese den Unterversicherungsverzicht mit einschließt.

Die Prämie für die Elementarversicherung selbst basiert wiederum darauf, in welcher Region Deutschlands sich das versicherte Gebäude oder die versicherte Wohnung befindet. Die deutsche Versicherungswirtschaft hat Deutschland in vier ZÜRS-Zonen (Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen) eingeteilt. Diese Zonen geben die Gefährdungsklasse (GK) wieder, in der das zu versichernde Objekt steht. Die Grundlage für die Kalkulation sieht folgendermaßen aus:

  • GK 1: Hochwasser statistisch seltener als 1 x alle 200 Jahre
  • GK 2: Hochwasser statistisch 1 x in 100 - 200 Jahren
  • GK 3: Hochwasser statistisch 1 x in 10 - 100 Jahren
  • GK 4: Hochwasser statistisch mind. 1 x in 10 Jahren

Es ist nachvollziehbar, dass ein Haus in der Gefährdungsklasse 1 zu einem günstigeren Beitrag versichert wird als ein Haus, welches in der Gefährdungsklasse 4 eingestuft ist. Laut Aussage des Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft (GdV) liegen nur 1,7 Prozent aller Immobilien in Deutschland in den Gefährdungsklassen 3 und 4.

Mit dem Verivox Vergleichsrechner eine günstige Elementarversicherung finden

Gleich, ob Hauseigentümer oder Mieter, über den Verivox Vergleichsrechner findet sich eine günstige Elementarschadenversicherung. Wichtig sind natürlich die Angaben zur Anschrift, da sich daraus die Einstufung in die Gefahrenklasse ableitet. In der Hausratversicherung spielt übrigens auch die Einbruchshäufigkeit in der jeweiligen Postleitzahlenregion in die Prämie hinein.

Starkregen, Hochwasser oder Rückstau: Hier leistet die Elementarversicherung

Während Erdbeben oder ein Vulkanausbruch in Deutschland eher selten vorkommen, sind zumindest in den Alpen Schneelawinen oder Schneebruch nicht auszuschließen. Schlammlawinen dagegen können durchaus auch in hügeligen Regionen oder den Mittelgebirgen vorkommen. Starkregen und Hochwasser sind Naturkatastrophen, welche von Flensburg bis Garmisch denkbar sind.

Hochwasser ist vor dem geistigen Auge gut vorstellbar. Ein Fluss oder ein See tritt über das Ufer und überschwemmt das Umland. Hochwasser kann aber auch auftreten, wenn kein Gewässer in der Nähe ist. Führt Starkregen dazu, dass der Grundwasserspiegel so stark ansteigt, dass sich Wasser über der Erdoberfläche befindet, greift ebenfalls der Begriff Hochwasser.

Führt Starkregen zu einer Überlastung der Kanalisation, und das Wasser steht auf der Straße und dringt in Gebäude ein, hat es die Versicherung ebenfalls mit einem Hochwasserschaden zu tun. Wasser aus der Kanalisation kann auch durch einen sogenannten Rückstau eintreten. Darunter verstehen die Versicherer, dass Wasser durch Überflutung oder Starkregen durch die Ableitungsrohre in das Gebäude eindringen.

Die Elementarversicherung kommt auch für Schneedruckschäden auf. Diese entstehen, wenn das Dach eines Gebäudes durch eine zu hohe Schneelast einstürzt.

Wann leistet die Elementarversicherung nicht?

Grundsätzlich leistet die Elementarversicherung nur bei naturbedingten Gewalten. Wurde beispielsweise eine Lawine durch einen Menschen ausgelöst, besteht kein Versicherungsschutz mehr durch die Police. In diesem Fall ist die Haftpflichtversicherung des Verursachers gefordert.

Grundwasserschäden bei sind nicht versichert, wenn das Grundwasser nicht an die Oberfläche dringt, aber unterirdisch das Mauerwerk eines Hauses beschädigt oder durch die Kellerwände in das Haus eindringt.

Rückstauschäden sind nur versichert, wenn das Haus über eine ordnungsgemäße Rückstauklappe verfügt.

Schäden durch Schnee oder Schneedruck sind nicht versichert, wenn der Schnee nicht als Lawine abgeht, sondern von einem Baum fällt und eine Sache beschädigt.

Was für Erdbeben weniger gilt, aber für einen Erdrutsch oder eine Erdsenkung denkbar ist, ist ein menschlicher Auslöser. Bauarbeiten am Hang können beispielsweise zu einem Erdrutsch führen. Baggerarbeiten oder Tunnelarbeiten können eine Absenkung der Erdoberfläche auslösen.

Was muss der Versicherungsnehmer bei der Elementarversicherung beachten?

Als Versicherungsnehmer muss man in Bezug auf das Rückstaurisiko darauf achten, dass die Rückstauklappen funktionsfähig sind. In Gebieten mit Überflutungsgefahr ist der Hauseigentümer verpflichtet, Rückstauklappen einzubauen. Andernfalls verliert er den Versicherungsschutz.

Hauseigentümer müssen ebenfalls dafür Sorge tragen, dass Abwasserrohre auf dem Grundstück frei sind. Es kann durchaus vorkommen, dass sich Wurzelwerk von Bäumen durch die Rohre bohrt und für eine Verstopfung sorgt.

Besteht die Elementarversicherung in Kombination mit einer Hausratversicherung, kann der Versicherer verlangen, dass die Gegenstände im Keller mindestens zwölf Zentimeter über dem Fußboden gelagert werden.

Wasserschaden im Haus nach Überschwemmung

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