Handyrechnung

Je nach Nutzungsverhalten kann die Handyrechnung stark variieren - Wenigtelefonierer haben oft wesentlich niedrigere Handykosten als Extremtelefonierer. Wenn Sie keine Flatrate haben, fallen neben den reinen Gesprächsminuten unter anderem Kosten für SMS und vor allem die mobile Internetnutzung an. Bei manchen Nutzern kommen noch die Gebühren für Apps oder Sonderdienste dazu.

Rechnung mit oder ohne Einzelverbindungsnachweis

Die Handyrechnung ist nicht bei allen Anbietern einheitlich. Kunden mit einem Handyvertrag erhalten ihre Rechnung in der Regel monatlich, bei Prepaid-Anbietern wird sie üblicherweise immer dann erstellt, wenn das Handyguthaben aufgeladen wurde.

Einige Handyrechnungen enthalten automatisch einen Einzelverbindungsnachweis, auf dem aufgelistet wird, wann und wie lange man welche Leistung in Anspruch genommen hat und welche Nummern angerufen wurden. Bei anderen Anbietern wird lediglich der fällige Gesamtbetrag genannt, ein Einzelverbindungsnachweis kann jedoch angefordert werden. Wer bei seinem Mobilfunkanbieter ein Online-Kundenkonto hat, findet diese Angaben häufig auch dort. Ein Einzelverbindungsnachweis ist praktisch, um Aufschluss darüber zu erhalten, wie das eigene Telefonverhalten eigentlich aussieht.

Handyrechnung verringern

Nicht jeder Handytarif ist für jeden Nutzer gleich gut geeignet. Um mit dem richtigen Tarif auch wirklich sparen zu können, sollte daher zuerst einmal das eigene Telefonverhalten analysiert werden: Wie viel wird monatlich telefoniert? Wie viele SMS werden verschickt? Wird das Handy bzw. Smartphone auch zum Surfen im Internet verwendet? Anhand dieser Angaben können über einen Handy-Preisvergleich dann die passenden Tarife ermittelt werden, die am günstigsten sind.

Gerade wer viel mit dem Handy im Internet surft, ist mit einer Internet-Flatrate gut beraten. Es gibt jedoch auch viele andere Flatrate-Angebote, beispielsweise für Gespräche ins Handy- oder Festnetz oder mit einem bestimmten SMS-Kontingent. Hier lohnt es sich, vor dem Buchen einer solchen Option zu überprüfen, ob man die Flatrate überhaupt benötigt oder ob es nicht günstiger ist, stattdessen die tatsächlich genutzten Dienste zu bezahlen.

Kostenfallen vermeiden

Für eine überraschend hohe Handyrechnung kann es viele Gründe geben. Ein Klassiker sind die Roaming-Gebühren bei Reisen ins Ausland. Diese wurden von der EU-Kommission zwar auf bestimmte Obergrenzen beschränkt, es lohnt sich jedoch trotzdem, vor einer Reise (vor allem außerhalb der EU) genau in Erfahrung zu bringen, wie viel der eigene Anbieter berechnet, um so den Überblick über die Kosten zu behalten. Gegebenenfalls lohnt es sich, bereits vor dem Urlaub eine passende Auslandsoption – bei Bedarf auch für mobiles Internet - zu buchen, um böse Überraschungen auf der Handyrechnung zu vermeiden.

Gerade Kinder und Jugendliche sind besonders anfällig für Kostenfallen wie Abo-Dienste oder Voting-Hotlines. Versehentliches Klicken auf Werbeanzeigen kann mit dem Smartphone ebenfalls teuer werden, wenn dabei unabsichtlich ein Vertrag abgeschlossen wird. Die Kosten für solche Abos werden dann häufig über die normale Handyrechnung eingezogen.

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